Die Zauberflöte - Oper |
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Die Zauberflöte Oper
in 2 Akten
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Die Zauberflöte,Oper,
Kwanschul Youn,
Sarastro - EnsembleInszenierung August Everding - Bühnenbild Fred Berndt nach Schinkel Staatsoper Unter den Linden, Berlin, Foto: Monika Rittershaus 1989 |
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![]() Die Zauberflöte, W.A. Mozart, Salzburger Festspiele, 1999 Das Bildnis mit Mathias Georne, Tamino, Sylvia McNair, Pamina Foto: Monika Rittershaus Das Buch
die Zauberflötenwelt Foto:
Monika Rittershaus
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Wahrscheinlicher noch standen Mozarts eigene Wünsche, die nach einer Vergeistigung des Geschehens zielten, hinter dieser Umformung. Jetzt erst wurde die Königin der Nacht zur Vertreterin des bösen, Sarastro zum Sachwalter des guten Prinzips. Ursprünglich war es umgekehrt gewesen. Bei der Eile, mit der man bei dieser Umdichtung verfuhr, ist mancher Zug aus der ersten Fassung stehen geblieben, wodurch sich bei den Figuren der drei Damen, der drei Knaben und des Monostatos gewisse Widersprüche ergeben. Die Zauberflöte
/ H a n d l u n g : |
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Johann Emanuel, eigentlich Johann Joseph Schikaneder (*1748 †1812), geboren in Straubing, nicht in Regensburg, wie er selbst behauptete, schlug sich zunächst als Wandermusikant durch die Welt und schloss sich 1773 einer Theatergruppe an, in der er als Schauspieler, Sänger und Regisseur wirkte. 1778 übernahm er selbst eine Direktion. Seine Gesellschaft zählte bald zu den angesehensten und beliebtesten in Süddeutschland. Gastspiele in Salzburg brachten Schikaneder schon im Jahre 1780 mit Mozart in Berührung. 1784 suchte Schikaneder in Wien Fuß zu fassen, zunächst mit wechselndem Glück, so dass er sich nochmals nach auswärts wandte und 1787/88 das Theater in Regensburg leitete.Am 1. April 1789 übernahm er das K. K. privilegierte Theater im Freihause auf der Wieden in Wien, das er zu einem führenden Wiener Volkstheater auszugestalten vermochte. Einer seiner glück-lichsten Griffe war die Wahl Mozarts als Komponisten seiner Zauberflöte. Der Titel der Oper geht auf Chr. M. Wielands Märchen Lulu oder die Zauberflöte zurück, das in der Sammlung Dschinnistan zu finden war. Andere Dschinnistanmärchen Wielands lieferten weitere wesent-liche Züge, denn als Bühnenprak-tiker war Schikaneder ein Meister der Kombination. Auch Henslers Oper Das Sonnenfest der Brahminen, Wranitzkys Oper Oberon und das Schauspiel Thamos, König in Ägypten von T. Ph. Gebler kommen als Stoffquellen in Betracht. Im übrigen war Schikaneder keineswegs der Alleinverfasser des Zauberflötentextes. Vorarbeiten hatte zum mindesten der Schauspieler und Hausdichter des Theaters, der spätere Professor der Mineralogie an der Universität Dublin, Karl Ludwig Gieseke (*1761†1833), mit bürgerlichem Namen Metzler, geleistet. Da sowohl Komponist als auch Textautoren der Gesellschaft |
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![]() Die Zauberflöte, Oper, : Deon van der Walt, Tamino, (o + r.), Ruth Ziesak, Pamina, Salzburger Festspiele,1992 Fotos: Herrmann und Clärchen Baus. |
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der Wiener Freimaurer angehörten, ist die Annahme nicht unberechtigt, dass das Libretto der Zauberflöte eine Kollek-tivarbeit des maurerischen Freundeskreises darstellt, der die Gelegenheit wahrnahm, die ihn bewegende Gedankenwelt auszusprechen. Nach Lage der Dinge fiele Schikaneder in erster Linie das Verdienst der Gesamtredaktion des Textes zu, wobei jedoch die Figur Papagenos, die er sich selber auf den Leib geschrieben hat, auf seine persönliche Rechnung kommt. Kurz vor der Aufführung war noch eine Umarbeitung notwendig geworden, möglicherweise veranlasst durch die am 8. Juni 1791 beim Konkurrenzunternehmen, dem Theater in der Leopoldstadt, herausgekommene Oper Wenzel Müllers Kaspar der Fagottist oder Die Zauberzither. |
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P e r s o n e n : Sarastro
(Bass) - Tamino (Tenor) - Sprecher (Bass) - O r t und Z e i t: |
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Die Zauberflöte,
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