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Rocky Horror
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| Richard O'Brien, | ||||||||||||||||||||||||||
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Autor, Komponist und Riff-Raff der ersten
Stunde, erblickt am 25. März 1942 als Richard Timothy Smith im englischen
Cheltenham das Licht der Welt. Zehn Jahre später zieht die Familie
nach Taraunga in Neuseeland. Klein Richard soll dort Viehzüchter werden,
findet aber Comics, Science-fiction Klassiker und die lowbudget Horrorfilme
von Ed Wood interessanter. Mit 15 verlässt er die Schule. Er beschließt,
Schauspieler zu werden, besinnt sich aber, dass er ein braver Junge ist
und besteht, bevor er mit 22 nach England zurückkehrt, die Prüfung
zum Viehzüchter. Richard jobbt nach seiner Ankunft in London unter
anderem als Friseur und Müllkutscher. Später nutzt er sein reiterliches Können und finanziert durch Stunts, zum Beispiel in CARRY ON, COWBOY oder CASINO ROYALE und weitere Film-Auftritte sein Schauspielstudium. Zu dieser Zeit nimmt er den Namen seines Großvaters O'Brien an. Es folgen die ersten richtigen Rollen: HAIR! (wobei er seine erste Frau Kimi Wong kennenlernt), GULLIVERS REISEN und als Krönung der Herodes in JESUS CHRIST SUPERSTAR! Richard O'Brien spielt ihn schrecklich (als Elvis-Interpretation!) und genau einen Abend lang. Sein Kurzauftritt hat aber auch eine außerordentlich positive Seite: Er lernt Tim Sharman kennen, der sich in England schon einen Namen als Experimental-Theaterregisseur und durch Inszenierungen von HAIR bis eben JESUS CHRIST SUPERSTAR gemacht hat. O'Brien liegt Sharman immer wieder mit einem Stück, einem Musical voll Sciencefiction und derbem, dreckigen Rock'n'Roll in den Ohren. Nur weg von dieser feinen, reinen Webber-Musik! Er stößt auf offene Ohren, sucht Sharman doch schon längere Zeit nach Wegen, Theater mit anderen Bereichen der Unterhaltung und der Popkultur zu verbinden. Sharman inszeniert nun nicht
mehr JESUS CHRIST SUPERSTAR, sondern THE UNSEEN HAND von Sam Shepard im
Theatre Upstairs am Sloane Square, in dem er Richard O'Brien die Rolle
des Willie the Space Freak verschafft. Das Stück bedient sich genau
der Elemente, die O'Brien und Sharman verbinden wollen: B-movies, Comics,
Science-fiction und Gruselfilme. Was noch fehlt, ist der gute alte dirty
Rock'n'Roll. Die Nächte werden zum Tag, die Tage zur Nacht. Gemeinsam mit Sharman wird entworfen, verworfen und gefeilt, bis sie fertig ist: THE ROCKY HORROR SHOW. Was fehlt noch? Ach ja. Schauspieler. Mutige Schauspieler – vor allem einer, der in die Rolle des Frank'N'Furter schlüpft, der den Mut hat, sich in Strapse und Korsett zu zwängen und auf hohe Absätze zu klettern. Und wieder führt der Zufall Regie. Richard O' Brien trifft Tim Curry, den er von HAIR und dem Theatre Upstairs kennt. Er erzählt Tim von der ROCKY HORROR SHOW und dass er einen bodygebildeten, singenden Schauspieler für die Rolle des Rocky sucht. Tim Curry spricht vor und wird vom Fleck weg engagiert. Nicht als Rocky, sondern als Dr. Frank'N'Furter! Richard O'Brien selbst übernimmt die Rolle des unheimlichen, buckligen Butlers Riff Raff. Uraufführung der ROCKY HORROR SHOW ist im Frühsommer 1973 im Theater Upstairs. Was von ihren Vätern als Experiment gedacht ist, schlägt ein wie eine Bombe. Lou Adler sieht das Musical und sichert sich sofort die Filmrechte. Die ROCHY HORROR PICTURE SHOW wird mit äußerst geringem Budget und weitgehend unbekannten Schauspielern gedreht, allen voran mit den Newcomern Susan Sarandon als Janet Weiss, Barry Bostwick als Brad Majors und Meatloaf als Eddie. Während der nächsten 20 Jahre arbeitet Richard O'Brien an verschiedensten Projekten: als |
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![]() Paul Pecorina als Frank'n'Furter Foto: Jörg Cordshagen |
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Schauspieler, Schriftsteller, Showmaster, Sänger und Songwriter. Er spielt in den Filmen THE SPICE GIRLS SAGA, EVER AFTER mit Drew Barrymore und DARK CITY an der Seite von Kiefer Sutherland. 1998 kommt sein erstes Studioalbum in den Handel: „Absolute O'Brien", eine von ihm als „Apartment Jazz" betitelte Mischung aus Jazz, Swing und einem Schuss Rock'n'Roll. Im Vorjahr war Richard O'Brien unter anderem in den Filmen DUNGEONS AND DRAGONS und MUMBO JUMBO zu sehen. Er lebt heute mit seiner zweiten Ehefrau und den Kindern Linus, Joshua und Amelia in London. ©
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