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Romy Schneider
Ausstellungs-Katalog
Abraham Melzer Verlag
pb 288 Seiten
(D) € 14,95
im Buchhandel
oder Kultur Fibel Verlag
RG. + EUR 3,00 Porto

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ROMY SCHNEIDER
Magda Schneider, Romy Schneider, Wolf Albach Retty


Romy Schneider
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AUSVERKAUFT

Romy Schneider
288 Farb-Seiten,
Hunderte sch/w und Farbbilder

Auszüge

Romy Schneider, Jugensportrait
Romy Schneider

Ich verleihe mich zum Träumen
Ein Gespräch zwischen Heike Marx und dem
Ausstellungsmacher und Künstler Robert Amos.

Die Ausstellung »Mythos Romy Schneider« hat die ersten Stationen durchlaufen und die Resonanz ist groß, wie zu erwarten war.
Weltstar Romy Schneider, was macht sie im besonderen zu einem guten Stoff für eine Ausstellung?

Alles Tun und Sein ist zugleich Darstellung. Was wahrge-nommen werden soll, muß sich offenbaren. Insofern ist auch jede Betrachtung eine Selbstbetrachtung. Die Bruchstücke, die diese Ausstellung zu Bildern zusammenfügt, die Persön-lichkeit und Leben Romy Schneiders veranschaulichen wollen, sind kein Stoff, der einfach konsumiert werden soll. Ich sehe sie als sinnliche und emotionale Berührungspunkte zwischen der durch Romy repräsentierten Vergangenheit und der Vergangenheit und Gegenwart des Betrachters. Wenn dieser zum Beispiel einen total dunklen Raum betritt und ein auf ihn gerichtetes Blitzlichtgewitter auch körperlich spürt, während Romys Stimme »Nicht fotografieren!» schreit, wird er begreifen, was es bedeutet, ein Star zu sein. Er wird sich emotional von dem Menschen berühren lassen, der Romy Schneider heißt, und erahnen, was solche faustischen Kontrakte Leib und Seele antun. Romy Schneider ist aus Filmen und Illustrierten in der kollektiven Erinnerung immer noch präsent, aber durch den zeitlichen Abstand und die von ihr ausgehende Aura zugleich in die Ferne gerückt. Sie ist für mich wie ein unsichtbares Gesicht mit der Deutlichkeit einer Halluzination.

Sie nennen Romy in einem Atemzug eine Repräsentantin der Zeitgeschichte und einen Mythos. Sind s nicht Gegensätze, die einander ausschließen?

Ein Mythos entsteht immer vor einem zeitgeschichtlichen Hintergrund und ist bedingt durch diesen. Die Frauen, die gegen Ende des Millenniums zum Mythos wurden, Marilyn, Monroe, Romy Schneider und Lady Di, haben zeittypische

Magda Schneide (Mutter) von RomySchneider, Oma Rosa Albach Retty und Vater Wolf Albach Retty
Magda Schneider, Romy Schneider, Oma Rosa Albach Retty feierrn Omas 90. Geburtstag / 1965
Foto oben recht: mit Vater Wolf Albach Retty / 1963


Gemeinsamkeiten. Sie sind jung gestorben. Ihr Leben spielt sich hilflos naiv in er Öffentlichkeit ab und sie haben nie die richtigen Lebenspartner gefunden. Sie waren nicht in der Lage, ihre Publicity und ihr öffentlich gewordenes Privatleben professionell zu Inszenieren, sondern haben darunter gelitten, daß sie von den Medien instrumentalisiert wurden. All das macht sie zu identifikationsfähigen Figuren. In dieser unsinnlichen Leistungsgesellchaft werden Gefühle solange unterdrückt, bis sie herausplatzen. Die Folgen sind diffuse Vereinsamung und Kommunika-tionslosigkeit, denn Gefühle lassen sich nicht wegrationalisieren. Sie heften sich an Menschen, die in ihrem Status hoch über uns stehen, an Königinnen oder Schauspielerinnen, die von Ruhm und Luxus umgeben sind, wie wir in unseren Träumen gerne sein möchten. Da wir so aber nie sein werden, trösten wir uns damit, daß sie in ihren Leiden »jemand wie wir« sind.

»Ich verleihe mich zum Träumen«, ein Satz des Literaturnobelpreisträgers Garcia Márquez, habe ich ganz bewußt der Ausstellung als Untertitel gegeben.
Wir Menschen zerstören uns beim Selbsterfinden, weil unsere Wünsche und Identifikationen auf einer Zielgeraden ohne Regeln voranschießen.
Auf der zügellosen Liste unseres Heißhungers nach Glück und Erfolg stehen Liebe, Sex und Ewigkeit ganz oben, und was wir uns selbst nicht erfüllen können, projizieren wir auf Idole, die wir uns schaffen.
Es ist kein Zufall, daß Romy Schneider die Fragen, die sich unsere Gesellschaft zur Jahrtauendwende stellt, auf eine erschütternde und exzessive Weise in sich vereint. Quer durch alle Gesellschaftsschichten und Jahrgänge verkörpert sie die Frage nach Ewigkeit und Wahrhaftigkeit. Trägt sie diese Werte mit uns in die Zukunft oder ist sie nur ein Akkord, der im Morgen verklingt?

Träumen... damit sind wir wieder bei der Kaiserin Sissi...

Damit sind wir auch mitten in der Zeitgeschichte Erst 15 Jahre war Romy, als sie von der Traumfabrik vereinnahmt wurde.

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Romy Schneider in jungen Jahren, Mutter Magda Schneider, Romy Schneider, Oma Rosa Albach Retty
feierrn Omas 90. Geburtstag, 1965 / Vater Wolf Albach Retty, 1963

© - Copyright

Romy Schneider, Schauspielerin, Filmstar, Moviestar, Magda Schneider, Wolf Albach Retty
Leseprobe, Fotos und Buchumschlag
Abraham Melzer Verlag
Sämtliche Fotos, Text, Layout und Desig
n Kultur Fibel Verlag GmbH, Berlin, Redaktion-West: PF 140315, D-40073 Düsseldorf


Musical-Operette:

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Musical Ludwig II - Musical Robin Hood - Musical Sweeney Tood - Musical Swan Lake - Musical African footprint
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Musical Tanguera, Tango-Argentino - Musical My Fair Lady - Musical Balé de Rua - Musiktheater Friedrichstadtpalatz Berlin

Theater
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