Die Mauer Israel Palästina Konflikt

Dokumentation

Abraham Melzer Verlag
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DIE MAUER
Israel - Palästina Konflikt

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Israelische Kriegsverbrechen
Goldstone Report - UN Bericht

Theodor Herzl: "Der Judenstaat" eine schmale Broschüre 1895 in Wien veröffentlicht, mit den uns Deutschen bekannten propagandistischen Wortgeflechten,
dient als Grundlage für die zionistische Ideologie / Bewegung, Land für die Juden, für Israel. Herzl schreibt:


"In Palästina werden wir ein Teil der europäischen Mauer gegen Asien sein.
Wir werden als Vorkämpfer der Zivilisation gegen die Barberei dienen."

Anm. der Redaktion: Europa die - Zivilisation? - Asiaten, Araber, Moslems - die Barbaren?

Zaun oder Mauer?

Uri Avnery (Israeli)

Die Mauer / Israel-Palästina
Die Mauer / Israel-Palästina
Als Eyal Ofer seine Ausstellung „Zaun oder Mauer?“ benannt hat, habe ich gestaunt.
Zaun oder Mauer? Seine eigenen Bilder zeigen doch, dass es sowohl eine Mauer wie auch ein Zaun ist, an manchen Abschnitten eine Mauer, an anderen ein Zaun, je nach der geographischen Gegebenheiten.
Je mehr ich aber darüber nachgedacht habe, wurde ich überzeugter, dass dies die richtige Frage ist. In Wirklichkeit ist Mauer und Zaun ein und dasselbe. Aber auf der emotionalen Ebene, der politischen und philosophischen Ebene, sind es zwei konträre Begriffe.
Der Zaun – durchsichtig. Ein einfacher Zaun trennt den Menschen nicht von der Landschaft, trennt nicht Menschen von Menschen, erweckt nicht das Gefühl des Hasses und des Zorns. Ein Zaun zwischen Nachbarn ist kein Zeichen des Hasses, des Zorns. Ein amerikanisches Sprichwort sagt, dass „ein Zaun gute Nachbarschaft erzeugt“. Ein Zaun kann aber auch eine böse Nachbarschaft verursachen, aber so oder so bleibt es eine Angelegenheit zwischen Nachbarn.
Eine Mauer hingegen ist- undurchsichtig. Eine Mauer trennt die Menschen von der Landschaft. Trennt die Menschen untereinander, trennt Gemeinden und Gesellschaften. Eine Mauer ist ein Symbol für Entfremdung, für Hass, für Zorn. Eine
Der Zaun / Die Mauer / Israel-Palästina
Die Mauer / Israel-Palästina

Mauer fördert aber keine Nachbarschaft, sie unterbricht Nachbarschaft.
Das Ungeheuer, dass jetzt im Herzen der Westbank aufgebaut wird – ist eine Mauer. Auch dort wo es angeblich ein Zaun ist, ein elektronischer Zaun mit Graben und Patrouillen Wege und Stacheldraht Hindernisse, es ist eine Mauer.
Jenseits aller Sicherheitsbedenken und politischer Überlegungen, jenseits der unmenschlichen Zeugnisse der Zerstörung von Lebensgewebe, ist diese Mauer ein Symbol.

Es ist eine Mauer zwischen uns und dem palästinensischen Volk, zwischen uns der gesamten arabischen Welt.

Vor 108 Jahren schrieb Theodor Herzl, in seinem Buch „Der Judenstaat“, welches als Basis für die zionistische Bewegung diente, folgende Worte:
„In Palästina werden wir ein Teil der europäischen Mauer gegen Asien sein. Wir werden als Vorkämpfer der Zivilisation gegen die Barbarei dienen.“ Europa ist die Zivilisation, Asien ist der Barbarismus. Die Araber, die Moslems, gehören, natürlich, zur barbarischen Welt.
Jetzt setzen wir diese „Vision“ vom „Visionär des Staates Israel“ in die Tat um, in der Landschaft. Der israelische Bulldozer kommt nach dem israelischen Panzer, um uns endgültig zu trennen von der Landschaft, die uns umgibt.
Gegen diese deformierte Vision, dieses Alptraum, kämpfen wir. Wir wollen nicht getrennt werden, wir wollen uns vereinigen, einfügen, zugehören, ein Leben zusammen aufbauen und Frieden stiften.
Dieses Buch ist ein Teil dieses Kampfes und die Kunst von Eyal Ofer ist ein Teil der Auseinandersetzung zwischen menschlicher Zivilisation und gegen rassistischen Barbarismus.

Freimut Duve
(Süddeutsche Zeitung 19./20. Juni 2004) Freimut Duve war bis 1998 Abgeordneter der SPD im Deutschen Bundestag, danach Medienbeauftragter der OSZE in Wien.
Albert Camus, der leidenschaftliche Algerienfranzose, hat als erster sehr deutlich vor der gefährlich falschen Reaktion auf den Terror und auf die Terroristen gewarnt: Während des Terrors in Algerien schrieb er 1958: „Die Folter (der französischen Militärs) hat vielleicht erlaubt, dreißig Bomben aufzufinden, aber sie hat gleichzeitig fünfzig neue Terroristen auf den Plan gerufen, die auf andere Art und anderswo noch mehr Unschuldige in den Tod schicken werden.“
Seine dramatischen Warnungen vor der falschen Reaktion Frankreichs auf den Terror der algerischen Befreiungsbewegung (FLN) waren bestimmt von der Hoffnung, dass die etwa eine Million Algerienfranzosen, zu denen er sich zählte, ihre Heimat nicht verlieren würden und dass die Algerier die Chance für ein menschenwürdiges Leben haben würden. Es war der erste Konflikt, in dem klar wurde: Wer nur mit harten militärischen Schritten auf den Terror reagierte, wird am Ende alles verlieren, so wie die Algerienfranzosen alles verloren haben.
Krieg und Raketen können den emotionalen Terror, also den psychisch äußerst dramatischen Sprung in die Bereitschaft sich selbst zu töten, nicht besiegen. Im Gegenteil: nicht mehr im Kriegsrecht begründete Militärgewalt, also die falsche Terrorabwehr, produziert immer neue Täter. Anstelle einer klaren Definition des kriminellen Massenmordes hat die Erklärung zum „Heiligen Krieg“ von US-Präsident George Bush nach dem 11. September weltweit massenhaft neue Terrorbereitschaft entfacht.
Fortsetzung / Die Mauer / Seite 2

 


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Kriegsverbrechen - Goldstone Report - UN Bericht,
Israel Palästina, Palästinenser, Siedlungsbau, Besatzung

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