Varusschlacht, Arminius der Cherusker Fuerst, genennt Hermann
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Kultur Fibel Magazin

 

Sachbuch der
Varus Schlacht
Antike



VARUS SCHLACHT
Museum und Park Kalkriese

Philipp von Zabern Verlag
256 Seiten, 248 Abbildungen
Hardcover

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Buch 21,5 x 28,5 cm, 256 Seiten
mit 210 Farb- und 38 Schwarzweißabbildungen
Detailaufnahme des Giebels an der Nordfassade der 1842 fertig gestellten Walhalla bei Regensburg, Bayern, Deutschland
Detailaufnahme des Giebels an der Nordfassade der 1842 fertig gestellten Walhalla bei Regensburg, Bayern, Deutschland

Gaius Julius Caesar 100 - 44 v.Chr.Gaius Julius Caesar 100 - 44 v.Chr.
Museo Pio Clementino, Vatikan, Rom

Friedrich de la Motte Fouque überging in „Hermann, ein Heldenspiel in vier Abentheuern“ 1818 . . . (Auszug Ende)

Kaiser Augustus als Feldherr, Statue, gefunden in der Villa der Kaiserin Livia, seine GattinKaiser Augustus als Feldherr, Statue
gefunden in der Villa der Kaiserin Livia,
bei Primaporta, Vatikanische Museen, Rom



Geschichtsdarstellung im 21. Jahrhundert
A. H. Eilenberg

Rainer Wiegels schreibt: "Vom Zeitgeist und dem von diesem beeinflussten Umgang mit der Geschichte . . ”
Martin Walser schreibt: „Wie mit dieser überall gegenwärtigen deutschen Minderwertigkeit leben?“
In „Meßmers Reisen


Wird im Mainstream die Geschichte, unter der Glocke der zeitgeistigen deutschen Minderwertigkeit, mit wissenschaftlicher Prägung dargestellt und propagiert und endet im gesellschaftlichen Chaos?
Es gibt viele Gründe darüber nachzudenken, in einer Zeit der Korruptionen, Verrohung, Pornografisierung der Subjekte, die für den steigenden sexuellen Kindermissbrauch, der Wirtschafts- und EURO Krisen und der Kriegsverbrechen der Israelis (UN-Bericht) verantwortlich sind.

Über die kräftige, germanische Rasse, und über ihrer Körpergröße, die den Römern überlegen war, die sie mit ihrer Nodus-Frisur erhöhten, fehlen leider Fotos (Museen) und Berichte.

Ein Nachdenken über die Germanen, die genügsam, sittlich und friedlich auf ihren Gehöften lebten, über ihre Kultur, Fürsten, Werkzeuge, Schmuck, Gräber kann nie schaden.
Waren es ihre starken menschlichen Grundlagen und Gene, auf denen Deutschland aufbaute und führend in der Musik und Wissenschaft wurde und viele Nationen befruchteten konnte?
Denken wir nur an die hohe Anzahl der deutschen Nobelpreisträger bis 1938.

Gemma Agustea, allegorische Darstellung der Weltherrschaft des Augustus (Mitte) daneben Roma, Schutzherrin der Stadt Germanicus und Tiberius der vom Streitwagen, gelenkt von Victoria, herabsteigtGemma Agustea, allegorische Darstellung der Weltherrschaft des Augustus (Mitte) daneben Roma, Schutzherrin der Stadt Germanicus und Tiberius der vom Streitwagen, gelenkt von Victoria, herabsteigt. Kunsthistorisches Museum Wien

Nero Claudius Drusus 38 - 9 v. Chr. Stiefsohn des Augustus,
Bronze, Nationalmuseum Neapel

Germanische Siedlung um Christi Geburt.Germanische Siedlung um Christi Geburt.
Das Freizeimuseum Lejre FosØgscenter in Dänemark vermittelt
einen guten Eindruck von einer Siedlung.

Hermann und Thusnelda, 1822, mit Germanen und Kind im Hintergrund
Hermann und Thusnelda, 1822
Wilhelm Tischbein d. Ä. 1751 - 1829
Landesmuseum für Kunst, Oldenburg


Die Evolution sagt uns:
Wer sich ändert, bleibt!


Mit unserer Lebensausrichtung, der einfachen Lebensbefriedigung, durch mehr Umsatz, mehr Absatz, mehr Plunder, mehr Gewinn, mehr Protz, sind wir nicht für das Leben, das Sein ausgerichtet, sondern für das Bruttosozialprodukt.
Ein Stillstand
(soziale Entropie >Verfall<) über 50 Jahre.

Anselm Kiefer stellte 1980 zum Thema "Varusschlacht" vier Werke im deutschen Pavillon der Biennale in Venedig aus, viele Zeitgeister, die Kritiker des Mainstreams werteten die Werke als Ausdruck rechtskonservativer Gesinnung ab.
Quo vadis Deutschland?


Deutschland wird untergehen
und an Bedeutung im Weltgeschehen verlieren. Es sind die gestörten Subjekte, die mit ihrer flachen Rhetorik, in ihrer ewigen Nachkriegsgesellschaft, vom Holocaust traumatisiert, als sogenannte "Gutmenschen" agieren. Anstatt Mensch zu sein, sind sie die Totengräber im 21. Jh., der einst stolzen deutschen Nation, des heutigen krisengeschüttelten Deutschlands, ein Merkmal des Untergangs.

Verblasst ist der Geist, der Aufruf von Kleist zur Insurrektion.
Heute nachdenken,
könnte deutsche Nachkommen retten.

Rainer Wiegels

ARMINIUS

[Un-]Vergessener »Befreier Germaniens«

Das Nachdenken über eine möglicherweise geschichtswirkende oder auch - im Guten wie im Schlechten - exemplarische Bedeutung einer Persönlichkeit und ihrer Taten beginnt vielfach schon zu ihren Lebzeiten, nicht selten befördert durch Selbstinszenierung und Propaganda.
Mitunter setzt aber auch das Interesse erst wesentlich später ein, nachdem Person und Tat weitgehend oder sogar gänzlich in Vergessenheit geraten waren. Ob und wie stark die Erinnerung als lebendige Tradition dauerhaft fortbesteht oder - wenn der Traditionsfaden zerrissen ist - neu belebt und damit wieder, vielleicht auch erstmalig bedeutungsvoll wird, hängt nicht zuletzt vom Zeitgeist und dem von diesem beeinflussten Umgang mit der Geschichte ab
.

Bronzescheide des "Schwert des Tiberius" Btitish Museum LondonBronzescheide des "Schwert des Tiberius" Btitish Museum London
Germanicus überreicht dem römischen Kaiser Tiberius eine Statue der Victoria,
als Symbol für seine jüngst errungenen Siege

Arminius und die »Schlacht im Teutoburger Wald«
gehören zu den Personen und Ereignissen der Antike, deren Wirkung bis heute anscheinend nachhaltiger gewesen ist als das Handeln und die singuläre Tat selber. Aber auch diese Nachwirkung war keineswegs konstant, sondern unterlag seit der Antike Fieberkurven des Erinnerns, was Intensität und spezifisches Interesse betrifft. Das Standhalten gegen Rom und das persönliche Schicksal der Germanen, waren offenbar geeignet, unterschiedliche Identifikationsbedürfnisse nachfolgender Generationen zu befriedigen.
Über Jahrhunderte hinweg haben Arminius und die Varusschlacht zu kollektiver Sinnstiftung beigetragen, die allerdings nicht immer und nicht ausschließlich in nationalem und erst recht nicht nationalistischem Fühlen und Denken wurzelte.

Gesichtsmaske eines roemischen Reiterhelms, gefunden 1990 in KalkrieseGesichtsmaske eines römischen Reiterhelms, gefunden 1990 in Kalkriese

So konnte Arminius als ruhmreicher und zugleich tragischer Held, als charakterlich vollkommene Persönlichkeit, aber eben auch als Patriot vereinnahmt und gefeiert werden. Dieses ging nicht selten einher mit der Mystifizierung von Person und historischer Tat, die gerade in ihrer Simplifizierung und Typisierung jenseits der geschichtlichen Realität dafür geeignet war, sich tief in das Gedächtnis der Zeitgenossen einzugraben.
(Auszug Ende)

Schlachtsarkophage von Portonaccio, (links), Kopf des rechten Germanenfürsten mit "nodus"-Frisur, (rechts) Barbarenpaar,
Schlachtsarkophage von Portonaccio,
(links), Kopf des rechten Germanenfürsten mit "nodus"-Frisur, (rechts) Barbarenpaar
,
Rom, Museo Nazionale Romano


Karl H. L. Welker

19. Jahrhundert
Als Ausdruck der Enttäuschung über den Untergang des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und vor allem über die Niederlage von Jena und Auerstedt schrieb Heinrich von Kleist nach 1806 »Die Herrmannsschlacht« [posthum 1821 erschienen]. Das Drama beschäftigte sich nicht allein mit der politischen Zerrissenheit Deutschlands, sondern polarisiert stark zwischen einer fremden Besatzungsmacht und dem ohnmächtigen Volk. Kleist verlässt hier die historische Quellenlage, nimmt Anachronismen bewusst in Kauf, um sich ganz der Gegenwart

Hermannsdenkmal, feierliche Eröffnung am 16. August 1875,
Hermannsdenkmal, feierliche Eröffnung am 16. August 1875,
Illustrierte Zeitung vom 11. September 1875 - Nr. 1680

zuzuwenden. Dadurch schuf er nicht bloß eine leicht zu entschlüsselnde Allegorese, (ein verborgener Sinn hinter dem Text) sondern aggressive politische Agitation, um das deutsche Volk zur Insurrektion (Volksaufstand) aufzurufen. Für Kleist standen die Römer für die Franzosen, die Cherusker für die Preußen und die Sueben für die Österreicher.
In den unentschlossenen Germanenfürsten erblickte er die politisch unzuverlässigen Rheinbundstaaten. Kleist wollte die Vereinigung von Preußen und Österreich, um gemeinsam gegen Napoleon zu kämpfen und dabei auch gleich noch Paris zu erobern. Hermann ist bei ihm kein selbstloser Idealist, wie noch bei Kopstock, sondern ein machiavellistisch geschulter Taktiker, keine Lichtgestalt, sondern gewitzt und verschlagen. Er kennt das politische Geschäft, das Handwerk der Verstellung.

Kleists Drama war das erfolgreichste aller Arminius-Stücke. Indem es die eigentliche Varusschlacht in die Zukunft verlegte, wollte es eine nationale Aufbruchsstimmung erzeugen. Es wurde seit 1839 immer wieder aufgeführt und gehörte während der Zeit des Nationalsozialismus zur Schullektüre.


Die Zeit nach 1815 brachte eine gewisse Ernüchterung in die Behandlung des Arminiusstoffes. Die Suche und der Ruf nach einem neuen Hermann verstummte nach dem Wiener Kongress. Ernst Moritz Arndt stellte fest: »Die Leipziger Schlacht ist unsere Hermannsschlacht« und forderte die Errichtung eines Denkmals für den Cheruskerfürsten.

„Die Varusschlacht“

vom Philipp von Zabern Verlag,
das Buch mit 256 Seiten, 210 Farb- und 38 schwarz/weiß Abbildungen
ist eine gute gegliederte Zusammenfassung der Varusschlacht.


Die Antike:
Der Germanische Freiheits-Krieg - die Varusschlacht
Emperium> Babylon
Hetären Griechenland und Rom
Rom, Panis Militaris
Luxus im Alten Rom
Livia, römische Kaiserin, Gattin von Kaiser Augustus

Varusschlacht / Roemer und die Germanen,
Arminius der Cheruskerfürst,
Hermanns-Denkmal
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