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Robin
Hood, Musical > zurück zu
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Musik:
Martin Doepke, Regie: Hans Holzbecher
Text: Grant Stevens und Elke Schlimbach |
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Gesellschaftsmagazin
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Bruder
Tuck, Günther Kaufmann
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Gospelszene
mit Buder Tuck
Fotos: Deutsches Theater, München |
Bruder
Tuck, Robin, Sheriff von Nottingham, Marion
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Marion,
Robin und Ensemble
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Marion
mit Robin
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Doch Lady Isabelle schmiedet mit dem Bischof von Herford und dem Sheriff von Nottingham einen teuflischen Plan, um Robin aus seinen beschützenden Wäldern zu locken: Sie überfallen und brandschatzen Locksley Castle. Robin ist entsetzt, und jeglichen vernünftigen Über-legungen trotzend stürmt er seinen Stammsitz, wo der Sheriff ihn bereits mit seinen Soldaten erwartet. Der Übermacht der Truppen nicht gewachsen, müssen sich die Räuber zurückziehen. Bei der Flucht verliert die junge Jess ihr Leben, als sie beschützen will – als dieser dadurch abgelenkt wird, kann der Sheriff ihn gefangen nehmen. Die Räuberbande hat sich tief in den Wald zurückgezogen, ständig in der Angst, von den Truppen des Sheriffs doch entdeckt zu werden. Die Hoffnung des Volkes auf Befreiung von der Tyrannei verblasst jeden Tag mehr. Im Kerker von Nottingham Castle schwindet Robin immer mehr der Mut und der Glaube an seinen Kampf für Gerechtigkeit. Doch er schöpft wieder Zuversicht, als ihn die junge Lady Marian heimlich aufsucht und ihm ihre Liebe gesteht. Als Marian den Kerker wieder verlässt, fällt sie Lady Isabelle in die Arme. Prinz John, Isabelle und der korrupte Bischof zwingen Marian, ihrer Vermählung mit dem Sheriff von Nottingham zuzustimmen. Marian willigt jedoch nur unter der Bedingung ein, dass Prinz John Robin und die anderen Räuber begnadigt. Die Hochzeit wird proklamiert und alle bereiten sich auf das große Fest vor! Bruder Tuck, der treue Weggefährte Robin
Hoods, sieht jedoch noch Hoffnung in der dezimierten Räuberschar und
ermutigt sie, die Dinge endlich selbst in die Hand zu nehmen und Robin zu
befreien. Verkleidet schmuggeln sie sich zu den Festlichkeiten in Nottingham
und können Robin unentdeckt befreien. In letzter Sekunde erscheint Robin
in der Kirche, um die Trauung von Marian und dem Sheriff zu verhindern. Ein
heftiger und entscheidender Zweikampf zwischen Robin Hood und dem Sheriff
von Nottingham entbrennt! Die Legende Robin Hood |
„Robin
Hood – König der Vagabunden“ mit dem umwerfenden Errol Flynn
aus dem Jahre 1938 und „Robin Hood – König der Diebe“
mit Kevin Costner aus dem Jahre 1991, aber auch der Walt Disney Zei-chentrickfilm
mit Robin Hood als schlauem Fuchs. Die erste
Holly-woodverfilmung der Legende um Robin Hood entstand jedoch bereits im Jahre
1909. Es gibt wenige authentische Informationen über Robin Hood und die
Frage, ob es diesen Helden je gegeben hat. Oft wird Robin Hood mit Robin/Robert
of Locksley oder Robin/Robert of Huntington verbunden. Letzterer lebte tatsächlich
zur Zeit König Richards in den Wäldern rund um Nottingham und soll
als „Outlaw“ und Räuber, als besonderer Bogenschütze und
Kämpfer für Gerech-tigkeit bekannt gewesen sein. Der Name Robin Hood wird fast immer mit der Regierungszeit von König Richard I., auch bekannt als Richard Löwenherz verbunden. Angeblich war Robin ein glühender Verehrer des Königs und ihm treu ergeben. Dabei wird auch wiederholt erzählt, dass König Richard – frisch vom Kreuzzug heimgekehrt – Robin Hood im Sherwood Forest aufsuchte und ihn begnadigte. Wenn man aber bedenkt, dass Richard I. sich während seines Lebens nur ganze sechs Monate in England aufgehalten hat und die Sprache der Angelsachsen nicht beherrschte, klingt dies doch eher unwahr-scheinlich. Schenkt man den spärlichen Berichten der Geschichtsschreiber Glauben, war Richard eine charismatische Persönlichkeit, die Men-schen leicht beeindrucken konnte. Es ist daher vorstellbar, dass auch ein Rebellen-Anführer seinen König als Vorbild hatte. Historisch ist belegt, dass die Stadt Nottingham, die zu den Besitztümern von Richards Bruder Johann (Prinz John) gehörte, dem König als eine der wenigen Städte Widerstand leistete und Richard nicht als ihren König anerkannte. Bei der Belagerung von Nottingham, das schließlich erst von Katapulten Richards am 28. März 1194 eingenommen wurde, hat der König höchstwahrscheinlich auch im Sherwood Forest über-nachtet. Es läge daher auch nahe, dass er die im Wald lebenden Wegelagerer aufsuchte, um sie für seine Sache zu gewinnen und sein Heer mit ihnen zu verstärken. Für eine Begnadigung von der Vogelfreiheit waren sie wahrscheinlich durchaus bereit, ihr Leben für den König zu riskieren. Natürlich ist nichts davon wirklich belegt. Kein Historiker würde je behaupten, dass ein König sich mit einer Handvoll Banditen zusammengetan hätte. Aber es liegt durchaus im Bereich des Möglichen. |
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