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Das Lächeln der Mondfee |
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Feenzauber
aus aller Welt |
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Gesellschaftsmagazin |
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Gute
Feen, böse Feen, klitzekleine und steinalte Feen, schöne Feen und neidische Feen. Feen aus Portugal, aus England, Bulgarien, China, Persien und vielen anderen Ländern dieser Erde! Feenzauber aus aller Welt – für Kinder neu erzählt |
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China |
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seinem Zimmer und wusste nicht einmal recht,
warum er es tat. Seine Frau Mei-Lin langweilte sich, ging durch alle Zimmer und fand das Feenkräuterbüschel. Neugierig kostete sie davon ein Spitzchen. Kaum hatte sie es auf der Zunge, hob die Luft sie auf, und Mei-Lin schwebte aufwärts zu den Wolken, bis zum Mond. Dort sah sie das Mondschloss leuchten, lief hinein und wurde zur Mondfee. Als Yang an diesem Abend von der Jagd zurückkam, war seine Frau fort. Er suchte sie im Haus und im Garten und bei den Nachbarn, aber niemand wusste, was aus Mei-Lin geworden war. Yang ging traurig wieder heim. Als er durch die Tür trat, merkte er plötzlich, dass das ganze Haus nach dem Kräuterbüschel roch, das die schöne, stille Frau am See ihm geschenkt und das er vor Mei-Lin versteckt hatte. Und dann sah er das Kräuterbüschel auf dem Fußboden liegen und sah, dass ein grünes Spitzchen daran fehlte. Da wusste er, dass Mei-Lin ihn verlassen hatte und für immer fort war. Der Duft der Feenkräuter hüllte ihn ein, und wie betäubt ging auch er fort. Er ging und ging, das Kräuterbüschel in der Hand, und stand auf einmal an dem grünen See, von dessen Ufer die stille Frau im grünen Kleid ihm gewinkt hatte. Ob er die schöne, stille Frau dort wieder getroffen hat oder was sonst mit ihm geschehen ist, weiß niemand. Einmal saß der Kaiser von China mit seinem Magier, einem weisen Mann, zusammen in seinem Birnengarten. Es war eine klare Herbstnacht. Der Mond stand am Himmel. Der Wind raschelte in den Blättern, bis sie tanzten, und das erinnerte den Kaiser an die schö ne Mei-Lin. Und als er hinauf zum Himmel schaute, war ihm, >>>>>>> |
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England Es war einmal ein kleiner Junge, der sagte
immer: „Ich! Ich!" Er sagte es, wenn die Mutter den Kuchen aufschnitt,
und er sagte es, wenn sie Hirnbeerpudding auf den Tisch stellte. Nur wenn
es Zeit zum Schlafengehen war, sagte er nie: „Ich!" Einmal, als ihn die Mutter zu Bett gebracht
hatte, war er so munter und wach, dass er nicht einschlafen konnte. Er kletterte
aus dem Bett, stellte sich ans Fenster und schaute hinaus. Es war dunkel,
aber nicht ganz dun- Auf einmal sah der kleine Junge unten im
Garten ein kleines Licht, das wehte herauf aufs Fenstersims und war ein allerwinzigstes
Elfenmädchen, nicht größer als ein Daumen. Der kleine Junge hieß eigentlich gar
nicht ICH, aber das sagte er nicht. Es hörte sich so hübsch an,
wenn das allerwinzigste Elfenmädchen ICH zu ihm sagte. |
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Die Mondfee, Feen aus 12 schönen
Geschichten. © - Copyright:
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