Die geheimen Darlehensverträge flogen zum Teil erst nach
Hausdurch-suchungen in PDS-nahen Notariatskanzleien auf. Insgesamt musste
die Untersuchungskommission die Polizei zu mehr als fünfzig Orten anrücken
lassen.
Obwohl sich die PDS bereits 1992. dazu verpflichtete, in umfassender
Weise an der Auffindung ihres Auslandsvermögens mitzuwirken, ist sie
dem nie nachekommen. Auch die Aufklärungsarbeit des KoKo-Untersuchungsausschusses,
wurde wie es in dessen Abschlussbericht heißt, »durch die geschlossene
Aussageverweigerung der im Jahre 1990 und größtenteils auch heute
noch Verantwortlichen der PDS, in geradezu konspirativer Weise behindert«.
Als »besonders befremdlich« bezeichnete es der Ausschuss, dass
Gysi interne Unterlagen, die er vom Ausschussmitglied der PDS erhalten hatte,
an diejenigen weiterleitete, die als Zeugen vernommen werden sollten. >>>>
Vielfach erfolglos blieben vor allem die Ermittlungen im
Ausland. Zwar fand die Kommission ein Schwarzgeldkonto in Liechtenstein mit
2,6 Millionen Euro, doch ein dreistelliger Millionenbetrag wird immer noch
vermisst. Bei Staaten wie Kuba hielt die Kommission Nachfragen von vornherein
für zwecklos; dort wird zum Beispiel der Mielke-Anwalt Jürgen Wetzenstein-Ollenschläger
vermutet, der sich allein mit 17 Millionen D-Mark absetzte. Trotz vieler Anhaltspunkte
führten auch die Recherchen in Ungarn, wo der frühere DDR-Geschäftsmann
und Stasi-Agent Günter Forgber diverse Transaktionen eingefädelt
hatte, zu keinem Ergebnis. Im Frühjahr 2006 kam er — wie Langnitschke
— bei einem Verkehrsunfall ums Leben.
Ohne Wertsteigerungen und Zinsen bleiben umgerechnet mehr als eine
Milliarde Euro PDS-Vermögen verschwunden. Da das deutsche Parteiengesetz
eine Veröffentlichung von Spendern erst ab 10 000 Euro vorschreibt, ist
es möglich, zumindest einen Teil des Geldes der Partei unauffällig
wieder zuzuführen. An dem hohen Spendenaufkommen, das der Überprüfungskommission
in den frühen 1990er Jahren ins Auge fiel, hat sich jedenfalls bis heute
nichts geändert. Allein im Jahr 2005 erhielt die Partei über vier
Millionen Euro, deren Herkunft nur bei etwa zwanzig Prozent des Geldes namentlich
angegeben wurde. Immerhin geht aus den veröffentlichten Namenslisten
hervor, dass die Funktionäre, die den Kampf gegen Hartz IV beschwören,
selbst offenbar sehr gut verdienen. Anders ist nicht zu erklären, dass
ein Genosse wie Vizefraktionschef Bodo Ramelow in seiner Zeit als Fraktionsvorsitzender
im thüringischen Landtag der PDS innerhalb von vier Jahren über
50.000 Euro gespendet hat. Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau hat der
Partei sogar fast 60.000 Euro vermacht, und Ex-DDR-Ministerpräsident
Hans Modrow über 40.000 Euro.
Überall auf der Welt können zudem noch schwarze Kassen existieren.
Weder Parteichef Gysi noch ein anderer PDS-Verantwortlicher wurden für
die Vermögensverschiebungen jemals zur Rechenschaft gezogen. Denn bei
der Abfassung des DDR-Parteiengesetzes hatte man versäumt, für Verstöße
eine Strafe festzulegen. Nur ein einziges Mal mussten Gysi und Bisky ein Ordnungsgeld
zahlen — 900,00 Euro, weil sie sich weigerten, vor dem KoKo-Untersuchungsausschuss
auszusagen.
Sicherheitsrisiko
Gefährlich für Deutschland sind aber auch die außenpolitischen
Forderungen der LINKEN - nach Meinung der SPD der Grund, warum die Partei
auf Bundesebene nicht regierungsfähig sei. So soll die NATO, die der
Bundesrepublik über ein halbes Jahrhundert Freiheit und Frieden garantiert
hat, den »Eckpunkten« zufolge »überwunden« werden.
Was das konkret bedeutet, kann man einem Diskussionspapier entnehmen, das
die Linksfraktion im Bundestag im November 2008 beschloss. »6o Jahre
NATO sind für uns kein Grund zum Feiern«, heißt es darin,
denn die NATO habe »allzu lange dazu beigetragen, die Ost-West-Gegensätze
zu konservieren« und sei »zum Unsicherheitsfaktor Nr. 1 in der
heutigen Welt« geworden. Aus diesem Grunde müsse die NATO aufgelöst
werden; der Aufnahme neuer Mitglieder wird eine klare Absage erteilt. Dem
Neutralismus — und den Ängsten der europäischen Nachbarn —
leistet auch die Forderung Vorschub, sämtliche US-Stützpunkte in
Deutschland zu schließen. Der verteidigungspolitische Sprecher der Linksfraktion
im Bundestag, Paul Schäfer, meinte zu dem Papier, es sei wichtig, »eine
Strategie zu entwickeln, die das Ziel hat, dieses Militärbündnis
von innen her aufzulösen«.
Dem antikapitalistischen Flügel geht aber selbst das nicht weit genug.
Er möchte, dass die Bundesrepublik sofort aus der NATO austritt —
was politisch zweifellos einfacher zu bewerkstelligen wäre, als das Bündnis
aufzulösen. Schon jetzt sollen den »Eckpunkten« zufolge,
die militärischen Potenziale >>>>
Israel Kritik der Linken.
(Anm.: Schuster bleib bei Deinen Leisten)
(Anm. Redaktion: Hier erscheint
uns eine typisch deutsche Holocaust Traumatisierung bei dem Autor Hubertus
Knabe vorzuliegen. Israel baut in einem fremden, annektierten Land Wohnblocks
und Fabrikanlagen und tötet gezielt (mordet), ohne Gerichtsverfahren
Bürger eines fremden Landes. Diese Taten gegen die Menschlichkeit anzuprangern
ist des Menschen, auch des Juden Pflicht. Siehe , „Kritik“
Brief eines aufrechten Judens, aus dem Zentralrat der Juden in Deutschland,
über das Morden, den Libanonüberfall, „ai“, „Der
große Plötz“ und jüdische aufrechte Stimmen aus
Israel und den USA.)
Besonders befremdlich wird es, wenn sich führende Parteifunktionäre
zu Israel äußern. Wie es scheint, sind der alte Antizionismus der
SED, der die Ausbildung und Bewaffnung palästinensischer Terroristen
einschloss, mit der Israelfeindlichkeit der neuen Linken in Westdeutschland
eine fruchtbare Symbiose eingegangen.
( FALSCH!
Anm. der Redaktion: Kritik an israelischen Mordaufträgen und Landbesetzungen
in Palästina kann kein Antizionismus sein, weil Herzl mit seinem Pamphlet
Land
für die Juden, der
Zionismus Ideologie von Theodor Herzl, Journalist, Wien 1860
- 1904 die Grenzen von Israel meinte, nicht die annektierten Gebiete
nach dem Revisionismus, die
faschistische Variante des Zionismus, von Jabotinsky, 1912, mit dem Ziel
Groß-Israel in ganz Palästina zu errichten, aber vorab die Palästinenser
zu vertreiben (ethnische Säuberung - in Israel Transfer genannt.)
Die Wortwahl vieler Äußerungen erinnert an die
alte Erkenntnis, dass Hasstiraden gegen den jüdischen Staat oftmals verkappter
Antisemitismus sind. Zusammen mit Anhängern der Terrororganisationen
Hamas und Hisbollah nahmen Parteimitglieder und Spitzenfunktionäre der
LINKEN zum Beispiel während des Libanonkrieges im Frühjahr 2006
an Demonstrationen teil, bei denen Parolen wie »Tod, Tod Israel«
oder »Wir wollen keine Judenschweine« gerufen wurden. Vor wehenden
Hisbollah-Fahnen prangerte die innenpolitische Sprecherin Ulla Jelpke das
israelische Vorgehen als »menschenverachtende Barbarei« an und
erklärte: »Wer angesichts dieser Massaker und angesichts dieser
sinnlosen Zerstörungswut noch einen Hauch von Verständnis für
die israelische Politik aufbringt, macht sich zum Mittäter, zum Komplizen
von Mord und Terror.«
(Anm. Redaktion:
Viele Juden sind der gleichen Meinung, "wie kann man die
dumme
und brutale Politik Israels gut nennen?" Kritik Überfall
Libanon, siehe u.a. Israel/Palästina.
Dass die Hisbollah Israel zuvor ständig mit Raketen beschossen
hatte, war ihr keine Silbe wert.
(Anm.
Redaktion, wer sind denn die Besatzer, die Aggressoren im fremden Land, mit
einer großen Streitmacht? Wie hilflos sind die Nadelstiche der Hisbollah?)
Wenig später ging auch der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion
Norman Paech mit Israel ins Gericht und warf dem jüdischen Staat in Analogie
zur deutschen Wehrmacht einen »unzulässigen Vernichtungskrieg«
gegen Milizen und Bevölkerung im Libanon vor.
Bei einer Rede zum Jahrestag der Pogrome am 9. November 2006 in der Frankfurter
Paulskirche kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in
Deutschland, Dieter Graumann, das Verhalten der Linkspartei. Im Sommer 2007
legte er noch einmal nach und erklärte, dass die Linkspartei auch heute
noch in der Tradition der Israelfeindschaft der DDR-Führung stehe: »Das
Gift hat eine neue Plattform.« In einem Interview sprach er von einer
»empörenden Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat«
und warf der Linkspartei vor, »extrem israelfeindlich« zu sein.
Graumann machte das namentlich an Lafontaine fest, der einen demokratischen
Staat wie Israel mit einer berüchtigten Terrororganisationen >>>>
Epilog
Zwanzig Jahre nach dem Ende des Kommunismus drängen die Erben der SED
erneut an die Macht. Verstärkt durch westdeutsche Sektierer und gescheiterte
Linkssozialdemokraten, wollen sie Deutschland noch einmal zum Sozialismus
führen. Mit den antiquierten Konzepten marxistischer Theoretiker soll
in der Bundesrepublik die »Herrschaft des Kapitals« überwunden
werden.
Wohin diese Utopie aus dem 19. Jahrhundert führt, haben die Deutschen
schon einmal erlebt. Als die SED nach 1945, gestützt auf die Bajonette
der Roten Armee, in Ostdeutschland den Sozialismus errichtete, verstaatlichte
sie nicht nur Banken und Industrie, sondern beseitigte auch schrittweise die
Freiheit. Um ihr weltfremdes System zu schützen, schuf sie einen gigantischen
Überwachungsapparat, verfolgte Hunderttausende Unschuldige und versah
ihr Herrschaftsgebiet mit einer tödlichen Grenze. Als das Regime nach
vierzig Jahren endlich gestürzt werden konnte, blieb ein heruntergekommenes,
traumatisiertes Land zurück.
Dass die dafür verantwortliche Partei 1990 nicht aufgelöst wurde,
gehört zu den bleibenden Makeln der jüngsten deutschen Geschichte.
Durch Täuschung und Betrug konnte sie sich nahezu unbeschadet in die
neue Zeit retten. Die Verantwortung dafür trägt in erster Linie
Gregor Gysi, der die SED nicht nur vor dem Untergang rettete, sondern auch
das Zusammenwachsen von Ost und West massiv sabotierte.
Salonfähig wurde die PDS vor allem durch die SPD. Aus purem Machtstreben
kündigte diese in den 1990er Jahren den anti totalitären Konsens
auf und diffamierte öffentlich die Ausgrenzung der SED-Nachfolger. Wolfgang
Thierse, Harald Ringstorff und Reinhard Höppner haben damit nicht nur
der Demokratie einen schlechten Dienst erwiesen, sondern auch ihre eigene
Partei in eine tiefe Krise gestürzt.
Dass die umbenannte SED auch noch im Westen Fuß fassen konnte, haben
Oskar Lafontaine und die Gründer der WASG zu verantworten. Zu einer Zeit,
als die Westausdehnung der PDS praktisch gescheitert war, sind sie ihr unversehens
zu Hilfe gekommen. Als Steigbügelhalter beim Wiederaufstieg der Partei
hat sich nicht zuletzt ein erheblicher Teil der Medien betätigt.
Die Ideen, die zur Katastrophe des Kommunismus führten, werden von der
LINKEN heute in anderer Verpackung erneut propagiert. Mit großspurigen
sozialen Versprechungen will man die Menschen dazu verführen, den gescheiteren
Konzepten noch einmal zu folgen. Zugute kommt ihr dabei, dass die bedrückende
Erfahrung des real existierenden Sozialismus zunehmend in Vergessenheit gerät.
Die Partei hat sich zudem ein demokratisches Mäntelchen umgehängt
und überschlägt sich mit Bekenntnissen zu Freiheit und Demokratie.
Ausgerechnet diejenigen, die die Bundesrepublik vierzig Jahre lang bekämpft
haben, berufen sich ungeniert aufs Grundgesetz.
Mit dieser Methode hat die Partei schon einmal versucht, die Menschen irrezuführen.
Auch die DDR nannte sich »demokratische Republik«, und der kommunistisch
beherrschte Ostteil Berlins wurde als »demokratischer Sektor«
tituliert. Als die SED nach 1945 ihre Diktatur errichtete, bezeichnete sie
dies als »antifaschistisch-demokratische Umwälzung«.
Dass eine demokratisch gewählte Partei keineswegs demokratisch sein muss,
wissen die Deutschen spätestens seit dem Aufstieg der NSDAP. Die Mitglieder
und Funktionäre der LINK EN mögen zwar ernsthaft daran glauben,
dass siemit ihren Vorstellungen eine bessere Welt errichten können; <<<<<