Pubertät - Kraftquelle, Körper - Seele, Jugendlicher, Erwachsener Problem-Pubertät

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PUBERTÄT

Oberstebrink Verlag
220 S. geb..(D) € 22,80
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Sachbuch III

Unsere Werbe- und PR-Gesellschaft, die ihre Kinder mit Spiele, TV, Porno, Konsummanie, Alkohol, Drogen usw. "verbrennt" schädigt junge Menschen im vorpubertären Alter. Diese Jugend, - ihre Gehirne.- die Ressourcen der Gesellschaft, sollten sich in der Pubertät zu Persönlichkeiten künftiger Generation entwickeln, aber sie quälen sich mit einer extremen, intensiven, pathologischen Pubertät,
Dank der Eltern und ihrer »Fun-Gesellschaft«.

Ein humanistisches, menschenwürdiges Leben
der Erwachsenen hilft jedem junge Menschen.

5/2007 A.H.Eilenberg

 

EIN BLICK AUF BEIDE SEITEN - HINTER DER „KAMPFFRONT" DER PUBERTÄT



DIE PUBERTÄT UND IHR IMAGE IN DER BEVÖLKERUNG

Die Pubertät hat keinen guten Leumund. Das zeigen Elternkommentare deutlich: „Wenn wir diese lästige Zeit nur überspringen könnten. Dass es vorher klappt,
• wissen wir schon. Und auch nachher werden wir sicher gut miteinander klar
• kommen. Aber der Gedanke an die Pubertät macht uns Angst."
• „Die Pubertät lässt keinen aus, also Augen zu und durch!"
• „Leider klappt das Einfrieren und nach einigen Jahren wieder Auftauen nicht."
• „Wir tun - so lange es geht - so, als ob sie noch ein Kind wäre, wenn das dann nicht mehr geht eben so, als ob sie schon erwachsen wäre, das erspart ihr und uns Probleme."
• „Gott sei Dank gibt es für diese Jahre Internate!" Niemand käme auf die Idee, z.B. die Lebensabschnitte „Kindheit" oder „spätes Erwachsenenalter" überspringen zu wollen oder trickreich ausfallen zu lassen oder sich gar von ihnen freizukaufen. Man würde sie auch nicht von vornherein als Krisenzeiträume einstufen und automatisch mit pathologischen Erscheinungen rechnen.
Die Pubertät ist kein attraktives Alter - zumindest nicht in den Augen der betroffenen Eltern. Oder würden Sie eine Jugendliche oder einen Jugendlichen adoptieren? Sicher haben Sie ein Fotoalbum zu Hause mit den Babybildern Ihrer Kinder oder ein Tagebuch, in dem die ersten drolligen Aussprüche festgehalten sind, wann der erste Zahn kam, der erste Schritt, das erste Pipi ins Töpfchen, das erste Kinderfest ...
Aber wer hat ein Fotoalbum oder ein Entwicklungs-Tagebuch für den Zeitraum der Pubertät, mit Erinnerungsbildern oder Texten zu den Themen
• Der erste Pickel
• Das erste Piercing
• Die ersten grünen Haare
• Die erste Provokationsserie am Stück über 6 Tage - ohne Verschnaufpause
• Die erste alkoholisierte Heimkehr morgens um 5 Uhr
• Das erste, wenn nicht zweite „Sitzenbleiben" droht?

Dennoch ist die Pubertät ein wichtiger, ja ein Weichen stellender, lebenslang prägender Entwicklungsabschnitt, also keine unnötige Erziehungslast, keine Unbequemlichkeit im familiären Miteinander, keine vernachlässigbare Epoche, die es zu verhindern oder ignorieren gilt.
Die Pubertät hat keinen guten Leumund — dieser Meinung war auch lange die Fachpresse
Im GEO-Sonderheft „Kindheit und Jugend" (1993) fanden sich innerhalb der Rubrik „Geistige Entwicklung" für die Spalte Jugendalter folgende Einträge:
• Selbstzweifel und Minderwertigkeitskomplexe, vor allem bei Mädchen
• Die Zahl der Neuerkrankungen an Schizophrenie nimmt vor allem bei jungen Männern stark zu.
• Höheres Risiko für Unfälle, Suizid und Drogenmissbrauch (vor allem bei männlichen Jugendlichen)
Kein Wort darüber,
• dass jetzt ein neues Selbstverständnis entsteht, das die Kindheit abschließt und mit Hilfe dessen jedes Mädchen und jeder Junge nach einem Aufbruch mit klarer Abgrenzung zu sich finden kann
• dass im Jugendalter wichtige Teile des Gehirns noch einmal massiv umgebaut werden, wodurch eine phänomenale Plastizität erreicht wird, die darauf wartet, ausgenutzt zu werden
• dass jetzt all die Voraussetzungen für selbständiges Denken, Planen und Handeln erworben werden
• dass in dieser Lebensphase die wesentlichen Bedingungen und Voraussetzungen für kreatives Arbeiten liegen
• dass durch diese Veränderungen eine besonders gute Anpassung an die Erwachsenenwelt gelingt, die gesellschaftliche Schicht, die das Zusammenleben die nächsten 60 Jahre maßgeblich bestimmen wird (Anm.Redaktion: Die, durch die Fun-Gesellschaft geschädigten Subjekte werden kaum eine Gesellschaft "bauen" können. Die eindeutige Schuld liegt bei dem Jahrgang der 68er, die heute noch unverblümt die Gesellschaft beeinflussen. > "Der Verlust der Eindeutigkeit - Annäherung an Individuum und Gesellschaft", Prof. Fuchs, Soziologie)
• dass nur 2-3% der Pubertierenden unter Depressionen leiden oder sonstige massive Auffälligkeiten zeigen, während 80 % von ihnen ganz normale Konflikte mit ihren Eltern ausfechten, die nicht mal häufiger als in den Jahren zuvor sind, sondern nur intensiver.
(Anm. Redaktion: Intensiver = pathologisch, weil Jugendlichen in ihrem vorpubertären Leben, psychisch und physisch von die Konsum-, Werbe-, Spiele- TV-Gesellschaft geschädigt wurden. Die Täter; die „erwachsenen“ Individuen der vergangenen 40 Jahre.> siehe Fachbücher > Sachbücher II und III).


AUFBEGEHREN, UM ZU SICH ZU FINDEN
Was ist an der Pubertät so wichtig - für die Pubertierenden wie für ihre Eltern - und warum?
Für den jugendlichen Menschen gilt es, fast von heute auf morgen mit einer völlig neuen Hormonsituation zurechtzukommen, mit einem Gehirn, das sich im Umbau befindet, zu denken und zu fühlen und sich den großen psychosozialen Herausforderungen zu stellen und auch noch gestärkt daraus hervorzugehen. Das bedeutet zum Beispiel, sich von seinen Hauptbezugspersonen, die bislang alles beruhigend im Griff hatten oder zumindest schnell wieder in Ordnung brachten und deshalb allgegenwärtig schienen, zu lösen und dann schrittweise als noch ungewohnt neuartiger Interaktionspartner mit ihnen eine völlig veränderte Beziehung einzugehen (siehe Kap. 4, 8).
Allan Guggenbühl bezeichnet vor dem Hintergrund seiner jahrzehntelangen Arbeit mit Jugendlichen die Pubertät als die Lebensphase, die am meisten Spuren hinterlässt - übrigens bei allen Beteiligten.
Auch die Eltern müssen ihre Beziehung zu ihrem Kind neu definieren. Von ihnen wird viel verlangt. Denn sie sollten das Kind motivieren, diesen wichtigen Schritt „raus aus dem Nest" zu machen. Und gleichzeitig signalisieren, dass sie sich schon jetzt auf seine Verwandlung zum jungen Erwachsenen freuen. Sie müssen „Wunder" vollbringen - mal Halt geben, mal loslassen, beides manchmal fast gleichzeitig. Sie müssen lernen, sich zurückzunehmen, sich dann aber wieder gehörig einmischen. Denn Einmischung erwartet der junge Mensch von seinen Eltern - allerdings, um sich entsetzt von ihren Vorstellungen abwenden zu können.
Es ist wirklich so und muss offensichtlich auch so sein, dass elterliche Reaktionen zuerst provoziert und danach dazu benutzt werden, sie als inakzeptabel abzuwerten, um sich durch diesen kurzfristigen Befreiungsschlag über die eigene - keineswegs immer gegensätzliche - Position langsam klar zu werden. Was den Betroffenen oft nicht nachvollziehbar erscheint, wird bei sachlicher Analyse - eben ohne jene blind machende Betroffenheit - als ein höchst effizienter Kommunikationsstil einer Übergangszeit erkannt in der sich vieles ändern muss.
Eltern werden gebraucht - als bewusst gesuchter Prellbock, als psychologischer Airbag, der die Folgen eines rüden Zusammenstoßes zu dämpfen weiß, als emotionales Sprungtuch beim ewigen Auf und Ab der Gefühle. Wer bisher als Vorbild galt und dieses mitunter immer noch uneingeschränkt ist, wird zwischendurch zum Gegenspieler.

WER HAT EIGENTLICH RECHT BEI EINEM PUBERTÄTSSTREIT - DIE KINDER ODER DIE ELTERN?
Und wer könnte ihn verhindern? Beide Fragen sind beim genauen Hinsehen unwesentlich, eigentlich sogar falsch gestellt: Der Pubertätsprozess braucht diese unterschiedlichen Sichtweisen zweier Generationen. Und die Gesellschaft, in die der junge Mensch hineinwächst, braucht die vitale Veränderungsenergie der „Jungen" nach vorn und ebenso die beharrlich stoppende Kraft der „Alten", die befürchten, ansonsten Bestehendes in Frage stellen zu müssen und dadurch bislang stabilisierende Werte zu gefährden.
Andreas Huber (2003) vergleicht anschaulich die Gesetzmäßigkeiten pubertären Familienlebens mit bekannten Dynamiken in der Politik. Für ihn findet im Kleinen, auf Familienebene, etwas statt, was auch in der „großen Politik" zu finden ist. Eher konservative Gruppierungen versuchen, alte Werte aufrecht zu erhalten, zu „konservieren", während progressive Gruppen versuchen, alte Establishment-Mauern aufzubrechen. Tatsächlich finden dann irgendwann tatsächlich Richtungswechsel statt, aber langsamer als von den Jungen beabsichtigt.
Vielleicht ist diese Verzögerungstaktik ein ganz sinnvoller Mechanismus, einerseits einen Wandel nicht so schnell herbeizuführen und Chaos zu vermeiden, andererseits aber auch immer wieder Wandel möglich zu machen. Neues muss erst genügend Substanz haben, damit Basales nicht verloren geht und Bodenhaftung gewährleistet bleibt. Aber die Denkweise der Jugend hat auch eine wichtige Korrektivfunktion. Sie hatte rückblickend schon immer eine eindeutige Vorreiterfunktion.

So wurden die Pluralisierung der Lebensweisen und die Modernisierung der Gesellschaft in den letzten 40 oder 50 Jahren in Deutschland (Anm. Redektion: diese sogenannte Modernisierung ist eine Verarmung des menschlichen Daseins, mit einem einfachen, oberflächlichen sogenannten modernen "Lifestyle". Die Moderne hat ihre Subjekte in das Chaos entlassen und darunter müssen Kinder und Jugendliche leiden. 4/2002 A.H. Ellental) erst durch die sozialen und subkulturellen Bewegungen der Jugend möglich. Erst dadurch, dass es kein verbindliches Lebensideal mehr gibt, stehen viele Möglichkeiten, sein Leben zu führen, gleichberechtigt nebeneinander (Janke & Niehus 1996).
Die Biologie des jungen Menschen sieht jetzt gehäuft zügellose Autonomieschübe vor, die längerfristig ungestörte Harmonie verhindern. Diese Autonomieschübe sind ein Zeichen des Freiheitsdrangs, der dringend nötig ist, um sich wirklich auf die mühsame Suche nach dem eigenen Weg und den passenden Gefährten zu machen. Der Journalist Willenbrock beschreibt das treffend, wenn er davon spricht, dass der jetzt unerlässliche Freiheitsdrang der Jugendlichen als Fußtritt wirkt, den sie sich selbst versetzen müssen um wirklich bereit zu sein, das bequeme, warme Nest zu verlassen (2005).
Es geht also nicht um Recht oder Unrecht, auch nicht darum, wer beim Pubertätsstreit gewinnt oder verliert, es geht darum, Vertrautes verlassen zu müssen und die nötige Kraft zu haben, sich nicht durch die von den Eltern bewusst eingesetzten Verzögerungstaktiken beim Erwachsenwerden aufhalten zu lassen.

Es geht aber auch um die große Chance aller, Neues nach Prüfung möglich zu machen.
Noch im dicksten Streit muss es aber Geborgenheitssignale und emotionale Stütze seitens der Eltern geben: Alte Vertrautheit - jetzt gepaart mit neuartiger Bestätigung, deutlich vermitteltem Zutrauen und Stolz über neu Entdecktes am offensichtlich doch nicht in- und auswendig bekannten Kind.
Für die meisten Jugendlichen sind die Eltern auch in der „Hochpubertät" die wichtigsten Menschen, denen sie weiterhin das meiste Vertrauen entgegenbringen und von denen sie, wenn es wirklich darauf ankommt, auch allein Unterstützung erwarten. Denn - wenn überhaupt - sehen sie nur in ihren Ursprungsfamilien Facetten einer heilen Welt in dieser turbulenten Zeit.

EIN BLICK AUF BEIDE SEITEN HINTER DER „KAMPFFRONT"
Von außen betrachtet wirken Pubertätskämpfe höchst unterschiedlich, dennoch werden alle Kämpfer ähnliche Gedanken haben:
• Muss ein junger Mensch in dieser Zeit plötzlich alles anders machen?
• Ist es wirklich nötig, zuerst alles bisher Gehabte nieder zumachen, um aus dem „Nest" raus zu kommen, vielleicht sogar um den Abschiedsschmerz möglichst niedrig zu halten?

Der Umgang mit dem gestressten, dem bedürftigen Kind stellt die Beziehungsweichen. Wer in Not, z. B. bei einem Konflikt, Unterstützung und nicht Demütigung erfährt, bewältigt Stress mit weniger Belastung; das hat Einfluss auf die Frustrationstoleranz, auf die aktive Suche nach problemlösenden Ideen oder notfalls auch auf die Suche nach sozialer Unterstützung.
• Kinder müssen dosierte soziale Verantwortlichkeit und individuell angemessene Leistungsanforderungen erleben.
Im Spiel mit anderen Kindern erlebt ein Kind die ungeheure Variationsbreite möglicher Handlungen und Empfindungen, seinen Verhaltensspielraum und seine Grenzen. Jedes Kind ist wissbegierig, will immer mehr begreifen. Beim Spielen lernt es Zusammenhänge verstehen, seine Beteiligung an den Geschehnissen rundherum und seine Möglichkeiten, gezielt Einfluss zu nehmen.
Kinder brauchen altersgemäße Entwicklungsanreize, sie genießen Herausforderungen. Sie profitieren von erweiterten Entscheidungsspielräumen, bei denen bewusst und begleitet alte Grenzen überschritten werden - und erleben das Gefühl, die Welt zu erobern.
Es geht um einen klar strukturierten, verbindlichen Orientierungsrahmen, der diskussionslos Grenzen aufzeigt, bei denen es sich um sicher machende Vorgaben und eindeutige Regeln handelt.
Es geht um einen möglichst großen Handlungsrahmen, der viel Raum für individuelle Entfaltung und altersgemäße Eigenaktivität lässt und so Erfolge möglich macht.
Es geht auch um die Erziehungsbalance zwischen Gewähren lassen und Hilfestellung geben, zwischen etwas selbst herausfinden dürfen und Lösungswege aufgezeigt bekommen.
Gibt es eine Art Pubertäts-Versicherung, eine spezielle Pubertäts-Prävention?
Eigentlich ja, nur ganz anders, als man sich das vorstellt. Gegen Pubertätsprobleme kann man nicht impfen. Ihnen liegen keine Viren oder Bakterien zugrunde, die durch eine Anregung oder Unterstützung des körpereigenen Immunsystems bekämpft werden könnten. Auch die Suche nach unvermeidbar Pubertätsprobleme machen den Genen war bislang erfolglos und wird es bleiben.
Zu massiven Pubertätsproblemen kommt es bei Kindern und Jugendlichen, weil ihnen wichtige Erfahrungen fehlen, (Anm. Redaktion: Oder von der Gesellschaft in den letzten vier Jahrzehnten fehlgeleitet wurden) Erfahrungen wie Geborgenheit, Selbstwirksamkeit, Freude am aktiv sein und etwas bewirken, ernst genommen werden, geliebt werden, beantwortet werden, wichtig sein, auch in anspruchsvollen Situationen zurecht kommen und unversehrt bleiben. Diese Erfahrungen müssen früh, vielfältig und vielseitig gemacht werden.

Der Begriff „Prävention"
bezeichnet den Versuch, die Entwicklung beeinträchtigende Probleme zu verhindern, bevor sie entstehen. Prävention beschäftigt sich also vorauseilend mit etwas, was noch gar nicht existiert, dessen Eintreffen aber ohne gegensteuernde Maßnahmen befürchtet wird.
Es gibt kein Allheilmittel und kein festgeschriebenes Erziehungsprogramm, das vor schweren Pubertätskrisen schützen kann. Aber man weiß, was Kinder erleben sollten, um stark groß zu werden und auch mit Schwierigkeiten klar zu kommen: Sie sollten von Anfang an in ein zugewandtes und ermutigendes Beziehungsnetz eingebettet sein. Sie sollten ganz früh ihren aktiven Part im Leben spüren: "Nicht mit mir geschieht etwas, sondern durch mich passiert etwas." Sie sollten in Gruppen ihren Platz finden, zuerst zu Hause, dann im Kindergarten, in der Schule und unter Freunden. Es ist ganz wichtig, Lernen als die Vorfreude auf sich selbst, auf die eigenaktive Aneignung der Welt zu erleben (Haug-Schnabel & Schmid-Steinbrunner 2002).
Es geht um „Erwachsen werden mit Netz", eine der verantwortungsvollsten Aufgaben von Eltern und anderen Begleitern.

Aus SICHT DER JUGEND:
EIN PERSÖNLICHER BLICK ZURÜCK
I. ANMERKUNG ZU DIESEM KAPITEL
Als Jugendlicher kann man sich gut vorstellen, dass es für Eltern eine schwierige Aufgabe ist, ihr Kind zu fördern und es richtig auf das Leben vorzubereiten. Die Freude am Fördern kann in der Pubertät unter dem Druck dauernder Auseinandersetzungen schnell nachlassen oder gar ganz ausbleiben. Oft können Eltern mit den neuen Spezialinteressen ihrer Kinder wenig anfangen: nicht der Sport, den sie sich vorgestellt haben oder plötzlich kein Sport mehr und dafür umso mehr Zeit am Computer. Wenn das Kind dann endlich auch mal wieder etwas liest, ist es meist auch noch das Falsche oder zumindest gewiss nichts „Bildendes".
Wodurch kommt es zwischen Eltern und Jugendlichem zu solchen Interessenkonflikten? Eltern wollen ja eigentlich immer nur das Beste für ihr Kind. Sie wollen, dass ihr Kind sein Wissen vermehrt und seine Intelligenz benutzt, auf jeden Fall mehr lernt, vor allem Schulnoten-Relevantes. Aber ihr Kind hat zur Zeit andere Interessen. Wenn Eltern diese gleich ablehnen, dann stoßen sie automatisch auf Ablehnung und Widerstand. Wenn sie sich aber mal mit den - aus ihrer Sicht „umbildenden" - Interessen beschäftigen, könne Eltern und Kind durchaus davon profitieren.

Das habe ich selbst erlebt, als ich beim Abendessen begeistert über eine Folge von „Star Trek" erzählte. Alle hörten mir aufmerksam zu, obwohl dieses Thema aus ihrer Sicht bestimmt nicht tagesaktuell war. Und während ich noch erzählte, entdeckten sie plötzlich eine starke Ähnlichkeit der „Konföderation der Planeten" mit unserer heutigen UN-Vollversammlung. Wir haben die Parallelen gemeinsam analysiert und diskutiert - und viel gelacht. Für mich war das ein positives Schlüsselerlebnis - und für die ganze Tischrunde auch.



Unsere Buchempfehlungen zum Thema: Schädigung unserer Kinder und Jugendlichen durch gesellschaftlichen "Lifestyle"
TV, Spiele, Alkohol & Co.
Oder die Grundlagen zu einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung vor den Jahren der Pubertät.
> Übersicht / Sachbuch III



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