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The Demon Barber
of Fleet Street - Der dämonische Herrenfriseur der Fleet Street
Musical Thriller
von Stephen Sondheim Musik und Gesangstexte von Stephen Sondheim, Buch von
Hugh Wheeler, Nach einer Adaption von Christopher Bond, Deutsch von Wilfried
Steiner, Regisseur der Uraufführung Harold Prince - Broadway Produktion
von Richard Barr, Charles Woodward, Robert Fryer, Mary Lea Johnson, Martin
Richards; in Zusammenarbeit mit Dean und Judy Manos. Uraufführung:
1. März 1979, es folgten 559 Aufführungen, im
Uris Theatre,
New York, am 2. Juli 1980, im Theatre Royal, Drury Lane,
in London
Komische Oper, Berlin
Premiere am 26. September 2004, Musikalische Leitung: Koen Schoots; Inszenierung:
Christopher Bond; Bühnenbild: Dieter Richter; Kostüme: Renate
Schmitzer
Fotos: Monika Rittershaus, Berlin
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Vorwort
Verbrechen durch korrupte, kriminelle Beamte, Schädlinge der Gesellschaft,
gibt es seit Jahrtausenden. Auch in unserer Zeit werden ihre Taten kaum geahndet.
Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit, in der Weltstadt der Industriali-sierung,
im 19. Jahrhundert. Armin H. Eilenberg
»Gegenstand der
Untersuchung ist der Mensch«
Bertolt Brecht |
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Viktorianisches Zeitalter, Mitte des 19. Jahrhunderts. Victoria,
Königin von Großbritannien und Irland, seit 1876 Kaiserin von Indien,
regierte ein mächtiges Reich mit dem Zentrum London, wo die schreckliche
Geschichte von Sweeney Todd beginnt.
Hier lebte der Herrenfriseur Benjamin Barker, glücklich verheiratet,
sein Dasein mit der Geburt seiner Tochter gekrönt. Plötzlich geriet
er in
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die
Machenschaften vom Richter Turpin. Der interessierte
sich für Barkers hübsche Frau und erfindet juristische Tricks, den
Barbier gesetzwidrig zu verurteilen und ihn in der australischen Verbannung
verschwinden zu lassen.
I. Akt
An den Docks gehen zwei Londoner, Anthony Hope, nach vielen Jahren in Übersee
und der Friseur Barker,, mit dem neuen Namen Sweeney Todd,
nach fünfzehn Jahren der Verbannung, im leichten Nebel vom Schiff und
begrüßen Ihre Heimatstadt „There’s No Place Like London“.
Sweeney mit gemischten Gefühlen, am Schauplatz seiner privaten Tragödie.
Seine Frau hält er für tot; hat aber die Hoffnung, seine herangewachsene
Tochter Johanna wiederzusehen, die jedoch inzwischen das Mündel seines
Todfeindes Richter Turpin ist.
Von den Docks geht er direkt zu seiner früheren Adresse, dem Friseurgeschäft
in der Fleet Street, in der die Hausbesitzerin Mrs. Lovett eine Pastetenbäckerei,
mit den schlechtesten Pies in London, betreibt.
Sweeney
Todd stellte sich vor und bat, die oberen Zimmer anzumieten. Mrs.
Lovett erzählt ihm von einem freundlichen, glücklichen Friseur,
der über ihrem Pastetenladen, mit einer schönen und zauberhaften
Frau und Tochter lebte, bis ihm ein korrupter Richter, unter Mithilfe seines
Büttels, des Beadle (Gerichtsdiener) Bamford, in krimineller Weise verurteilte
und deportieren ließ. Danach lockte der Beadle, die vom Richter Turpin
begehrte, naive Frau des Friseurs, in des Richters Haus, wo er das junge Weib
vergewaltigte und ihr die Tochter fortnahm. Der Barbier wurde nie wieder gesehen,
seine Frau nahm damals Gift und seine Tochter Johanna lebt heute noch, als
Mündel, beim Richter Turpin. Als Mrs. Lovett mit ihm sprach, erkannte
sie wer Sweeney Todd war. Sie gab ihm sein gut erhaltenes
Friseurwerk-zeug, das sie über die Jahre aufbewahrt hatte. „Meine
Freunde“ murmelte Todd, seine Rasiermesser streichelnd, „ich bin
auch ihr Freund“ fügte Mrs. Lovett hinzu. Er mietete die Räume
und eröffnet sein Friseurgeschäft. |
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