Psychologie

Unternehmen Babylon, Globalisiering


Unternehmen Babylon
Wie die Globalisierung die Seele gefährdet

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»Der zivilisatorische Fortschritt gleicht einem hohen weißen Turm,
auf dem die menschlichen Errungenschaften gepriesen werden,
aber über seiner Spitze hängt drohend
eine große dunkle Wolke.«

John K. Galbraith, 2004, 5.10 f.

Klett-Cotta Verlag
280 S. gb.
€ (D) 19,90
im Buchhandel
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RG. + Porto EUR 3,50

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politischen Belangen ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Übergriffe in andere staatliche Aufgabenbereiche werden ebenfalls widerspruchslos hingenommen.
Ebenso gelten ... das Bruttosozialprodukt und insbesondere der Beitrag, den die Unternehmen dazu leisten, als der allgemein anerkannte Maßstab nicht nur der volkswirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch des zivilisatorischen Niveaus einer Gesellschaft. Dabei dürfen wir soziale Missstände und deren Folgen jedoch nicht aus den Augen verlieren. Eine dieser Fehlentwicklungen besteht darin, dass die Konzerne das gesellschaftliche Wertesystem entsprechend ihren Bedürfnissen und Interessen umformen. Sie bestimmen, dass sich der gesellschaftliche Fortschritt nach der Anzahl der Autos und Fernsehgeräte, dem Angebot an modischer Kleidung und der Menge aller anderen Konsumgüter bemisst.
Auch nach der Anzahl tödlicher Waffen.«

Oder der amerikanische Unternehmensberater Allan Kennedy (2001, S.68), Autor im Buchverlag der Financial Times Deutschland: »Die Einführung dieser Managementtechniken erschütterte einige der tief verwurzelten Annahmen über das Leben im Unternehmen wie etwa die Ansicht, dass treue, leistungswillige Mitarbeiter lebenslange Beschäftigung verdienten. Das Ergebnis dieser Machenschaften waren sensationelle Aktienkurssteigerungen, die Anhäufung eines immer höheren Privatvermögens für die Manager, die diese Maßnahmen begeistert umsetzten, und eine massive Ausweitung der Kluft zwischen Arm und Reich in der Gesellschaft.«

Oder Edward Luttwak (1999, S.382 f.), ebenfalls Berater der amerikanischen Regierung, Mitherausgeber der Washington Quarterly: » . .. gestattet man dem Turbo-Kapitalismus, sich widerstandslos auszubreiten, werden die Gesellschaften in eine kleine Oberschicht von Gewinnern, in eine große Schicht unterschiedlich wohlhabender oder verarmter Verlierer und in einen Teil aufrührerischer, gesetzesbrecherischer Rebellen zerfallen. Nicht nur das gesellschaftliche Zusammengehörigkeitsgefühl wird unterminiert, sondern auch Familienbande — Menschen, die immer schneller rennen müssen, um Schritt zu halten, sind zu beschäftigt, um solche Beziehungen zu pflegen. Dem daraus resultierenden gesellschaftlichen Zusammenbruch muss dann mit harten Gesetzen und drakonischen Strafen begegnet werden, um unzufriedene Verlierer aus dem Verkehr zu ziehen. ... Wenn alles Kapital jenen zugeteilt wird, die damit den höchsten Umsatz erzielen, bleibt nichts mehr für Institutionen übrig, die aus moralischer Verpflichtung oder mit moralischen Vorwänden, aus beruflichem Ethos <>>>>>>

>>>>>>>>>>Die Frage war: Wozu das Ganze?
Nach allem zeigt sich: Es muss ein anderes Verhältnis zur Arbeit her. Psychologisch gesehen, kann die Arbeit viele Funktionen erfüllen. Zunächst einmal kann sie Mangelzustände beheben: Sie verschafft Essen, Trinken und Wohnen. Sie bringt Sicherheit gegen soziale Unwägbarkeiten und andere Bedrohungen. Sie führt mit anderen Menschen zusammen, vermittelt also Interaktion, Freundschaft und gelegentlich Liebe. Sie kann — gut gemacht — Anerkennung durch die Mitmenschen eintragen. Aber sie kann noch mehr, nämlich dem Menschen inneres Wachstum, seelische Entwicklung eintragen: Er kann Neues erfahren und lernen. Er kann Ordnung in die Welt bringen. Und er kann sein persönliches Potential ausschöpfen, sogar Sinn in der Tätigkeit finden. Das ist die gute alte Bedürfnistheorie von Abraham Maslow (2002) mit den Stufen physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Bindungsbedürfnisse, Wertschätzungsbedürfnisse (= Mängelbedürfnisse) sowie Kognitive Bedürfnisse, Ästhetische Bedürfnisse und Selbstverwirklichungsbedürfnisse (= Wachstumsbedürfnisse). Man kann sicher noch einen Aspekt hinzufügen: Arbeit dient letztlich auch der Gestaltung einer humanen Welt.

Viele, nicht alle Produkte und Dienstleistungen machen das Leben angenehmer. Selbst Waffen bedrohen und vernichten ja nicht nur Leben, sie können es auch — in den richtigen Händen und unter richtigen Regeln — schützen. Gerade dieser Gesichtspunkt verliert sich oft in reinen Verteilungsdebatten.
Es gibt kaum eine andere menschliche Aktivität, die eine solche Fülle von Bedürfnissen gleichzeitig erfüllen kann. Insofern ist und bleibt »Arbeit« vermutlich noch auf lange Sicht eine Kerndimension des menschlichen Lebens.
Nur so, wie sie jetzt organisiert ist, erfüllt sie vieles, das meiste wohl, nicht mehr. Arbeitslosigkeit bedroht alles, von den physiologischen Bedürfnissen bis zu den Selbstverwirklichungsmotiven. Besonders schlimm ist das, wenn sie gesellschaftlich geächtet und als individuelles Versagen behandelt wird. »Selber schuld« hat ein Journalist einen Artikel überschrieben, in dem er Weltbild und Sprache von Ratgebern für Arbeitslose untersucht hat (Rühle, 2006). Darin heißt es: »Jedenfalls wundert einen nach der Lektüre dieser Ratgeber nicht im geringsten, dass Arbeitslosigkeit so oft als persönliche Niederlage angesehen wird. Denn was als Theorie eines omnipotenten Individualismus daherkommt, ist im Umkehrschluss hochgradig deprimierend:
»Wenn alles im Leben Resultat der eigenen Einstellung ist, wenn Erfolg endogen machbar ist, dann ist man natürlich an allem ganz und gar selber schuld.«
Und Arbeiten unter dauerhaft zu hohen Belastungen, die inzwischen immer und überall drohenden prekären Arbeitsverhältnisse und die stets präsente Möglichkeit der Arbeitslosigkeit nehmen Sicherheit, zerstören Bindungen, beeinträchtigen Interaktionen, bedrohen alles andere.
Psychologisch gesehen, sollten Unternehmen und andere Organisationen gesellschaftlich definierte Veranstaltungen zur möglichst dauerhaften Befriedigung von Bedürfnissen aller an ihnen Beteiligten sein. Entsprechend müssen sie auch eine psychologische Architektur aufweisen, die den unterschiedlichen >>>>>>>

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Bedürfnissen aller Beteiligten möglichst weitgehend gerecht wird. »Shareholder value«-Unternehmen haben diese Architektur nicht. Die hier erwirtschafteten oder zugeteilten materiellen und ideellen Gratifikationen werden ungleich verteilt; die zu kurz gekommenen Arbeitnehmer erleben dies als höchst ungerecht. Sie reagieren darauf in der oben beschriebenen Weise — durch Rückzug oder totale Hingabe. Beides ist verkehrt, der Mensch ist keine »Ich-Aktie«. Konkret: »happiness« ist ersichtlich mehr als nur »food, friends, and fun«, und Arbeit darf auch nicht zum alles dominierenden Merkmal des individuellen Lebensstils werden. Dass sie auch überindividuelle Funktionen hat, geht so vollends verloren.
Auf Dauer gefährdet diese Unternehmenspolitik nicht nur das Unternehmen selbst in der beschriebenen Weise, sondern auch die Gesellschaft, in der sie sich abspielt. Ob sie es wahrhaben wollen oder nicht: Unternehmen haben ja nicht nur eine Eigentümer, Manager und Mitarbeiter betreffende, innere Interessenlage, sondern auch vielfältige Bezüge nach außen. Zum Beispiel Zulieferer und Kunden, die zum Entstehen von Dienstleistungen und/oder Produkten beitragen bzw. sie abnehmen. Oder der Staat, das Land und die Gemeinde, in der das Unternehmen seinen Sitz hat.
Kein Wunder, dass in Deutschland nur noch 14 % der Menschen nennenswertes Vertrauen in die Großunternehmen haben (Reisach, 2007, S.248). Eine Unternehmenspolitik, die die Organisation in ihrem sozioökonomischen Kontext sieht und versucht, die Interessen aller Gruppen so weit es geht zu berücksichtigen — das ist wieder das nun schon mehrfach bemühte »stakeholder value«-Konzept. Unternehmen müssen so gebaut sein, dass die Bedürfnisse aller in ihnen und mit ihnen tätigen Menschen dauerhaft befriedigt werden. Bei einer expliziten »stakeholder value« Unternehmenspolitik können dann die eingangs vorgestellten Maßnahmen — »job design«, flexible Arbeitszeitregelungen, moderner Führungsstil, Weiterbildung, Gewinnbeteiligung, Mitbestimmung, Mitarbeiterbeteiligung u. a. m. — wieder Sinn machen. Sie muss eigentlich nur ergänzt werden durch eine überindividuelle Sinngebung:
Arbeit dient letztlich auch der Zivilisierung der Welt.
So verstandene, danach gebaute und geführte Organisationen sind »Mini-Gesellschaften«, in denen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Interessen zweckmäßig, erfolgreich und langfristig zusammenarbeiten. Sie lösen keine Bindungen auf, sondern schaffen sie.

Aber nicht zu vergessen: die schlafenden Arbeiter.
Mit ihnen drückt Bruegel das Recht auf Faulheit aus, lobt den Müßiggang.

Die säkularisierte protestantische Arbeitsethik führt, wie dargelegt, in zwei psychologische Sackgassen: Der »workaholic« kann ebenso wenig das Ziel des Lebens sein wie die vollständige Verweigerung von Arbeit, das Aussteigen. Beides schadet letztlich dem Individuum, kann es so doch nicht alle ihm gegebenen Anlagen erproben und entfalten. Und es schadet der Gesellschaft, vernichtet sie gar, wenn alle es so halten würden.
Nach der präkapitalistisch-mittelalterlichen Auffassung von Arbeit — Strafe für den Sündenfall und Merkmal der Hölle — und der kapitalistisch-protestantischen Arbeitsethik — Arbeit ist gottgewollte Tätigkeit, Beruf ist Berufung — wäre es an der Zeit, einen »dritten Weg«, eine postkapitalistisch-humanistische Arbeitsethik zu finden: Arbeit ist eine, aber nicht die wichtigste, lust- und sinnvolle Tätigkeit zum Wohle des Einzelnen und der Gemeinschaft. Gemeinsam Essen, Feiern, Faulenzen — das Schlaraffenland eben — gehören auch zu einem erfüllten menschlichen Leben.

Peter Winterhoff-Spurk
Peter Winterhoff-Spurk
ist Professor für Psychologie und Leiter der Arbeitseinheit für Medien- und Organisationspsychologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er gehört zu den führenden Repräsentanten psychologischer Medienforschung in Deutschland mit einem wachen Interesse an pädagogischen Medienpraxis.
Vorwort

Manchmal habe ich den Eindruck, als würde sich gegenwärtig nicht nur das physikalische, sondern auch das soziale Klima schleichend verändern.
Es sind zunächst scheinbar ja nur Kleinigkeiten: Der Ehemann einer Bekannten verliert seinen Job. Ein anderer kommt nicht mehr zum Stammtisch, weil er irgendwohin versetzt wurde und nun eine Wochenendbeziehung führt. Ein Dritter ist wegen Depressionen in Behandlung, weil er den Anforderungen seiner Arbeit nicht mehr gewachsen ist. Oder die Beziehungen: Die meisten Freunde leben in der zweiten, manche in der dritten Ehe. Viele heiraten gar nicht. Fast alle haben Therapie-Erfahrungen, ob allein oder als Paar. Oder auch dies: Irgendwie hat man den Eindruck, als würden mehr Bettler in den Einkaufsstraßen sitzen als früher. Einer Bekannten wurde das Auto aufgebrochen, ein gar nicht mal teures Autoradio herausgeholt. Politische Themen mag man bei Essenseinladungen schon gar nicht mehr berühren, so viel Verdrossenheit kommt da zum Ausdruck.
Und dann liest man wissenschaftliche Untersuchungen wie die, dass Eheschließungen seltener und später erfolgen, Elternschaft sich zunehmend in die Lebensmitte verlagert. Oder Umfragen, nach denen nur noch 13 % aller Arbeitnehmer eine hohe emotionale Bindung an ihre Firma haben. Oder Veröffentlichungen von Krankenkassen, denen zufolge psychische Erkrankungen an der Spitze der Statistiken zu Berufserkrankungen und Frühverrentungen stehen. Und schließlich Forschungsergebnisse, die zeigen, dass rund ein Viertel aller Bundesbürger rechtspopulistische Meinungen vertreten.

Ja, es knistert im sozialen Fundament unserer Gesellschaft. Aber was genau geschieht da eigentlich und welche Auswirkungen hat das alles auf das Seelenleben und das Verhalten der Menschen? Der Grundgedanke dieses Buches: Es ist die Globalisierung, vor allem die Globalisierung ökonomischer Prozesse als Realisierung neoliberaler Wirtschaftstheorie und einer im Wesentlichen auf die Maximierung des »shareholder value« gerichteten Unternehmenspolitik. Sie verändert unsere soziale Welt und zeigt sich im Leben nahezu jedes Einzelnen.
Keine Frage, gesellschaftlicher und ökonomischer Wandel sind so alt wie die Gesellschaft selbst. Und schon immer haben sich die Menschen darum bemüht, ihnen künstlerischen oder literarischen Ausdruck zu geben. Für unseren Kulturkreis ist die Geschichte vom Turm zu Babel dafür so etwas wie der Prototyp, drückt sie doch die Befürchtung aus: Wenn der Mensch zu hoch hinaus will, zerfällt die Gemeinschaft.
Bis heute ist dieses Bild in unseren Köpfen, wohl auch deswegen, weil ein Maler es so besonders eindringlich dargestellt hat: Der Flame Pieter Bruegel. Sein Bild, 1563 entstanden, hat eine wahre Flut von Babelturm-Bildern ausgelöst, rund 200 sollen es sein. Die Zeiten waren danach. Dieses Bild wollte ich von Anfang an auf dem Umschlag dieses Buches haben. Nur deswegen habe ich mich zunächst mit ihm und seinem Maler beschäftigt. Dabei ist etwas Wunderbares passiert: Es hat mich in seinen Bann gezogen. Zuerst ist mir deutlich geworden, dass Bruegel es in Zeiten gemalt hat, die den unseren ähnlich sind. Auch er erlebte gewaltige soziale und ökonomische Umbrüche, mit allen gravierenden Folgen für das Zusammenleben. Dann habe ich gemerkt: Die Diagnose, die damit verbundenen Ängste, aber auch die Appelle an die Mächtigen — alles das steckt in diesem einzigartigen Bild. So lässt sich die Interpretation des Bruegel-Turms auch als Rahmen für ein Buch über die psychischen und sozialen Auswirkungen der ökonomischen Globalisierung unserer Tage verwenden. Aber es ist auch eine Warnung: Auch zu Bruegels Zeiten fing die ökonomische Modernisierung schleichend an. Eine neue Oberschicht entwickelte sich, aber auch neue Armut. Der Calvinismus entwickelte sich als theologische Rechtfertigung des Reichtums, andererseits forderten die Wiedertäufer eine andere Verteilung von Besitz und Einkommen. Dass die Mächtigen auf diese Veränderungen mit einer blutigen Militärdiktatur reagiert haben, führte schließlich zum 80-jährigen Freiheitskampf der Niederlande.
Auch der biblische Mythos geht nicht gut aus: »Also zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, und sie liessen ab, ihre Stadt zu bauene (1. Mose 11, Vers 8). Hier wie da ist die Botschaft: Sozioökonomischer Wandel kann auch schief gehen, wenn er nicht richtig gestaltet wird. Heute kommt hinzu: Die Gestaltung des Wandels ist eine Aufgabe aller Bürger, das kann und darf nicht den politischen und ökonomischen Eliten allein überlassen werden. >>>>
Saarbrücken und Leipzig, im Winter 2007/2008

 

Bruegels Bild - Antwerpen im Jahr 1563

»Das 16.Jahrhundert liest sich wie eine
Parabel über die Gefahren'
der Globalisierung. «
James, 2005 a, S. 29


» Und sie sprachen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und es diente ihnen der Ziegel als Stein und der Asphalt dient ihnen als Mörtel. Und sie sprachen: Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis in den Himmel reicht; so wollen wir uns ein Denkmal schaffen, damit wir uns nicht über die ganze Erde zerstreuen« (1. Mose 11, 3-4).
So ähnlich mag es Pieter Bruegel gehört haben, in Flämisch sicherlich, aber nach dem Text der 1529 erschienenen ZwingliBibel. Vielleicht war es bei einem Gottesdienst in einer protestantischen Untergrundgemeinde in Brüssel, wohin er 1563 auf Anraten seiner künftigen Schwiegermutter gezogen war.

Ein Antwerpener Dienstmädchen sollte er aus den Augen verlieren, bevor er die Tochter seines Lehrmeisters Pieter Coecke van Aelst heiratete. Oder er hörte sie bei einem Gespräch mit seinem Freund, dem Geographen Abraham Ortelius, noch in Antwerpen. Der hatte ihn in den Kreis der katholischen Anhänger des Erasmus von Rotterdam eingeführt, die sich mit großem persönlichem Mut gegen Intoleranz und Dogmatismus in Kirche und Staat wandten. Wo auch immer: »Gerade so wie bei uns», mag er gedacht haben, »Ich muss das endlich auch einmal malen«. Endlich auch einmal? Ja, denn Hieronymus Bosch hatte es schon gemalt, Gerard Horenbout, Swart van Groningen und andere (vgl. Wied, 2003). Aber warum war dieses Motiv so beliebt? <<<<<<<<<

Dabei gibt es genug Mahner.
Nehmen wir nur einmal die Amerikaner, gewiss linksrevolutionärer Umtriebe nicht verdächtig:
Der berühmte amerikanische Wirtschaftswissenschaftler John K. Galbraith, seinerzeit Berater der amerikanischen Präsidenten Kennedy and Johnson, beispielsweise schrieb (2004, S.105 f.): »Die beherrschende Marktstellung der modernen Konzerne und der politische Einfluss ihres Managements wird ...
heute öffentlich akzeptiert. Wir haben uns damit abgefunden, dass die Führungsetagen der Wirtschaft in verteidigungs-, finanz- und umwelt-

Ende der Teil-Textauszüge.


Psychische Erkrankungen an der Spitze der Statistiken zu Berufserkrankungen

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