Kultur Fibel Magazin
  Jupiter, Juno, Minerva


Jupiter, Juno, Minerva & Co

Römischen Göttern auf der Spur
Abenteuer Antike für Kinder

Archäologie
Philipp von Zabern Verlag
46 S. 72 Farbzeichnungen
geb / € (D) 19,90
im Buchhandel
oder Kultur Fibel Verlag

RG. + Porto EUR 3,50
Gesellschaftsmagazin
In diesem ersten Band, der die Spuren römischer Götter verfolgt,
könnt ihr die römischen Götter:
Jupiter, Juno, Minerva, Mars, Venus und Amor - Apollo
kennenlernen. Die alten Römer glaubten an helfende Mächte, die
ihr Leben bestimmten - Götter.
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Orte auf dem Gebiet des Römischen Reiches
Wichtige Orte auf dem Gebiet des Römischen Reiches
Gott Jupiter  mit Victoria Minerva - Jupiter - Juno
In einem Pferdeviergespann jagt Jupiter hier mit Victoria,
der römischen Siegesgöttin, auf einer Straße entlang.
Minerva - Jupiter - Juno
Auszug
Adles des antiken Rom

Jupiter - mächtiges Donnerwetter

Im Frieden und zu Hause kümmerte sich Jupiter um Recht und Ordnung. Er war der oberste Gott.
Hier seht ihr ihn thronen — zwischen zwei sehr einflussreichen Göttinnen: Juno und Minerva, denen wir uns danach widmen wollen.
Als die Römer gelernt hatten, ihre Götter als Menschen darzustellen, konnte Jupiter, wie ihr merkt, nichts anderes sein als ein starker und schöner Mann: Er besitzt kräftige Muskeln und zeigt sie. Er trägt meist einen Bart und hat eine beeindruckende Haarmähne. Auf Stärke und Macht weisen auch seine wichtigsten Kennzeichen hin: Oft hält er ein Bündel aus Blitzen und einen Herrscherstab in den Händen. Das Vorbild für diese Darstellung war Zeus, der griechische Göttervater.
Als die Kaiser in Rom herrschten, ließen sie sich gern als Jupiter abbilden. Sie betrachteten sich sozusagen als Väter des Römischen Reiches.
Für die Römer war Jupiter auch der„Beste" und der„Größte". Solche Beinamen lassen euch bestimmt ahnen: Für Jupiter gab es wichtige und schwere Aufgaben. Als Hirten und Bauern brauchten die Römer allzeit günstiges Wetter. Dafür sorgte Jupiter. Aber er schickte nicht nur Regen und Sonne, Blitz und Donner. Gerade, als die Römer ihre Herrschaft nach allen Seiten ausdehnten, schützte er das entstehende Reich. In Schlacht und Krieg flößte er den Soldaten Mut und Kraft ein. Ihn flehte man auch um den Sieg an
Nach der Schlacht schenkten die Soldaten ihm die erbeuteten Waffen, die sie den Feinden abgenommen hatten.
In einem Pferdeviergespann jagt Jupiter hier mit Victoria, der römischen Siegesgöttin, auf einer Straße entlang. Sie lenkt die Pferde und er zielt mit seinem Blitzbündel bereits auf den Feind.

Auf dem Rest eines Meilensteines könnte Jupiter erfahren, wie weit er von Rom entfernt ist.
Der Adler, ein mächtiger Vogel, war ihm heilig. Weshalb? Nun, Adler, Palmenzweig und Eichenkranz erinnerten die Römer daran, wie gut sie und ihr Herrscher in allem waren! Sie regierten schließlich die Welt.
  Das zeigten sie sich und den anderen Völkern immer gern. Der Adler wurde beispielsweise im Krieg dem Heer vorangetragen. Dadurch wurden die Römer gemahnt, tapfer zu sein.
Der Feind aber wusste, unter wessen Schutz die Römer standen.
Der Palmenzweig mit seinen immergrünen Blättern wurde bei Wettkämpfen als Siegeszeichen verliehen und stand für Frieden und Freude.
Die Eiche, die schon in Griechenland dem Zeus geweiht war, wurde bei den Römern mit Mut und Kraft gleichgesetzt. Kein Wunder, seht euch, wenn ihr draussen seid, doch einmal diese mächtigen Bäume an.
Palmenzweig und Eichenkranz schenkten die Römer dem Kaiser, wenn sie mit ihm und seinen Taten zufrieden waren: Die vielen gewonnenen Schlachten, der Reichtum, schöne Häuser, reichlich und gut zu essen, Spiele - an all das dachte der Römer, wenn er einen Adler wie diesen sah und räkelte sich sicher wohlig dabei.
Ende des Auszuges
Zum zweiten Band: Diana, Merkur & Co

© - Copyright: Philipp von Zabern - Verlag / Zeichnungen Jolana Ascherl.
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