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Schläppchen und
später in den 60er Jahren auf soliden verstärkten, geblockten Spitzenschuhen,
kann sich die Allegro- und Pirouetten-Technik (mit der verkleinerten Reibungsfläche,
mit viel weniger Widerstand beim Drehen) verfeinern. Zugleich mit der Spitze,
wird zusätzlich die Körperlinie verlängert, die Schwerelosigkeit
von Sylphiden und anderen Elfenwesen, das Unirdische, die romantischen Bilder
der Tänzer und Tänzerinnen, kann viel besser dargestellt werden.
Neoklassisches
Ballett
Die Ballett-Technik wurde noch schneller bei George Balanchine
(russ.-amerikanischer Tänzer, Choreo-graph, *22. 01.1904 in St. Petersburg,
† 30.4.1983 in New York). Gegen den anhaltenden traditionalis-tischen
Widerstand schuf er sozusagen das neoklassische Ballett.
Es avancierte aber nicht nur das Tempo, auch die einzelnen Schritte und Sprünge
wurden weiter und höher, noch komplizierter. Ehemals zeigte eine vollendete
Arabesque
die Tänzerin auf dem Standbein mit dem abgehobenen Spielbein in einem
90 Grad-Winkel, so konnte bei Balanchine der Winkel 135 Grad haben, der Oberkörper
mußte natürlich mehr nach vorne verlagert werden. Die senkrechte
Körperachse im klassischen Ballet, verschob sich im neoklassi-schen in
eine Diagonale. Die meisten Schritte bekamen in der Form der Dehnung eine
neue Dimension. Beispielweise konnte der Oberkörper sich gegen die Hüfte
verschieben. Die Hüfte durfte jazzig, schräg aus der Körperlinie
abkippen. |
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