Kultur Fibel Magazin
  Herman,Eva,Das Eva Prinzip


Das Eva Prinzip
- eine neue Weiblichkeit

 
Die Buchempfehlung mit einer Leseprobe
zur eigenen Meinungsbildung unserer Leser.
Jeder Anstoß zum Umdenken kann die Überlebenschance der Menschheit erhöhen.
Die meisten Subjekte der entropischen Gesellschaften, (Verfall und Unordnung) werden jeden Ansatz zum Umdenken, aus Sicht der Spaßgesellschaft, diskriminieren.
Gesellschaftsmagazin
 
Pendo Verlag
260 Seiten / Euro (D) 18,00
im Buchhandel
oder Kultur Fibel Verlag
RG. + Porto EUR 3,50

„Es ist höchste Zeit für eine Erneuerung unserer Lebensziele,
um den Weg zu einer humanistischen, syntropischen Gesellschaft einzuschlagen“.
Alfons H. Ellental

"Die Zukunft wird in der Gegenwart vorbereitet und beginnt jetzt.
Sie zeigt einen stabilen Trend in die falsche Richtung.
Höchste Zeit zum Nach- und Umdenken“.
Prof.Manfred Wöhlcke


Auszüge

Prolog

Wir Frauen haben viel erreicht. Wir leben in einer Zeit der unbegrenzten Möglichkeiten. Was darf es bitte sein? Abteilungsleiterin, Astronau-tin oder Bundeskanzlerin? Single, Lebensgefährtin, Ehefrau oder »Nur-Mutter«?
Wir können einfach zugreifen, im Supermarkt der Wünsche ist alles zu haben. Brav, angepasst, unterdrückt war gestern. Eva ließ sich von der Schlange überreden, verbotene Früchte zu pflücken, und seit sie ihrem Adam den Apfel reichte und beide vom Baum der Erkenntnis aßen, haben wir Frauen die Welt erobert. Wir entscheiden selbstbe-wusst, was wir wollen, und nehmen uns, was wir kriegen können auf dem Markt der Möglichkeiten. Also alles in bester Ordnung!
Oder?
Es stimmt, wir Frauen haben tat-sächlich viel erreicht.

Befund war eindeutig: Mein Hormonspiegel enthielt zu wenig Östrogene, also weibliche Hormone, dafür einen deutlichen Überschuss von Testosteron.
Dass ich gleichzeitig einige Kilo Gewicht verlor, mag an den Strapazen dieser anstrengenden Zeit gelegen haben, doch auch der Östrogenmangel spielte dabei eine entscheidende Rolle. Der Gewichtsverlust sorgte dafür, dass mein Körper einige weibliche Rundungen verlor, dass ich schmaler und knabenhafter wirkte. Ganz eindeutig war ich auf dem besten Wege, mich zu »vermännlichen«, ausgelöst durch eine Überforderung.

Diese Beobachtung machen immer mehr Ärzte. Die hormonellen Folgen bei der Übernahme männlicher Aufgaben mit all ihren Konflikten sind beispielsweise Hautärzten gut bekannt. Viele Frauen klagen neuerdings auch jenseits der Pubertät über Akne. Der Grund für diese »Spätakne« sind meist Hormon-störungen, die durch unbewältigten Stress ausgelöst werden. > > >


Strategien des Glücks
Die Verantwortung, die unsere Politik und auch wir als Gesellschaft für unsere Kinder haben, ist gar nicht zu überschätzen, doch die Gratwanderung im Bemühen, alles richtig zu machen, ist äußerst schwierig. Die Fragen, die wir uns stellen müssen, lauten: Wie nehmen wir die Verpflichtung für unsere Kinder in der Zukunft wahr? Was möchten wir ihnen vermitteln? Wie viel Sicherheit und Selbstbewusstsein können und müssen wir ihnen mit auf den Weg geben? Dürfen wir das Risiko eingehen, sie emotional verwahrlosen zu lassen? Dürfen wir ihnen verwehren, in der Familie Bindungsqualitäten zu erleben, die später ihre gesamten Beziehungen prägen werden? Wollen wir distanzierte, emotional kühlere Beziehungen oder ein herzliches, liebevolles, fürsorgliches Miteinander? Wie soll unsere Gesellschaft aussehen? Unsere Zukunft?
Es sind Fragen, die jeden Menschen nachdenklich machen sollten. Und ich möchte allen Müttern und Vätern ans Herz legen, genau abzuwägen, ob es wirklich unabdingbar ist, dass beide Elternteile kurz nach der Entbindung wieder arbeiten gehen müssen. Ist der wirtschaftliche Druck tatsächlich so hoch? Oder ist es nicht vielmehr die öffentliche, gesellschaftlich anerkannte Meinung, durch die wir uns leiten lassen?
Eine Mutter, die sozial gut eingebettet ist, also über ein Umfeld verfügt, das sie in der Betreuung unterstützt, sollte sich dreimal überlegen, ob sie ihr Kind in den ersten, prägenden Jahren nicht lieber zu Hause großzieht oder ob sie es wirklich in eine vielleicht ungewisse Umgebung abgibt.
Immerhin ist in Westeuropa und in den USA eine Umorientierung hin zu ursprünglichen Modellen bereits sichtbar:

Rooming-in, Hausgeburten und Stillen nach Bedarf sind, wenn auch langsam, wieder auf dem Vormarsch. Immer mehr Eltern versuchen, sich von überkom-menen Erziehungsvorgaben zu lösen und ihren eigenen Weg zu finden, jenseits von starren Theorien.
Der Hamburger Soziologe Heinz Bude, Experte auf dem Gebiet der gesellschaft-lichen Entwicklungen in Deutschland, schrieb 2003:
»Es ist vielen klar, dass die Bundesrepublik nach dem Ende ihrer glücklichen Zeit auf die Haltekonstruktionen des Sozialstaates nicht mehr bauen kann. Deshalb nimmt der Bedarf an Selbstverantwortung und Eigeninitiative zu. Das ist der Kern des Bürgers: Er ist für sich selbst verantwortlich. Zu den alten und neuen Tugenden gehören Sitte, Höflichkeit, Disziplin, Respekt und Familienstolz.«
Emotionen haben uns seit jeher geleitet. Sie sind gewissermaßen die für uns hörbaren Töne, die das Orchester unserer Instinkte erzeugt. Wenn dieses Orchester aufspielt, so läuten bei uns alle Glocken. Das Lied, das aufgeführt wird, ist von der Natur komponiert. Und es ist einfach. Nach Millionen Jahren der natürlichen Anpassung sind aber nur die Noten übrig geblieben, die dem Leben und dem Überleben dienen. Mütter und auch Väter sollten deshalb in sich hineinhorchen und sich durch ihr inneres Gefühl leiten lassen. Es handelt sich nicht um naive Naturromantik, um ein einfaches »Zurück zur Natur«, wenn hier die Wichtigkeit der Nähe und Intensität zwischen Mutter, Vater und Kind als unser natürliches Erbe hervorgehoben wird. > > >

Als der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren im Oktober 1978 in der Frankfurter Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen wurde, hielt sie eine eindrucksvolle Rede, die ihr zunächst untersagt worden war. Sie hätte auf den Preis verzichtet, wäre es beim Verbot geblieben. Der Titel ihres Vortrags lautete:
»Niemals Gewalt!«
Und hiermit war nicht nur die körperliche, sondern vor allem die Verletzung der Kinderseelen gemeint. > > >


Die Krise der Sexualität - warum wir unser Menschsein verspielen

»In den fünfziger Jahren durften wir keinen Sex, vierzig Jahre später wollen wir keinen mehr haben«, resümiert Professor Gunter Schmidt, ehemaliger Leiter der Abteilung für Sexualforschung der Psychiatrischen Klinik an der Universität Hamburg, über den Lustfaktor in deutschen Betten. Internationale Untersuchungen von Sexualforschern kommen alle zu dem gleichen Ergebnis: Viele Beziehungen sind geprägt von sexueller Langeweile. Oder, wie es Dr. Werner Habermehl ausdrückt: »Für die meisten Menschen ist Sex so spannend wie Duschen.« 45% Prozent aller deutschen Männer, so das Ergebnis seiner Levitra-Studie von 2005, haben Erektionsprobleme oder sind impotent.

Eine fast unglaubliche Zahl. Noch höher allerdings ist die Zahl der Frauen mit sexuellen Störungen. Eine Umfrage der Urologischen Klinik Köln, in der Frauen nach ihrer sexuellen Aktivität, ihrer Lust auf Sex und nach sexuellen Empfindungen gefragt wurden, kommt zu dem Schluss, dass 6o Prozent der deutschen Frauen davon betroffen sind. Sie wollen keinen Sex oder haben keine Freude daran. In den USA sind es 45 Prozent:

FSD (Female Sexual Dysfunction), einst ein rein wissenschaftlichen Begriff, ist zu einem Wort des täglichen Sprachgebrauchs geworden. > > >

Es liegt auf der Hand, dass die umfassende Sexualisierung unserer Gesellschaft, die Überflutung mit Pornographie, die allgegenwärtige Extremsportart Sex Erwartungen weckt, die im Alltag nicht annähernd erfüllt werden können. Oder an¬gesichts des Erfolgsdrucks gar nicht mehr geleistet werden wollen.
Sex als Problem, Sex als Hochleistungssport, als Reizbefriedigung - vom Zeugen und Empfangen ist längst nicht mehr die Rede. > > >


Auf ewig Sex
Mit der Existenz zweier Geschlechter und dem Prinzip der Fortpflanzung wurden Instrumente geschaffen, um das Überleben sicherzustellen. Der Sexualtrieb sorgte für die an¬dauende Erneuerung unserer Welt, ganz gleich, welche kulturellen Einflüsse wirksam wurden und welche geschichtlichen Entwicklungen sich ereigneten. Doch neuerdings scheint das nicht mehr zu gelten. Es ist schon merkwürdig, dass wir nie zuvor so offen über Sex redeten wie in den vergangenen Jahrzehnten, während sich im selben Zeitraum ein drastischer Geburtenrückgang in Deutschland beobachten lässt. Diese Tatsache wirft einige Fragen auf: Sollten wir momentan tatsächlich im Begriff sein, uns von unserem Reproduktionsprogramm zu lösen? Warum ist ausgerechnet die »sexualisierte Gesellschaft« eine zunehmend kinderlose Gesellschaft? Welche Randbedingungen haben sich geändert?

Wenn wir das Thema Fortpflanzung und Sexualität im Hinblick auf die heute geltenden Geschlechterrollen diskutieren, stoßen wir schnell an Grenzen und Tabus: Lust und Liebe, Trieb und Sexualität - sind dies nicht unsere sehr persönlichen Angelegenheiten? Hat nicht jeder das Recht, seine eigene Variante der Sexualität auszuleben? Und ist es nicht sogar altmodisch, Sexualität und Fortpflanzung im selben Atemzug zu nennen angesichts moderner Methoden zur Empfängnisverhütung?

Die Machtansprüche des Feminismus - warum wir unsere Weiblichkeit verdrängen
Neulich hörte ich in einem Interview einen Satz, den ich mir spontan notierte:
»Die Geschichte der Frauenbewegung kann man auch als Entwertungs-geschichte schreiben, in der Frauen die spezifische Identität ihres Geschlechts verloren haben«.

Kluge Worte. Denn sie bringen auf den Punkt, was schon seit langem offensichtlich wird: dass der Feminismus das Frausein so lange diskutiert und kritisiert hat, bis nichts mehr davon übrig blieb. Wir Frauen sind entwertet worden und haben selber maßgeblich dazu beigetragen.

Eva Herman

in Emden 1958 geboren, absolvierte ihre journalistische Ausbildung beim Bayerischen Rundfunk. Seit 1988 war der NDR ihr Tätig-keitsgebiet. Ein Höhepunkt ihrer Karriere, Sprecherin der "Tagesschau".
Ihre Bücher;
2003 - "Vom Glück des Stillens"

2005 - "Mein Kind schläft durch"

Wir marschieren im Stechschritt durch einen anstrengenden Alltag voller Widersprüche. Wir sehnen uns verzweifelt nach Geborgenheit, Heim und Familie und kämpfen täglich unser einsames Gefecht in der männlich geprägten Arbeitswelt. Unsere Beziehungen zerbrechen immer schneller. Wir verzichten auf Kinder, und wenn wir doch welche haben, dann geben wir sie so schnell wie möglich in fremde Hände.
Der Spagat zwischen Privatleben und Karriere ist ein Extremsport, der uns aufreibt, statt uns zu beflügeln. Wir sind überfordert, ausgelaugt und müde. Und fragen uns in stillen Momenten: Ist es das wert? Welchen Preis zahlen wir eigentlich dafür, emanzipiert und selbstbewusst zu sein? Sind wir überhaupt noch Frauen? Oder haben wir unsere Weiblichkeit verloren?

Wer solche Fragen laut stellt, bricht ein Tabu. Der gilt als Verräter an der Sache der Frau und muss mit Gegenwind rechnen in einer Gesellschaft, die nicht mehr zu diskutieren wagt darüber, ob die Errungenschaften der Frauenbewegungen überhaupt Errungenschaften sind. Ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich selber habe einiges einstecken müssen, als ich diese Fragen aufwarf. Manche haben versucht, mich persönlich anzu-greifen. Das war nicht immer angenehm.
Aber die Sache ist zu wichtig, um mich einschüchtern zu lassen. Zu wichtig, um einfach so weiterzumachen wie bisher. Denn es geht um unsere Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder, um den Fortbestand unserer Gesellschaft. Werden wir aussterben, wird unser Land in wenigen hundert Jahren brachliegen?
Abwegige Fragen? Keinesfalls. Wir sind im Begriff, uns selbst abzu-schaffen. Und deshalb werden wir darüber diskutieren und Wege suchen müssen, die uns aus der Sackgasse heraushelfen. Und zwar so schnell wie möglich. Die Diskussion geht jeden von uns an, denn wir alle tragen Verantwortung, jeder an seinem Platz in der Gesellschaft.
Da sind die jungen Menschen, die gerade ihr Leben planen und ihre Wünsche umsetzen möchten. Sie sind belastet durch Zukunftsängste, sei es im Beruflichen wie im Privaten. Sie möchten eine Ausbildung beginnen oder studieren, doch sie sind unsicher, ob sich das alles noch lohnt, wenn es ohnehin zu wenige Arbeitsplätze gibt. Sie wollen Kinder, doch sie zögern mehr und mehr angesichts der wirtschaftlich unsicheren Verhältnisse. > > >

Und da sind schließlich die älteren Menschen. Sie fühlen sich noch jung und müssen doch damit leben, dass sie für zu alt befunden werden, zu alt für den Beruf und für das gesellschaftliche Miteinander. Häufig werden sie in Senioren- und Pflegeheime abgeschoben. Wie kann es sein, fragen sie sich häufig, dass sich ihre Kinder und Enkelkinder nicht mehr zustän-dig für sie fühlen, warum handeln sie anscheinend verantwortungslos, warum lassen sie keine größere Bindung erkennen? > > >

Die Vermännlichung der Frau
Wichtige Erkenntnisse über die physiologischen Gründe von geschlechtsspezifischen Verhaltensunterschieden lieferten die Hormon-forscher. Auch das Beispiel von Bruce/Brenda hatte gezeigt, dass keine Geschlechtsänderung möglich war, dennoch vermutete man aber einen Zusammenhang zwischen Hormonhaushalt und Verhalten.
Eine seltene Krankheit in Indien brachte die Wissenschaftler auf die Spur. In einer Familie verwandelten sich aufgrund eines genetischen Defekts mehrere als Mädchen geborene Kinder während der Pubertät allmählich in Jungen. Durch die falsche Hormonsteuerung veränderten sie jedoch nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild. Als ihnen plötzlich Barthaare wuchsen, die Stimme brüchig wurde und der Busen sich zurückentwickelte, legten sie auch ihre weiblichen Verhaltensformen ab.
Aus der Zoologie wusste man schon länger, dass durch gezielte Hormongaben vorübergehende Verhaltensänderungen erzeugt werden können. Bei Tierversuchen hatte man zum Beispiel herausgefunden, dass eine regelmäßige Testosteronzufuhr bei Zebrafinkenweibchen zu einer deutlichen Umformung jener Hirnareale führte, die für den Gesang zuständig sind. Als das Testosteron abgesetzt wurde, bildeten sich diese Areale auf ihre Normalform zurück. Durch die Hormongaben konnte das Weibchen also »ähnlich« singen wie ihr männliches Pendant.
Ein Männchen aber wurde es dadurch nicht.

Spannend wird es, wenn wir uns damit auseinandersetzen, dass Hormone auch der Grund dafür sind, dass selbst kleinere Mädchen und Jungen auf unterschiedliche Art und Weise aggressiv bei Stress reagieren. Testosteron, ein vorwiegend männliches Geschlechtshormon, sorgt dafür, dass das Verhalten bei Jungen eine deutlich provokativere Komponente erhält. Das männliche Konkurrenzverhalten muss man deshalb auch als Ausdruck eines entsprechend geschlechtsspezifischen Hormonspiegels begreifen.

Es ist aufschlussreich, sich einmal anzusehen, was Testosteron alles bewirkt. Es lässt Muskeln wachsen und macht stark, andererseits erhöht es die Konzentration von Cholesterinlipiden im Blut, weshalb Männer eher an Herz- und Gefäßerkrankungen leiden und auch nicht so lange leben wie Frauen.

Die weiblichen Hormone, etwa Östrogene oder das Gelbkörperhormon, bieten Frauen dagegen einen gewissen Schutz vor zu viel Blutfett und auch - das wird wenigstens vermutet - vor anderen Krankheiten wie Autismus und Immunstörungen, die bei Männern in viel größerer Häufigkeit auftreten als bei Frauen.
Wenn Frauen heute ein anstrengendes, auf Konkurrenz beruhendes Berufsleben bewältigen müssen, kann sich ihr Testosteronspiegel erhöhen, weil er offenbar hilft, die anstehenden Aufgaben besser zu bewältigen. Bekanntlich können weibliche Sportler durch Testosteron-zugaben ihre Muskeln vergrößern und auf diese Weise ihre Leistung erhöhen.

Zu Männern mutieren sie dadurch zwar nicht, der Preis dafür ist jedoch eine tiefere Stimme, Ansätze von Bartwuchs und eine Zurückbildung der weiblichen Brust. Aber auch ganz normale Frauen können an sich beobachten, > > >

Und wie eine solche Veränderung aussieht, bekam ich aus persönlicher Erfahrung zu spüren: Als die Ehe mit dem Vater meines Kindes zu Ende war und ich mich als allein erziehende Mutter wieder fand, nahmen Stress, Überlebensängste und Existenzzweifel in mir überhand. Eine verständliche Reaktion, denn plötzlich sah ich mich in der Verantwortung für zwei Leben - meinem und dem noch viel schützenswerteren meines Kindes. Ein Jahr nach der Trennung fielen mir die Haare büschelweise aus, ein Umstand, der keiner Frau besonders große Freude bereitet. Ich sah bereits meine Arbeit beim Fernsehen gefährdet und ließ mich ärztlich untersuchen. Der

Auszug - Ende


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Leseprobe mit Foto und Buchumschlag, Pendo Verlag. Sämtliche Fotos, Text, Layout und Desig
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