Kultur Fibel Magazin
  Diana - Merkur & Co


Diana - Merkur & Co

Römischen Göttern auf der Spur

Abenteuer Antike für Kinder

Archäologie
Willkommen im zweiten Band, der die Spuren römischer Götter verfolgt.
Bild unten:
Jupiter, Juno, Minerva, Mars, Venus und Amor - Apollo.

Diese Gottheiten konntet ihr im ersten Band Kennenlernen.
und nun geht es weiter. Es warten
Diana, Merkur, Neptun, Vesta, Ceres und Bacchus
auf euch.
Gesellschaftsmagazin
Philipp von Zabern Verlag
50 S. 26 Farbzeichnungen
geb / € (D) 19,90
im Buchhandel
oder Kultur Fibel Verlag

RG. + Porto EUR 3,50
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Jupiter, Juno, Minerva, Mars, Venus und Amor - Apollo
Jupiter, Juno, Minerva, Mars, Venus und Amor - Apollo
Auszug
Neptun — wasserdicht

Bisher haben wir Götter kennengelernt, die vor allem für diejenigen Römer arbeiteten, die mit beiden Beinen fest auf dem Boden standen. Doch da gab es den Fluss Tiber und das Meer in der Nähe Roms! Minerva als Schutzmacht der Handwerker besaß zwar über die Schiffbauer eine Verbindung zum Wasser, aber für Quellen, Flüsse und Seen war ein anderer zuständig: Neptun.

Mit dem großen Meer hatten die Römer als Hirten und Bauern zunächst nicht viel zu tun. Neptun wurde erst später, als die Römer andere Länder auf dem Seeweg kennenlernten und eroberten, mit dem wilden griechischen Meeresgott Poseidon gleichgesetzt. Da hatten sie sich an Schiffe und das tiefe Wasser des Meeres schon gewöhnt. Wie Poseidon, so erhielt Neptun eine gabelähnliche Waffe, einen Dreizack. Mit diesem konnte er das Meer aufwühlen und beruhigen, allerlei aufspießen, aber auch weiterhin Quellen entspringen lassen.

Die Griechen mochten ihren Poseidon als muskelbepackten, stattlichen Mann mit wallendem Bart, umgeben von großem Gefolge. Auch die Römer schätzten dies.

Neptun, der Meeresherrscher mit dem blauschwarzen Haar, taucht hier an der Oberfläche seines Reiches auf, begleitet von der Gemahlin. Bei den Griechen hieß sie Amphitrite. Die Römer setzten sie später mit ihrer Salacia gleich, die zur Göttin des bewegten und salzigen Meeres wurde.

Die Köpfe von Neptun und Salacia umgibt ein Nimbus - eine Art Heiligenschein. Sie müssen nicht selbst schwimmen, sondern stehen in einem goldenen Prunkwagen, der von vier Seepferden gezogen wird. Deren Fischschwänze verursachen einigen Wellengang. Für Delphine, Muscheln, Schnecken und Fische ist die Ruhe jedenfalls dahin. Salacia umarmt ihren Mann und Neptun schaut sie an: Die beiden mögen sich. Das können

Götter Neptun und seine Gemahlin Salacia
Neptun und seine Gemahlin Salacia in einem goldenen Prunkwagen, der von vier Seepferden gezogen

auch die Jungs bezeugen, die über ihnen in der Luft mit einem kostbaren, glänzenden Purpurschleier umherschweben: Es sind kleine geflügelte Liebesgötter, die zum Gefolge von Venus und Amor gehören. Nicht nur die Geschöpfe des Meeres waren Neptun heilig - an Land gehörten Pferde und Stiere, die vor Kraft strotzten, ebenfalls dazu. Unter Neptuns Schutz standen auch die Rennbahnen. Sein Fest wurde in der größten Sommerhitze am 23. Juli gefeiert. Durch Stieropfer und Trinkgelage sollte die Dürre bekämpft werden.

Zum ersten Band: Jupiter, Juno, Minerva, Mars, Venus und Amor - Apollo
Ende des Auszuges

© - Copyright: Philipp von Zabern - Verlag / Zeichnungen Jolana Ascherl.
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