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Erkenntnis
und Besinnung
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Die Fledermaus, Operette |
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Die Fledermaus |
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Operette die Fledermaus in
drei Akten, Musik: Johann Strauß;
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![]() Die Fledermaus, Operette, Johann Strauß - Martin Winkler, Frank - Peter Renz, Frosch - Komische Oper, Berlin - 2010 - Foto: © Monika Rittershaus |
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Die Fledermaus 1.
Akt.
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![]() Die Fledermaus, Operette, Ildiko Raimondi, Rosalinde, Wolfgang Brendel, von Eisenstein Bayerische Staatsoper, München, 2001 - Foto Wilfried Hösl |
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| heute eine fünftägige Arreststrafe wegen Beleidigung einer Amtsperson antreten muß. Seit Alfred in der Nähe ist, fürchtet sie um ihre tugendhafte Treue. Adele verläßt weinend das Zimmer, da erscheint Alfred und nimmt Rosalinde das Versprechen ab, ihn zu empfangen, sobald ihr Mann »sitzt«. Ein paar Minuten später kommt Eisenstein, in zornigem Gespräch mit seinem Anwalt Blind, durch dessen dilletantisches Vorgehen seine Strafe noch erhöht wurde, nach Hause. Mit Unterstützung seines Freundes, Notar Dr. Falk, gelingt es |
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| den verärgerten Eisenstein wieder aufzuheitern. Er macht den Vorschlag, als Rosalinde kurz aus dem Zimmer gegangen ist, die Strafe erst am nächsten Morgen anzutreten und sich heute nacht mit ihm auf dem Ball bei Prinz Orlofsky zu amüsieren. Erheitert erinnert sich Eisenstein eines anderen Balles, bei dem er dem als Fledermaus maskierten Dr. Falke einen Streich gespielt hat, den dieser bis heute nicht vergessen hat ... Rosalinde betritt das Zimmer und ist verwundert, wie sich ihr plötzlich heiter gestimmter Mann im Frack und Zylinder auf seinen Weg ins Gefängnis begibt.
2.
Akt.
"Fledermaus-Rache"
nennt sich das lustige Spiel, das er inszeniert habe. Der "Held"
dieses Scherzes ist Gabriel von Eisenstein, der auf dem Ball als Marquis
Renard auftritt.
Als dritte Person in Falkes Renkespiel erscheint der Gefängnisdirektor Frank unter dem Namen Chevalier Chagrin in die Gesellschaft und knüpft freundschaftliche Bindungen zu dem, ihm nicht bekannten, Marquis Renard alias Gabriel von Eisenstein an.
Beim Souper erzählt Eisenstein in einer übermütigen Champagnerlaune, wie er nach durchtantzter Nacht, beim letzten Faschingsfest, den betrunkenen Dr. Falke in dessen Fledermauskostüm, im morgentlichen Stunde, auf einer auswertigen Straße abgesetzt habe und unter dem Gespött der Gassenjungen, sie nannten ihm Dr. Fledermaus, mußte er nach Hause laufen. Dr. Falke lächelt und meint dazu, es ist noch nicht aller Tage Abend.
In guter Champagnerstimmung verfliegen die Stunden des Balles und mit dem Glockenschlag sechs Uhr bricht die Gesellschaft auf. Frank muß seinen Gefängnisdienst antreten und Eisenstein eiligst seine Gefängniszelle aufsuchen. 3.
Akt.
Gefängnisaufseher Frosch empfängt. Keine Zeit zum Ausruhen, es melden sich Besucher, zuerst Adele in Begleitung ihrer Schwester Ida, sie gesteht ihm, daß sie kein Stubenmädchen ist, und sie bittet ihn, den "Chevalier Chagrin",
sie für die Bühne ausbilden zu lassen, und belebt sein Büro mit Proben ihres Talents. Dann Eisenstein, der mit Staunen feststellt, daß der vermeintliche Chevalier Chagrin der Gefängnisdirektor ist. Als Marquis Renard angesprochen muß er nun beweisen, daß er Eisenstein sei,dabei erfuhr er, dass Frank persönlich Herrn v. Eisenstein, bereits gestern abend, im Hausmantel, von seinem Haus abgeholt und hierher gebracht hat.
Eisenstein ahnt Unheil. Um sich zu vergewissern, kleidet er sich mit der Robe und Perücke, des inzwischen von Alfred herbestellten Anwalts Blind, und beginnt seine gleichfalls hier eingetroffene Frau und Alfred zu verhören. Schnell verrät er sich in seiner Wut, wird aber rasch kleinlaut, als Rosalinde Ihn auf den heißen Flirt anspricht und seine Uhr aus ihrem Täschchen hervorzieht. Alfred ist seit gestern abend im Gefängnis, er hat Rosalinde nichts vorzuwerfen und Eisensteins Traum, Alfred könnte die Arreststrafe für ihn absitzen, geht nicht in Erfüllung.
Alfred:
Die Fledermaus wird die "wienerischste aller Wiener Operetten" genannt, jedoch war die von Johann Strauß dirigierte Uraufführung, am 5. April 1874, im Theater an der Wien, in Wien, mit der Prinzipalin des Hauses, Marie Geistinger, als Rosalinde - ein Flop. Erst nach dem Erfolg des Stücks, 1874 in Berlin, im "preußischen" Deutschland, setzte der Erfolg in Wien ein.
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