Kultur Fibel Magazin
Mondfee
 

 

Das Lächeln der Mondfee
Feenzauber
aus aller Welt
Gesellschaftsmagazin
Gute Feen, böse Feen,
klitzekleine und steinalte Feen, schöne Feen und neidische Feen. Feen aus Portugal,
aus England, Bulgarien, China, Persien und vielen anderen Ländern dieser Erde!

Feenzauber aus aller Welt – für Kinder neu erzählt
Residenz Verlag
110 S. Hc / € 16,90
im Buchhandel
oder Kultur Fibel Verlag
RG. + Porto EUR 3,50
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Mondfee, Inhalt-1 Mondfee, Inhalt-1

China
DIE MONDFEE
Es ist sehr lange her. Weit, weit von hier lebte einmal eine schöne, junge Frau. Sie hieß Mei Lin. Die schöne, junge Mei-Lin wohnte am Hof des Kaisers von China. Jeden Abend sang und tanzte sie im kaiserlichen Birnengarten. Sie tanzte so wunderbar leicht, dass ihre Füße den Boden nicht zu berühren schienen, und wenn sie sang, klang ihre Stimme silberklar wie eine Flöte.
Die schöne Mei-Lin hatte einen Mann, der Yang hieß. Yang war ein guter Jäger. Seine Pfeile trafen immer ihr Ziel. Einmal ritt er auf die Jagd und kam an einen grünen See. Am Ufer stand eine wunderschöne, ganz stille Frau, sie trug ein Kleid, das so grün war wie der See. Die Frau winkte Yang zu sich und schenkte ihm ein Büschel Kräuter, dann verschwand sie. Das Kräuterbüschel roch, wie kein Kräuterbüschel auf der Welt riecht. „Wer kann die schöne, stille Frau in dem grünen Kleid gewesen sein?", dachte Yang. „Eine Fee?" Er ritt heim, versteckte das Kräuterbüschel in

China, Die Mondfee

seinem Zimmer und wusste nicht einmal recht, warum er es tat.
Und wieder einmal ritt Yang auf die Jagd.

Seine Frau Mei-Lin langweilte sich, ging durch alle Zimmer und fand das Feenkräuterbüschel. Neugierig kostete sie davon ein Spitzchen. Kaum hatte sie es auf der Zunge, hob die Luft sie auf, und Mei-Lin schwebte aufwärts zu den Wolken, bis zum Mond. Dort sah sie das Mondschloss leuchten, lief hinein und wurde zur Mondfee.

Als Yang an diesem Abend von der Jagd zurückkam, war seine Frau fort. Er suchte sie im Haus und im Garten und bei den Nachbarn, aber niemand wusste, was aus Mei-Lin geworden war. Yang ging traurig wieder heim. Als er durch die Tür trat, merkte er plötzlich, dass das ganze Haus nach dem Kräuterbüschel roch, das die schöne, stille Frau am See ihm geschenkt und das er vor Mei-Lin versteckt hatte. Und dann sah er das Kräuterbüschel auf dem Fußboden liegen und sah, dass ein grünes Spitzchen daran fehlte. Da wusste er, dass Mei-Lin ihn verlassen hatte und für immer fort war. Der Duft der Feenkräuter hüllte ihn ein, und wie betäubt ging auch er fort.

Er ging und ging, das Kräuterbüschel in der Hand, und stand auf einmal an dem grünen See, von dessen Ufer die stille Frau im grünen Kleid ihm gewinkt hatte. Ob er die schöne, stille Frau dort wieder getroffen hat oder was sonst mit ihm geschehen ist, weiß niemand.

Einmal saß der Kaiser von China mit seinem Magier, einem weisen Mann, zusammen in seinem Birnengarten. Es war eine klare Herbstnacht. Der Mond stand am Himmel. Der Wind raschelte in den Blättern, bis sie tanzten, und das erinnerte den Kaiser an die schö ne Mei-Lin. Und als er hinauf zum Himmel schaute, war ihm, >>>>>>>


England
DAS ALLERWINZIGSTE
ELFENMÄDCHEN

Es war einmal ein kleiner Junge, der sagte immer: „Ich! Ich!" Er sagte es, wenn die Mutter den Kuchen aufschnitt, und er sagte es, wenn sie Hirnbeerpudding auf den Tisch stellte. Nur wenn es Zeit zum Schlafengehen war, sagte er nie: „Ich!"
Er wollte lieber aufbleiben.

Einmal, als ihn die Mutter zu Bett gebracht hatte, war er so munter und wach, dass er nicht einschlafen konnte. Er kletterte aus dem Bett, stellte sich ans Fenster und schaute hinaus. Es war dunkel, aber nicht ganz dun-
kel, weil der Mond am Himmel stand. Die Vorhänge bewegten sich und im Garten wisperte der Wind im Laub.

Auf einmal sah der kleine Junge unten im Garten ein kleines Licht, das wehte herauf aufs Fenstersims und war ein allerwinzigstes Elfenmädchen, nicht größer als ein Daumen.
„Wer bist denn du?", fragte der Junge.
„Ich bin's!", antwortete das allerwinzigste Elfenmädchen mit einer dünnen Stimme, die wie Glasglöckchen klang. „Und wer bist du?"
„Ich bin's!", antwortete der Junge.
Das allerwinzigste Elfenmädchen klatschte in die Hände. „Ich heiße ICH!", rief es. „Und du heißt auch ICH! Das ist lustig!"

Der kleine Junge hieß eigentlich gar nicht ICH, aber das sagte er nicht. Es hörte sich so hübsch an, wenn das allerwinzigste Elfenmädchen ICH zu ihm sagte.
„Willst du mit mir spielen, ICH?", fragte das allerwinzigste Elfenmädchen? >>>>>>

DAS ALLERWINZIGSTE, England

Die Mondfee, Feen aus 12 schönen Geschichten.
Aus England, Schottland, China, Bulgarien, Thausend und eine Nacht usw.

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