Der Neid schwebt
in der Luft,
Er ist des Menschen schwerstes Los;
Wehe, wer ihn Atmet als süßen Duft,
Der Neider wird ihn nie wieder los.
In des Neides
kurzen Rausch
glaubt sich der Mensch perfekt,
Er fühlt sich nicht als Laus,
Der Neid macht den Edelsten zum Insekt.
Zu spät
erkennt er dieses Laster,
Weit entfernt steht der einst beste Freund,
Jetzt ist der Mensch allein mit seinem Meister,
Der ihn jede Ruhe nimmt, auch wenn er träumt.
Nicht für
sich, nur für des Neides Zweck
Hat er alles angehäuft.
Seine Gesellschaft beachtet ihn jetzt,
die zerbricht und im gleichen Rausch ersäuft.