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The Rich Jew of
Malta Tragödie in fünf Akten (1592), von Christopher Marlowe |
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Gesellschaftsmagazin
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dem Papst ein Streich gespielt wird. Faust und Mephistopheles erscheinen,
für den Papst unsichtbar, in dessen Privatgemach, der Papst erhält sogar
eine Ohrfeige von Faust. Am Hof des deutschen Kaisers läßt Faust Alexander
den Großen erscheinen und treibt mit der höfischen Gesellschaft ein derbes
Possenspiel. Vor Studenten in Wittenberg beschwört er die schöne Helena
von Griechenland herauf. Als letzte Bitte muß der Höllengeist ihm noch
einmal Helena herbeiführen, die er sich zum Liebchen wünscht und die er
mit glühenden Liebesworten anredet. Dann ist seine Zeit abgelaufen. Vor
seinen Gelehrten bekennt er in reuiger Selbstanklage seine Schuld. In
einem ergreifenden Schlußmonolog bittet er den Himmel um Frist. Er weiß,
daß ein Tropfen von Christi Blut ihn retten könnte. Doch beim Schlag der
Mitternachtsglocke kommen die Teufel und zerreißen Faust in viele Stücke.
Das Schlußwort hat der Chorus, der das Beispiel von Fausts Sturz zum Anlaß
nimmt, den Weisen zu mahnen, »nur staunend anzusehn das Unerlaubte: der
Abgrund muß solch kühnen Geist verleiten, das gottgesetzte Maß zu überschreiten«,
(Reclams UB 1128.) |
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Bühnenbild "Der Jude von Malta" von Wilfried Minks. - Foto:
© Burgtheater,
Wien / Roswitha Hecke |
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Der Jude
von Malta
Christopher Marlowe, Deutsch von Elfriede Jelinek und Karin Rausch |
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wichtigsten Stationen der Vorlage. Dabei ist die Handlung mit zahlreichen Clowns und Rüpel-szenen durchsetzt. Die Anlage der Titelfigur weist schon deutlich auf die Faust Problematik, wie sie zwei Jahrhunderte später Goethe behan-deln sollte. Unterschiedlich ist allerdings die Auflösung, in der Faust wegen seines Vergehens wider den Heiligen Geist die Rettung versagt bleibt. Quelle:
Philipp Reclam jun. |
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Farnese:
Willkommen,
großer Bassa, welcher Wind weht Sie denn in den Hafen Maltas? Bassa: Der Wind, der alle Welt herumtreibt: Sucht nach Gold. Machiavelli spricht den Prolog zum Stück. Er, der weiß, wie man zu Macht und Karriere kommt und empfiehlt seinen sagenhaft reichen Anhänger Barabas uns. 1565: Die Johanniterinsel Malta wird von der türkischen Kriegsflotte belagert. Die Türken verlangen von den Christen zum Zeichen ihrer Unterwerfung einen hohen Tribut. Der christliche Gouverneur Farnese ordnet an, dass die Juden als die Andersgläubigen der Insel die gesamte Summe zahlen. Da sich Barabas widersetzt, enteignen ihn |
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Der Jude
von Malter, der reiche Jude, the rich Jew of Malta
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