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PERSONEN
Baron Mirko Zeta,
pontevedrinischer Gesandter in Paris ,Tenor Valencienne,
seine Frau, Soubrette
Graf
Danilo Danilowitsch, Gesandtschaftssekretär, Tenor
Hanna Glawari,
Lustige Witwe, Sopran
Camille
de Rosillon, Tenor
Vicomte
Cascada; Tenor
Raoul de
St. Brioche, Tenor
Bogdanowitsch,
pontevedrinischer Konsul , Bariton
Sylviane,
seine Frau, Sopran
Kromow,
pontevedrinischer Gesandtschaftsrat, Tenor
Olga,
seine Frau, Sopran
Pritschitsch,
pontevedrinischer Oberst in Pension und Militärattaché,Bariton
Praskowia,
seine Frau, Mezzosopran
Njegus,
Kanzlist bei der pontevedrinischen Gesandtschaft, Bariton,Komiler
Lolo,
Dodo, Jou-Jou, Frou-Frou, Clo-Clo, Margot: Grisetten Damen und Herren der
Pariser- und Pontevedrinischen-Gesellschaft.
ORT
UND ZEIT: Paris, 1905.
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Operette,
Die Lustige Witwe,
Franz Lehar, Inszenierung, Jérôme Savary
Lydia Teuscher, Valencienne
- Gunther Emmerich, Baron Mirko
Zeta - Ensemble - Semperoper,
Dresden Foto © Matthias Creutziger

Operette,
Die Lustige Witwe,
Franz Lehar, Inszenierung, Jérôme Savary
Mitglieder des MDR Fernsehballett - Semperoper,
Dresden Foto © Matthias Creutziger
Operette,
Die Lustige Witwe,
Franz Lehar, Inszenierung, Jérôme Savary
Ahmad Mesgarha, Njegus
- Lydia Teuscher, Valencienne - Gunther
Emmerich, Baron Mirko Zeta
Ensemble - sexy auf der roten Couch - Semperoper,
Dresden Foto © Matthias Creutziger

Operette
- Die Lustige Witwe, Franz Lehar
Anett
Fritsch, Valencienne -
Grisetten (Tänzerinnen),
Deutsche Oper am
Rhein, Düsseldorf, Foto:
Hans Jörg Michel
Regie: Harald Schmidt
und Christian Brey, 2009
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1.
Akt.
Im Salon des pontevedrinischen Gesandtschaftspalais feiern die Herren der
Gesandtschaft mit ihren Frauen und Pariser Freunden ausgelassen den Geburtstag
ihres Gesandten, Baron Zeta.
Ohne
an der Fröhlichkeit teilzuhaben, schmiedet der Baron den Plan eine neue
Ehe zu stiften. Er erwartet eine junge Landsmännin, die schöne Hanna
Glawari, die nach achttägiger Ehe eine steinreiche Witwe geworden ist.
Wenn sie einen Pariser heiratet, ist ihr ganzes Vermögen für den
finanzschwachen pontevedrinischen Staat verloren. Das Geld muss gerettet werden
und er wird seinen Attaché den Grafen Danilo, beeinflussen, die lustige
Witwe zu heiraten.
Aber
von dem Lebemann fehlt jede Spur. Er ist bestimmt wieder im »Maxim«,
bei den reizenden Grisetten.Die Zeit drängt. Denn als Danilo, vor Jahren
in Hanna, der heutigen Witwe, verliebt war, verhinderte seine stolze Familie
den Bund der Ehe mit dem damals noch armen Mädchen.
Hanna
Glawari betritt den Saal. Die Gespräche verstummen kurz, wie doppelt
reizvoll erscheint sie den anwesenden Herren, mit ihrer Schönheit und
ihrem Reichtum. Aber sie sucht einen Mann für ihr Glück, keinen
Millionenangler.
Endlich
taucht auch Danilo auf, todmüde vom Bummel durch die Nachtlokale von
Paris.
Noch liebt er sie, aber
sie soll ja nicht glauben, dass ihn ihr Reichtum locke. Darum bleibt er reserviert
unzwischen ist Zetas junge Frau, Valencienne, in eine unangenehme Lage geraten.
Sie hat ihren Fächer verloren, auf den ihr Rosillon, der sie umschwärmt,
eine Liebeserklärung geschrieben hatte. Pein-licherweise gerät das
kompromittierende Fundstück sogar in die Hände ihres Gatten aber
sie hat Glück: Zeta bleibt ahnungslos und erkennt nicht den Fänd
verhält sich auch ablehnend gegen Zetas Heiratsplan. Er verspricht nur,
alle ausländischen Bewerber fernzuhalten. Icher seiner Frau. Danilo aber
gelingt es, Hannas Anbeter zu vertreiben. Er veranlasst vor dem nächsten
Tanz eine Damenwahl. Hanna wählt ihn als Tänzer, doch er lehnt ab
und bietet den Walzer mit ihr für 10.000 Francs den Herren feil - worauf
sich alle zurückziehen. Nach dem er allein mit Hanna ist, bittet er um
einen Tanz von der hadernden, Erstaunten und sie fühlt seine wortlose
Zuneigung.
2.
Akt.
Bei einem Fest, im Garten von Hannas Palais, das die Gäste mit pontevedrinischen
Liedern und Tänzen von ihrer Heimat träumen lässt, singt Hanna
das Lied von Vilja, dem »Waldmägdelein«.
Ihre
alte Neigung für Danilo ist längst wieder erwacht. Sie bemüht
sich mit all ihrem Charm, Danilo zum Eingeständnis seiner Liebe zu bewegen.
Er weicht ihr aus, spottet und reizt sie, statt sich zu erklären.
Er hat den Auftrag von Baron Zeta die Besitzerin jenes Fächers ausfindig
zu machen. Aber bald legt er das Fundstück achtlos beiseite.
So
gelangt der Fächer durch einen glücklichen Zufall wieder in den
Besitz Valencienne, die ihren Verehrer Rosillon bittet, um Hanna zu werben;
denn sie selbst will »eine anständige Frau« bleiben. Rosillon
ist bereit, ihr nachzugeben, zieht sie jedoch zu einem Abschiedskuss mit sich
fort »in den kleinen Pavillon«.
Baron
Zeta hat das Paar beobachtet und lässt den Pavillon öffnen, heraus
tritt Rosillon mit Hanna, die, um Valencienne zu helfen rasch Platz ihren
Platz eingenommen hat. Danilos unkontrollierte Eifersucht wird jedem sichtbar.
Hanna treibt das Spiel auf die Spitze, sie gibt ihre Verlobungsabsicht mit
Rosillon bekannt und spürt glücklich aus dem Benehmen Danilos mit
seinem Lied von den »zwei Königskindern« und seiner Absicht,
wieder ins »Maxim« zu gehen, wie sehr er sie noch liebt.
3. Akt.
Die lebenslustige Witwe hat für ihre Gäste noch eine reizende Überraschung,
sie hat mithilfe des Kanzlisten Njegus einen Saal in ihrem Palais in das Kabarett
»Maxim« verwandeln lassen. Es tanzen die sechs Grisetten Cancan
und alle genießen die anregende Atmosphäre, den Flair dieses Nachtlokals.
Danilo erfährt, dass sie das alles seinetwegen arrangiert hat. Aber der
alte Gesandte Zeta ist verzweifelt, wegen der bevorstehenden Heirat mit dem
Franzosen droht der Verlust des Millionenerbes, der Staatsbankrott droht.
Danilo erhält den Auftrag Hanna an ihren Nationalstolz zu erinnern und
als eine gute Pontevedrinerin steht sie zu ihrem Patriotismus. Sie berichtet
Danilo über das Abenteuer im Pavillon. Die Worte ich liebe Dich kommen
noch nicht über seine Lippen. Nur schweigend verrät er ihr beim
Tanz, was er empfindet. Die leidige |
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Operette
- Die Lustige Witwe, Franz Lehar
Manfred
Fink, Pritschitsch
- Cornelia Berger,
Praskowia
Lucasz Konieczny,
Bogdanowitsch - Lisa Griffith, Silviane
Anett Fritsch, Valencienne
- Morenike Fadayomi Hanna
Giawari
, Deutsche
Oper am Rhein, Düsseldorf, Foto:
Hans Jörg Michel

Operette
- Die Lustige Witwe,, Franz Lehar
Hanna Glawari mit Danilo,
Foto: Operettensommer
, Kufstein

Die Lustige Witwe,
Martina Dorak »Valencienne«,
Pavel Cernoch »Camille
de Rosillon« Volksoper,Wien,
Foto: Dimo Dimov

Operette,
Die Lustige Witwe, Franz Lehar
Hanna Glawari mit Ensemble,
Foto: Stadttheater
Klagenfurt

Operette
- Die Lustige Witwe,, Franz Lehar
Hanna Glawari mit Danilo, Foto:
Stadttheater Klagenfurt
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Operette
- Die Lustige Witwe, Franz Lehar
Morenike
Fadayomi Hanna Giawari - Will
Hartmann, Danilo
, Deutsche
Oper am Rhein, Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
Fächergeschichte
ist für Valencienne neu belebt. Zeta sieht klarer und will sich scheiden
lassen. Überstürzt macht er Hanna einen Heiratsantrag. Sie verkündet
ihm die schreckliche Wahrheit, dass sie, laut Testament, wenn sie eine neue
Ehe eingeht, ihr ganzes Vermögen verliert.
Erlöst offenbart
ihr Danilo seine Liebe, wenn sie arm ist, kann sie nicht argwöhnen, dass
es ihr Vermögen ist, das er begehrt. Beglückt finden sie sich. Die
Millionen sind aber doch nicht verloren: Hanna hatte nur verschwiegen, dass
das ererbte Vermögen ihrem neuen Ehemann zufallen müsse.
Auch Zeta beruhigt sich wieder. Auf dem Fächer entdeckt er, unter Rosillons
»Ich liebe dich«, Valencienne eigenhändige Antwort: »Ich
bin eine anständige Frau.«
Der große Wurf,
nach mehreren Misserfolgen hielt Lehár mit der Lustigen Witwe endlich
ein großartiges Textbuch, mit frechen und frivolen erotischen Momenten
in den Händen. Es glückte dem 35jährigen Lehár der große
Wurf.
Der Spezialist für "Pariser Leben" mit wienerischem Gefühl,
Richard Heuberger, sollte die Lustige Witwe vertonen, der mit seinem "Opernball"
(1898) sein Können unter Beweis gestellt hat. Lehár schenkte uns
eine erstaunliche, blendende Fülle glänzender musikalischer Einfälle.
Er traf die Characterrollen, den Ton der Pariser Lebewelt, ebenso wie den
romantischen slawischen Melodien der Heimat Hannas und Danilos. - Nennen wir
nur die berühmtesten Melodien, die "Walzer Ballsirenen", "Lippen
schweigen, 's flüstern Geigen", Danilos "Da geh ich ins Maxim",
Valencienne "Ich bin eine anständige Frau", Hannas "Vilja,
oh Vilja" Lied und ihre pikante Mazurka "Hab in Paris mich noch
nicht ganz akklimatisiert", Rosillons Romanze "Komm in den kleinen
Pavillon" wurden Schlager der neuen Operettengeneration.

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Semperoper, Dresden - Opernsommer, Kufstein,Oesterreich
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