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Romy
Schneider Weitere
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![]() Rommy Schneider badet im Mittelmeer. Foto: Abraham Melzer Verlag |
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Romy wirkt auf uns alle fort, sie ist eine Neverending Story (Anm.: Niemals endende Geschichte), die jeder für sich selbst weiterdenkt und -lebt: »Wenn ich Romy gewesen wäre, hätte ich...«. Solche Projektionen halte ich für ganz wichtig und sie können ruhig von Vorurteilen geleitet sein. Ich selbst bin auch mit Vorurteile an Romy herangegangen. Das ist das Faszinierende an einem
Mythos unserer Tage, daß
er auch von kitschigen Klischeevorstellungen lebt und sich unsere eigene Biographie
an ihm offenbart.
Sie haben Recht. Auch heute noch wird der
Mythos aus Projektionen menschlicher Leidenschaften geprägt. Spannend
dabei ist die Beobachtung, daß unsere aktuellen Gesellschaftssysteme
eine immens große Palette an Lebens- und Gefühlsdefiziten erzeugen. Schlimm wird es, wenn für derartige Träume das aktive Mitgestalten an der Gesellschaft aufgegeben wird. Romy Schneider war eine hervorragende Schauspielerin,
obwohl sie niemals Schauspielunterricht genossen hatte, eine Verwandlungskünstlerin
mit vielen wechselnden Gesichtern. Die Verwandlung in die Rolle hinein hat mich
bei Romy persönlich nie so sehr
interessiert, wie die Verwandlung aus der Rolle heraus. Ich meine, es ist
schwierig, aus einer Rolle ins Privatleben zurückzukehren. Es bleibt
immer etwas hängen, das
man mitnimmt, und Romy hat vieles mitgenommen. Wenn man Leben und Beruf so
exzessiv betreibt, muß man
Manches von Privatpersonen, einiges aus Archiven. Den zweiten César, den sie für ihre Rolle in »Eine einfache Geschichte« erhalten hat - den ersten bekam sie drei Jahre früher für »Nachtblende« - hat mir ihre Tochter Sarah überlassen. Romys war völlig mittellos, als sie starb, obwohl sie Millionen verdient hatte. Es gibt trübe Geschichten, wohin das viele Geld verschwand. Da sie hohe Schulden hinterließ, lehnten ihre Tochter und ihr Bruder Wolf-Dieter das Erbe ab und ihre restliche Habe fiel an den französischen Staat. So ist zu erklären, daß einiges auch in Archive gekommen ist.
Die Beschäftigung mit Mythen ist ein Hauptthema in meiner eigenen künstlerischen Arbeit. Künstler hatten schon immer ein großes Bedürfnis, die Dinge darzustellen. Inszenierungslust und dramaturgische Fähigkeiten bilden nicht selten die Grundlage großer schöpferischer Arbeiten. Das prozesshafte Entwickeln und Visualisieren von Stoffen ist und war für mich immer die größte Freude. Das Wort «Ausstellungsmacher« ist verbraucht und fungiert doch bloß als eine Verlegenheitsvokabel. Gestalten und Offenbaren ist immer eins, und es war und ist auch meins. |
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Als Romy, erst 43 Jahre
alt, in ihrer Pariser Wohnung an Herzversagen starb, hieß es,
sie sei an gebrochenem Herzen gestorben. Es war ja noch kein Jahr her,
daß sie ihren vierzehnjährigen Sohn David bei einem tragischen
Unfall verloren hatte. Doch die Begegnung mit dem Tod kann das eigene Leben bereichern. Können wir andere überhaupt empfinden, oder empfinden wir immer nur uns selbst? <<<
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Romy
Schneider Wer kennt das nicht, fröhlich lädt man Freunde, nach Restaurantschluss, in seine Hotelsuite - zum weiteren Feiern - ein und die Feier entartet. 1963, ich kam gerade aus New York, auf einen meiner 2 bis 3 Europabesuche pro Jahr, nach Berlin. Mit zwei Freunden kam es zu einer fröhlichen Runde im Resi (Berlin), mit den Wasserspielen, großer Band, Tischtelefon und Tischrohrpost. Später lud ich diese angewachsene Runde, zum weiteren Feiern, in meine Suite, im Hotel Berlin ein. Alkohol, Wein und Champagner waren reichlich vorhanden, aber ich rechnete nicht damit, dass sich die Damen anfingen, zu duschen, ungeniert Sexspiele veranstalteten und u. a. den Duschkopf abschraubten, damit sie besser in den Wohnraum spritzen konnten. Sie veranstalteten Wasserspiele. Es war ein Selbstläufer, bis der Teppich leicht unter Wasser stand und energisch an der Zimmertür geklopft wurde. Der eindeutigen Aufforderung das Hotel zu verlassen mussten wir nachkommen, die Rechnung kam später. Aber der Abschluss war lustig, weil wir an ca. 14 Hotelangestellten vom Nachtdienst, die in der Lobby in einer langen Reihe angetreten waren, vorbei marschieren mussten. Daraus kann man, wenn auch spät lernen. Romy
Schneider traf ich 1974 im Hotel Bayerischer Hof, ich kannte
sie von Gesellschaften 1966, als sie mit Harry Meyen glücklich
verheiratet war. Romy Schneider, saß niedergeschlagen am Tisch und trank eine heißes Getränk. Sie hatte Sehnsucht nach Berlin und feierte einen Tag zuvor mit "Freunden" in ihre Suite im Geru.-Hotel. Nach Mitternacht wurde sie aufgefordert das Hotel mit ihren Freunden zu verlassen und am nächsten Tag saßen wir, durch einen Zufall beisammen. Meine Geschichte im Hotel Berlin konnte sie etwas aufheitern, aber ich hatte den Eindruck, ihre Probleme saßen zu tief. Aus Medien-Gewinn-Interesse wurde ihrer Mutter fortlaufend und wahrheitswidrig eine enge Verbindung zu Adolf Hitler und Eva Braun (Adolf Hitlers spätere Gattin) auf dem Berghof unterstellt. (siehe Kultur Fibel, Romy Schneider Seite 2) Diese Presse reichte bis nach Frankreich und war eine zusätzliche Belastung für Romy Schneider, Deutschlands größter Weltstar nach 1945. Gustaf
Gründgens: " Ich halte es zum Beispiel für einen
Skandal, einen Skandal wiederhole ich, was mit dieser entzückenden
Romy geschieht." Armin H. Eilenberg: In unserer oberflächlichen, einfachen und sinnentleerten Konsumgesellschaft, unterschätzen wir die Zunahme der Depressionen, die tiefen seelischen Verletzungen. Ein früher Verlust der Mutter, oder eine andauernde Diskriminierung der Mutter, kann bei den Kindern oder Jugendlichen zu einer Vorschädigung führen. Wir sind in unserer Fun-Gesellschaft "geschockt", wenn eine prominente Persönlichkeit unerwartet an seelischen Ursachen stirbt und vergessen, weil nicht medienwirksam, das Leid von Millionen Familien, die depressive Mitglieder haben.
Romy Schneider schrieb im September 1976 auf ihre Beine
eines Aktfotos,
Eine einst glückliche Verbindung, das Ehepaar, Romy Schneider und
Harry Meyen, in der Harry Meyen nicht gerade selbstlos handelte und ihr
Leben in Berlin, waren in ihren letzten Lebensjahren ein fest verankerter
Bestand in ihren Gedanken.
Was für eine Veränderung, als ich Romy Schneider im Hotel Bayerischer Hof in München, zu einem Gespräch wiedersah. Mit
Romy Schneider hat uns eine zauberhafte Persönlichkeit,
Heute kommt noch eine tiefe Trauer in mir auf.
Die
persönlichen Gesprächsthemen
Romy
Schneider 1. Seite Romy
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Krise,
Alain Delon, Brigitte Bardot, Orsen Wells, Gustaf Gründgens © - Copyright Romy Schneider, Schauspielerin, Filmstar, Moviestar, Akt, Nude, Alain Delon Schauspieler Leseprobe, Fotos und Buchumschlag Abraham Melzer Verlag Sämtliche Fotos, Text, Layout und Design Kultur Fibel Verlag GmbH, Berlin, Redaktion-West: PF 140315, D-40073 Düsseldorf Musical-Operette:
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