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Friedrich Schiller Hörspiel-Empfehlung 6 Dramen 10 CD's, 571 Minuten Aufbau - Verlag, D>A<V € 49,-- im Buchhandel oder Kultur Fibel Verlag RG. + Porto € 3,00 |
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Gesellschaftsmagazin |
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| Sprecher: Ewald Balser Hansjörg Felmy Hans Finohr Martin Held Christiana Hörbiger Maximilian Larsen Peter Mosbacher Wolfgang Stendar Will Quadflieg Gert Westphal u. v. a. |
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DIE
VERSCHWÖRUNG DES FIESCO ZU GENUA (Oper
- Simon
Boccanegra, Guiseppe Verdi) „Den Tyrannen
wird Fiesco stürzen, das ist gewiß! Fiesco wird Genuas gefährlichster
Tyrann werden, das ist gewisser!“ In Schillers Jugenddrama gerät der junge Abenteurer Fiesco zwischen die Fronten der aristokratischen Gesellschaft und der bürgerlichen Opposition. Die Inszenierung setzt den Akzent auf den politischen Kern des Theaterstücks und konzentriert sich ganz auf die Reden der männlichen Protagonisten. DON CARLOS „Ein Federzug
von dieser Hand, und neu erschaffen wird die Erde. Geben Sie Gedankenfreiheit“
WILHELM TELL „Durch diese hohle Gasse muß er kommen“ Die Idylle der Schweizer ist zerstört durch die Habsburger Gewalt-herrschaft, in Schwyz und Uri vertreten durch den grausamen Reichsvogt Geßler. Er ist es, der den Meisterschützen Wilhelm Tell zwingt, auf achtzig Schritt einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tells späteres Attentat auf den erbitterten Gegner wird als Notwehr gutgeheißen und löst schließlich den im Rütlischwur beschlossenen Freiheitskampf der Schweizer aus. In seinem letzten und populärsten Drama gelingt Schiller erstmals ein Gesellschaftsentwurf, in dem sich die Interessen des Einzelnen und der Gemein-schaft nicht bekämpfen, sondern gegenseitig ergän-zen. „Freiheit, Freiheit, Freiheit!“ – mit diesem erlösenden Ruf des Volkes endet diese aufwendig inszenierte Aufnahme aus dem Deutschen Rund-funkarchiv. |
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KABALE UND LIEBE „Verbrechen
wohin ich mich neige“ MARIA STUART „Das Ärgste weiß die Welt von mir, und ich
kann sagen, ich bin besser als mein Ruf“ Schon die zeitgenössischen Schriftsteller rühmten einhellig die dramaturgische Perfektion, mit der Schiller die Tragödie einrichtete. Die berühmte Begegnungsszene der beiden Königinnen, unvergleichlich spannend dargeboten, liefert auf dem Höhepunkt der Handlung eines der aufregendsten Rededuelle der Weltliteratur. „Ich fange endlich an, mich des dramatischen Organs
zu bemächtigen und mein Handwerk zu verstehen“ DEMETRIUS „Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen,
der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt
und Unverstand entscheidet“ Mit der Arbeit am „Demetrius“, die ihn bis wenige Tage vor seinem Tod beschäftigt, dokumentiert Schiller sein persönliches Entsetzen über die barbarischen Folgen der Französischen Revolution. In dieser Inszenierung wurden Schillers Skizzen und Entwürfe zu einem eindrucksvollen Ganzen zusammengefügt. |
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