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Viele
Fotos, mit 113 Farbabbildungen und 13 Strichzeichnungen. |
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![]() Thronsaalfassade des Königspalastes von Babylon, Öl auf Leinwand, E. Andrea. nach Zeichnung von Robert Koldewey. © Vorderasiatisches Museum, Berlin, Foto Olaf M. Teßmer |
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![]() Perspektivische Ansicht auf Babylon vom Norden mit dem Ende der Prozessionsstraße, Ischtar-Tor der Königsburg >Hängende Gärten< und dem Tempelbezirk, mit Tempelturm. © Herbert Anger / Entwurf L. Unger |
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ließen seine wissenschaftlichen Aktivitäten
in der Troas (Assos, Neandria), auf Lesbos und in Unteritalien sowie Sizilien,
die insbesondere auf die Bauforschung ausgerichtet waren, die spätere
„orientalische Passion" noch nicht erkennen. |
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Babylon,
Robert Koldewey im Grabungshaus © Foto Gertrude L. Bell, Archiv Vorderasiatisches Museum, Berlin |
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VORWORT Anlässlich des 150. Jahrestages
des Geburtstages von Robert Koldewey und zugleich seines 80. Todestages
wurde im Vorderasiatischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin vom
1. September bis 31. Dezember 2005 eine kleine Sonderausstellung gezeigt.
Sie trug den Titel: Robert Koldewey — Ein Archäologenleben.
Am 21. November 2005 fand aus gleichem Anlass ein Symposium statt, für
das die wissenschaftlichen Institutionen verantwortlich zeichneten, die
sich für die Bewahrung des Lebenswerkes von Robert Koldewey in besonderer
Weise verantwortlich fühlen: Robert Koldeweys Leidenschaft
war der Orient, obwohl seine ersten Kontakte mit diesem von der Geschichte
ganz besonders geprägten Raum eher kritisch ausfielen. Aus dem Ausgrabungsort
Surghul in Südmesopotamien schrieb er 1887 an seine Schwester Lehne:
„... gegenüber meinen griechisch türkischen Landschaften,
die ich in Lesbos so schätzen gelernt hatte, ist die Gegend hier vermaledeit
oede oder so recht was man unter Wüste versteht, wenn auch nicht sandig
sondern thonig, der reine Dreck, auf Meilen im Umkreis kein Bäumchen
zu sehen und die Kamele schaukeln durch dorniges Gestrüpp ..." Dennoch
waren ihm die Ruinen eines Tempels allemal lieber als blühende Baumgärten. |
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| auch
die Lebensumstände im Orient waren, die seine Persönlichkeit mit geformt
haben. Er setzte für die Feldforschung neue Maßstäbe. Seine
spezielle Methode der Ausgrabung, bei der er sich vornehmlich auf Architekten
stützte, musste sich seinerzeit mitunter gefallen lassen, als „Architektengrabung"
verunglimpft zu werden. Armin von Gerkan dagegen gab der neuen Methode den weiter
weisenden Namen „Architektonische Bauforschung", bis heute eine eigene
Disziplin — nicht nur in der Vorderasiatischen Archäologie, sondern
auch in der Baugeschichte. Die vorliegende Publikation ist nur vordergründig der Extrakt des wissenschaftlichen Symposiums zu Ehren Robert Koldeweys. Reizvoll erschien es, neben den Daten, Fakten und Analysen zu diesem „Archäologenleben Robert Kolde¬weys" auch den Menschen Robert Koldewey in all seiner Widersprüchlichkeit vorzustellen. Koldeweys sprichwörtlicher Humor war oft gewürzt mit Bitterkeit und verletzender Schärfe. Sein Lebensmotto „Ich ärgere mich nicht, ich ärgere lieber die anderen!" war neben seiner Schroffheit vielleicht eine der Maximen, mit denen er die physisch belastende Arbeit zu ertragen vermochte, der er sich kompromisslos und geradezu mit Besessenheit hingab, unter Zurückstellung möglicher persönlicher Lebenswünsche. Mit der Verschränkung von Wissenschaft und Feuilleton, von sachlichen Fakten und Lebensfacetten, die mitunter außerhalb der strengen Forschungsregeln liegen, möchte dieses Symposiumsprotokoll die üblichen ausgetretenen Pfade verlassen und ein neues Format vorstellen, das zugleich zu belehren als auch zu unterhalten versucht. Ein herzlicher Dank ist zu richten an die Vertreter der vier an der Koldewey Ehrung beteiligten Institutionen, die auch die vorliegende Publikation finanziell unterstützt haben — Prof. Dr. Dorothee Sack (Koldewey-Gesellschaft), Prof. Dr. Ricardo Eichmann (Deutsches Archäologisches Institut, Orient-Abteilung), Prof. Dr. Hans Neumann (Deutsche Orient-Gesellschaft), Prof. Dr. Beate Salje (Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum). Weiterer Dank für finanzielle Beihilfen gilt dem Förderverein „Freunde der Antike auf der Museumsinsel Berlin e. V." sowie Dr. Marietta Lutze Sackler und ihrer Firma Dr. Kade GmbH in Berlin. Umfassende technische Unterstützung fand der Herausgeber hinsichtlich der Bildrecherchen und der Bildbearbeitung bei Olaf M. Teßmer und Alrun Gutow. Außerdem danke ich Frau Dr. Nünnerich-Asmus, Dr. Cornelius Hartz und Ragnar Schön vom Verlag Philipp von Zabern für die gute und bewährte Zusammenarbeit sowie Sarah Höxter für das kompetente und gründliche Lektorat. Berlin, Mai 2008 Ralf-B. Wartke, Staatliche Museen zu Berlin, Vorderasiatisches Museum |
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Zur Babylon
Ausstellung Auf
dem Weg nach Babylon - Ausgrabung - Musical-Operette:
Operette
Vetter aus Dingsda - Operette
Die Lustige Witwe -
Operette Die Fledermaus - Musical
Rocky Horror Show Sextett - Spanische Fliege - Glücliche Zeiten - Jude von Malta Oper-Ballett: Interviews:
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