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Vorwort
"Es gibt nichts Nützlicheres als eine
gute Theorie."
Kurt Lewin
1973 veröffentlichte ich eine Reihe von sechs kleinen
Büchern über das „Pyramidenprinzip". Darin ging es um
eine neue Metho-de, das Problem des unklaren Berichtschreibens insbesondere
in Beraterberichten zu lösen. Dieses Pyramidenprinzip besagte, dass klares
Denken und somit klares Schreiben leicht zu erkennen sei, da es eine klare
Pyramidenstruktur aufweise, während unklares Schreiben immer von dieser
Struktur abweiche.
Innerhalb der Pyramide stehen die Ideen auf bestimmte logische Art und Weise
in Bezug zueinander (aufwärts, abwärts und seitwärts) und ermöglichen
es so, allgemeine Regeln über diese aufzustellen. Somit liegt der Schlüssel
zum klaren Schreiben in der Strukturierung Ihrer Gedanken innerhalb einer
Pyramide und in der Überprüfung des Geschriebenen auf die Einhaltung
dieser Regeln, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.
Diese Ideen wurden während meiner Tätigkeit bei der interna-tionalen
Managementberaterfirma McKinsey & Co., zunächst in Cleveland und
anschließend in London, entwickelt. McKinsey hatte mich 1963 aus der
Gruppe der ersten acht Frauen ausge-wählt, denen damals der Besuch der
Harvard Business School gestattet war, und als erste weibliche Beraterin angestellt.
McKinsey kam schnell zu dem Schluss, dass ich in Bezug auf Zahlen ein hoffnungsloser
Fall, aber eine fähige Schreiberin war. Daher wurde ich nach London zur
Zusammenarbeit mit Europäern versetzt, die sich mit der Aufgabe konfrontiert
sahen, ihre Berich-te auf Englisch zu schreiben.
Als ich anfing, Material über das Berichtschreiben zu sammeln, stellte
ich interessanterweise fest, dass es zwar viele Bücher mit Ratschlägen
für das Schreiben von besseren Sätzen und Abschnitten gab, aber
keine darüber, wie die Gedanken zu organisieren sind, die diese Sätze
und Abschnitte vermitteln sollen. In jedem Buch, in dem das Thema berührt
wurde, standen Dinge wie „sei logisch" oder „gliedere logisch".
Aber wie um alles in der Welt unterscheidet man eine logische von einer unlogi-schen
Gliederung, fragte ich mich. Ich stellte mir selbst die Auf-gabe, dies herauszufinden.
Was ich dabei entdeckte, war die Pyramide.
Die Pyramidenstruktur ist auf jedes Dokument anwendbar, in dem Sie Ihre Gedanken
klar darstellen sollen. Zur Veranschaulichung folgt ein sehr einfaches Vorher-Nachher-Beispiel:
Punkte in der Reihenfolge, wie sie dem Schreiber einfallen John Collins rief
heute an und sagte, dass er die Besprechung um 15.00 Uhr nicht schaffe. Hal
Johnson sagt, es mache ihm nichts aus, die Besprechung auf später oder
sogar morgen, aber nicht vor 10.30 Uhr, zu verlegen. Die Sekretärin von
Don Clifford sagt, dass Clifford nicht vor morgen Abend aus Frankfurt zurück
sein werde. Der Konferenzraum ist morgen ausgebucht, aber am Donnerstag frei.
Donnerstag um 11.00 Uhr scheint eine gute Zeit zu sein. Ist das in Ordnung
für Sie?
1967 haben nur wenige Menschen an dieses Konzept geglaubt,
aber es gab ein paar schlaue Köpfe bei McKinsey, die mich auf Unzulänglichkeiten
hinwiesen und mir bei der Korrektur halfen. Heute gilt die Minto-Pyramide
als ein Firmenstandard bei McKinsey und ist als wesentlicher Teil der Firmenstruktur
aner-kannt.
Ich habe McKinsey 1973 verlassen, um die Ideen einem breiteren Publikum nahe
zu bringen. Mittlerweile habe ich sie vielleicht 10.000 Menschen sowohl in
Berater- als auch in sonstigen Firmen weltweit beigebracht. Auch habe ich
zwei vorherige Ausgaben dieses Buches (1981 und 1987) veröffentlicht
sowie einen Video-kurs entwickelt (1985).
Es freut mich zu sagen, dass die Minto-Pyramide als Folge dieser Aktivitäten
im Consulting zur allgemeinen Norm wurde. Das grundlegende Pyramidenkonzept
wurde angenommen und floss in Kurse ein, die an vielen anderen Orten unterrichtet
werden.
Die andauernde Lehrerfahrung und die jüngste Arbeit bei der Entwicklung
des neuen Videos brachten selbstverständlich neue Einsichten und haben
es mir erlaubt, verschiedene Teile des ursprünglichen Konzepts weiterzuentwickeln
beziehungsweise zu erweitern. Ich habe ebenfalls erkannt, dass das Pyramidenkonzept
einer weitaus größeren Funktion dienen kann, als nur bei der Organisation
und Präsentation von Gedanken zu helfen. Es kann, auf den Vorlauf ausgerichtet,
ausgeweitet werden und den Prozess der Definition und Analyse von Problemen
umfassen. Und es kann auf die Nacharbeit ausgeweitet werden und das Management
des gesamten Schreibprozesses bestimmen.
Daher diese neue Version des Buches, das alle Einblicke und Techniken für
den Zugang zu den eigenen Gedanken enthält, und die ich seit 1987 erarbeitet
habe. Es enthält ebenfalls neue Kapitel, wie die Definition und Analyse
von Problemen zu strukturieren und wie die Pyramide visuell auf Papier und
am Bildschirm zu präsentieren ist.
Das Buch ist
in vier Teile unterteilt:
• Teil I (Logik beim Schreiben) erklärt die Minto-Pyramide und
zeigt Ihnen ihre Anwendung zur Erstellung einer grundlegenden Pyramide. Um
die Technik zu verstehen und auf einfache Texte anwenden zu können, reicht
es, wenn Sie nur diesen Abschnitt lesen.
• Teil II (Logik beim Denken) informiert Sie, wie Sie Ihre Gedanken
im Detail kritisch betrachten sollen um sicherzustellen, dass die von Ihnen
aufgestellten Punkte tatsächlich die Einblicke in Ihre Ideen widerspiegeln,
die Sie zusammengruppiert haben. Dieser Abschnitt enthält viele Beispiele
und betont die Bedeutung der Klarheit und wie Sie sich selbst den Vollzug
dieses Prozess des „nüchtern Denkens" auferlegen müssen.
• Teil III (Logik beim Lösen von Problemen) ist hauptsächlich
für Menschen gedacht, die Beraterunterlagen erstellen oder komplexe Probleme
analysieren und anschließend jenen ihre Schlussfolgerungen präsentieren
müssen, die danach handeln beziehungsweise Entscheidungen treffen müssen.
Es wird erklärt, wie man verschiedene Rahmen zur Strukturierung Ihrer
Analyse in unterschiedlichen Phasen des Problemlösungsprozesses einsetzt,
so dass die Gedanken tatsächlich im Vorfeld organisiert werden können,
um leicht in die Pyramidenstruktur eingepasst zu werden.
• Teil IV (Logik in der Präsentation) erörtert Techniken um
sicherzustellen, dass die Pyramidenstruktur den Leser nicht ermüden lässt,
während Sie Ihre Gedanken der Pyramide entnehmen und sie entweder schriftlich
festhalten oder mithilfe von Folien in einer mündlichen Präsentation
erläutern.
Darüber hinaus gibt
es drei Anhänge. Im ersten werden die Unterschiede zwischen analytischer
und wissenschaftlicher Problemlösung behandelt, während der zweite
Anhang Beispiele von allgemeinen Mustern enthält, die beim Schreiben
von Einführungen verwendet werden. Der letzte Anhang enthält eine
vollständige Kurzdarstellung der in diesem Buch herausgear-beiteten Punkte
und hebt die bedeutendsten Konzepte und Denktechniken für das einfache
Nachschlagen hervor.
Die Anwendung der Minto-Pyramide erfordert beachtliche Disziplin. Wenn Sie
sich aber bewusst dazu zwingen, erst zu denken und später in der vorgeschlagenen
Art und Weise zu schreiben, sollten Sie dennoch in dramatischer Weise (a)
den Zeitaufwand zur Erstellung eines endgültigen Entwurfs wesentlich
reduzieren, (b) klarer und (c) kürzer schreiben können. Das Ergebnis
sollte frisches, klares Schreiben in Rekordzeit sein.
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Barbara Minto
wuchs in Cleve-land, Ohio auf. 1961 ging sie an die Havard Business School
und studierte dort als eine der ersten Frauen. 1963 wurde sie als erste Beraterin
bei McKinsey, eine der weltweit renommiertesten Unter-nehmungsberatungen,
einge-stellt. Ihre Schreibfähigkeiten wurden schnell erkannt, weshalb
sie 1966 in die McKinsey-Dependance, Londoner wechsel-te, um das Wissen der
euro-päischen Berater, effiziente und verständliche Analysen und
Berichte zu schreiben, zu ver-bessern.
Sehr bald wurde
Minto klar, dass die Berater in Paris und Düs-seldorf die gleichen Probleme
haben, fundierte und aussa-gekräftige Berichte zu schreiben, wie in London
oder New York. Aus diesen Erfahrungen heraus entwickelte sie das Prinzip der
Pyramide, mit dem eigene Ideen und komplexe Zusammenhänge klar und nachvollziehbar
struk-tuiert werden können.
Mittlerweile findet
das Prinzip der Pyramide Anwendung in allen erfolgreichen Unternehmensbera-tungen,
an Universitäten und überall dort, wo immer komplexer werdende Informationen
zu Herausforderungen in den Kommunikation werden.
Seit 1973 lebt
Babara Minto in London und berät seitdem mit ihrer Firma Minto International,
Inc. weltweit führende Unter-nehmen. Darüber hinaus lehrte sie an
Universitäten wie Havard, Stanford oder der London Business School. |
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Wenn Sie einen Augenblick darüber nachdenken, was Sie
beim Schreiben eigentlich tun, werden Sie erkennen, dass Sie Ihre Hauptideen
in dieser von unten nach oben gerichteten Abfolge entwickeln. Auf der untersten
Ebene der Pyramide gruppieren Sie Sätze, von denen jeder eine Idee enthält,
zu Absätzen.
Nehmen wir an, Sie bringen sechs Sätze zu einem Absatz zusammen. Der
Grund, warum Sie gerade diese sechs Sätze und keine anderen bündeln,
besteht eindeutig darin, dass Sie zwischen ihnen einen logischen Zusammenhang
sehen. Dieser logische Zusammenhang besteht immer darin, dass die einzelnen
Sätze alle erforderlich sind, um die einzige Idee des Absatzes zu erklären
oder zu rechtfertigen, die tatsächlich deren Zusammenfassung ist. Sie
würden zum Beispiel wohl kaum fünf Sätze über Finanzen
mit einem Satz über Tennis kombinieren, da es schwierig ist, deren Relevanz
untereinander in einem einzigen zusammenfassenden Satz auszudrücken.
Wenn Sie diesen zusammenfassenden Satz anführen, gelangen Sie eine Abstraktionsebene
höher, und Sie können den Absatz so betrachten, als enthielte er
nur einen Punkt anstatt sechs. Durch diese rationelle Arbeitsweise gruppieren
Sie nun, sagen wir, drei Absätze miteinander, von denen jeder einen einzelnen
Gedanken auf einer Abstraktionsebene enthält, die eine Stufe höher
liegt als die der einzelnen Sätze.
Der Grund, warum Sie aus diesen drei Absätzen einen Abschnitt und keine
weiteren bilden, ist ebenfalls, dass Sie einen logischen Zusammenhang zwischen
diesen sehen. Und der Zusammenhang besteht wieder darin, dass sie alle erforderlich
sind,
WARUM EINE PYRAMIDENSTRUKTUR?
Um die einzelne Idee des Abschnittes zu erklären oder zu rechtfertigen,
die wieder eine Zusammenfassung der drei Ideen in den darunter angeordneten
Absätzen ist. Exakt die gleiche Gedankenfolge gilt für das Zusammenfassen
von Abschnitten zur Bildung des Schriftstücks. Sie haben drei Abschnitte
zusammengruppiert (von denen sich ein jeder aus einer Gruppe von Absätzen
zusammensetzt, die wiederum aus Satzgruppen aufgebaut wurden), da sie alle
erforderlich sind, um die einzige Idee des Schriftstücks zu stützen,
das seinerseits eine Zusammenfassung dieser Abschnitte ist.
Da Sie so lange gruppieren und zusammenfassen, bis keine weiteren Zusammenhänge
mehr herzustellen sind, ist es klar, dass jede Ihrer schriftlichen Darstellungen
immer so strukturiert sein wird, dass sie nur eine einzige Idee stützt,
nämlich diejenige, die Ihre letzte Reihe an Gruppierungen zusammenfasst.
Diese Idee sollte Ihr Hauptpunkt oder Hauptargument sein,
und alle Ideen, die darunter gruppiert sind, dienen dazu, diesen Punkt eingehender
zu erklären und zu rechtfertigen - vorausgesetzt, Sie haben die Struktur
richtig aufgebaut.
Glücklicherweise können Sie im Vorfeld feststellen, ob Sie Ihre
Struktur richtig angelegt haben, indem Sie prüfen, ob Ihre Ideen so miteinander
verbunden sind, dass sie Pyramidengruppen bilden können. Insbesondere
müssen Sie drei Regeln befolgen:
1. Alle Ideen auf jeder Ebene der Pyramide müssen immer die Zusammenfassung
der unter ihnen gruppierten Ideen sein.
2. Alle Ideen in jeder Gruppierung müssen immer dieselbe Art von Idee
sein.
3. Alle Ideen in jeder Gruppierung müssen immer logisch geordnet sein.
Lassen Sie mich erläutern, warum diese Regeln „immer"
eingehalten werden müssen.
1. Alle Ideen auf jeder Ebene der Pyramide müssen immer die Zusammenfassung
der unter ihnen gruppierten Ideen sein. Diese erste Regel spiegelt die Tatsache
wider, dass Ihre Hauptaufgabe beim Denken und Schreiben in der Abstraktion
besteht, um eine neue Idee aus den unter ihr gruppierten Ideen zu schaffen.
Wie wir oben gesehen haben, ist der Punkt eines Absatzes immer eine Zusammenfassung
seiner Sätze, genau wie der Punkt eines Abschnittes eine Zusammenfassung
der Punkte seiner Absätze ist und so weiter.
Wenn Sie allerdings einen Punkt aus den gruppierten Sätzen oder Absätzen
herausziehen wollen, müssen diese Gruppierungen zunächst einmal
richtig gebildet worden sein. Hier kommen die Regeln 2 und 3 zum Zuge.
2. Alle Ideen in jeder Gruppierung müssen immer dieselbe Art von Idee
sein. Wenn Sie Ihr Denken nur eine Abstraktionsebene über eine Ideengruppierung
hinweg anheben wollen, dann müssen die Ideen in dieser Gruppierung logisch
gleich sein. Beispielsweise können Sie Äpfel und Birnen logisch
eine Stufe höher als Früchte kategorisieren; in ähnlicher Weise
können Sie Tische und Stühle als Möbel einstufen. Doch was
geschieht, wenn Sie Äpfel und Stühle zusammengruppieren wollen?
Dies können Sie auf der nächsthöheren Abstraktionsstufe nicht
tun, denn diese ist bereits durch Früchte und Möbel besetzt.
Somit müssten Sie
auf eine weit höhere Ebene zurückgreifen und sie als „Dinge"
oder „unbelebte Objekte" bezeichnen, wobei beide Bezeichnungen
zu weit gefasst sind, um die Logik der Gruppierung anzuzeigen. Beim Schreiben
sollten Sie die sich direkt aus der Logik der Gruppierung ergebende Idee anführen,
was bedeutet, dass die Ideen in dieser Gruppierung alle derselben logischen
Kategorie angehören müssen. Wenn daher die erste Idee in einer Gruppierung
ein Grund ist, etwas zu tun, müssen die anderen Ideen in derselben Gruppierung
ebenfalls Gründe sein, dasselbe zu tun. Wenn die erste Idee ein Schritt
in einem Prozess ist, dann müssen die restlichen Ideen ebenfalls Schritte
in dem gleichen Prozess sein. Ist die erste Idee ein Problem im Unternehmen,
müssen die anderen Ideen in dieser Gruppierung damit zusammenhängende
Probleme sein und so weiter.
Ein abgekürztes Verfahren zur schnellen Überprüfung Ihrer Gruppierungen
lautet sicherzustellen, dass Sie Ihre Ideen eindeutig mit einem Substantiv
im Plural betiteln können. Folglich werden Sie feststellen, dass alle
Ideen in einer Gruppierung Dinge sind, wie Empfehlungen, Gründe, Probleme
oder auch durchzuführende Änderungen. Es gibt keine Beschränkung
bei den Ideenarten, die zusammen gruppiert werden können, aber die Ideen
in jeder Gruppierung müssen von gleicher Art sein. Sie müssen sich
durch ein Hauptwort in der Pluralform beschreiben lassen. Wie Sie sicherstellen,
dass Sie jedes Mal ähnliche Ideen zusammengruppieren, wird in Teil Zwei
in den Kapiteln 6 und 7 näher erläutert.
3. Alle Ideen in jeder Gruppierung müssen immer logisch geordnet sein.
Das heißt, es muss ein spezifischer Grund vorliegen, warum die zweite
Idee an zweiter Stelle genannt wird und nicht an erster oder dritter. Wie
Sie die richtige Ordnung festlegen, wird in Kapitel 6 - Logische Ordnung auferlegen
im Einzelnen erläutert. Im Wesentlichen wird dort gesagt, dass es nur
vier logische Möglichkeiten gibt, eine Reihe von Ideen zu ordnen: - deduktiv
(Hauptvoraussetzung, Nebenvoraussetzung, Schlussfolgerung); - chronologisch
(erster, zweiter, dritter); - strukturell (Boston, New York, Washington);
- vergleichend (am wichtigsten, am zweitwichtigsten und so weiter).
Die von Ihnen gewählte Ordnung spiegelt den analytischen Prozess wider,
den Sie zur Bildung der Gruppierung vollzogen haben. Wenn diese Ordnung durch
deduktive Argumentation gebildet wurde, werden Ihre Ideen nach Argumenten
geordnet. Wenn die Ordnung durch Erarbeitung der Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge
gebildet wurde, werden Ihre Ideen chronologisch geordnet. Wenn die Ordnung
durch Kommentare zu einer vorhandenen Struktur gebildet wurde, wird die Ordnung
von der Struktur diktiert. Und wenn die Ordnung durch Kategorisieren gebildet
wurde, werden Ihre Ideen nach Bedeutung geordnet. Weil diese vier Tätigkeiten
- das deduktive Argumentieren, die Erarbeitung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen,
die Unterteilung eines Ganzen in seine Teile und die Kategorisierung - die
einzigen analytischen Fähigkeiten sind, die der menschliche Geist beherrscht,
stellen sie auch die einzigen uns möglichen Ordnungssysteme dar.
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