Komponisten

Sergej Sergejewitsch Prokofjew

* 11. April 1891, Gut Sonzowka, Ukraine
5. März 1953 in Moskau
Komponist, Sergei Sergejewitsch Prokofjew
Sergej Sergejewitsch Prokofjew
Aufnahme ca. 1935 Foto:

Sergej Sergejewiwitsch Prokofjew
* 11. (23.) April 1891
auf dem Gut Sonzowka,
im Bezirk. Jekaterinoslaw, in der Ukraine.
† 5. März 1953 in Moskau.

Als Sohn eines Gutsverwalters wurde sein musikalisches Talent im 3. Lebensjahr bemerkt. Mit 4 Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht von seiner Mutter. Prokofjew wurde 1902/03 von Reinhold Glière unterrich-tet und studierte 1904 -1914 am Konservatorium von St. Petersburg u. a. Komposition bei Anatoli Ljadow und Nikolaj Rimskij-Korsakow.
Seine Fortbildung am Klavier erhielt er bei Anna Jessi-powa.

Mit eigenen Kompositionen erzielte er, als brillanter Pianist, 1909 Erfolge in der Öffentlichkeit. 1915 trat er erstmals im Ausland auf. Aufgrund des aufkeimenden Kommunismus und dem Greuel der Oktoberrevolution beschloß Prokofjew die Sowetunion zu verlassen. Ab 1918 lebte er in Paris, in den USA und 1922/23 in Ettal (Oberbayern). 1923 heiratete er die spanische Sängerin Carolinina Codina (Künstlername: Lina Ljubera).
Als Pianist besuchte er 1927 Moskau und nach vielen Reisen zwischen Westeuropa und seiner Heimat, nahm er 1936 seinen Wohnsitz in Moskau.

In seiner Heimat, Russland verzeichnete Prokofjew eine starke Zunahme seines künstlerischen Schaffens, es entstanden viele seiner bedeutenden Werke. 1941 trennte sich Prokofjew von seiner Familie und zog zu Mira Mendelson. Immer wieder wurde er vom ZK der KPdSU gemaßregelt. 1945 stürzte er schwer, mit fatalen Spätfolgen für seine Gesundheit. 1948 heiratete er seine Lebensgefährtin Mira Mendelson.
 
Unermüdlich war seine Schaffenskraft, wegen seiner schwachen Gesundheit, als Folge des Sturzes starb er am 5. März 1953, am selben Tag, als sein größter Peiniger, der Massenmörder und Diktator J. Stalin starb.

Der Trauer-Trubel um den Diktator, ließ seinen Tod in der Öffentlichkeit fast unbeachtet. Berichten zufolge waren keine Blumen am Grab eines großen Künstlers.

Prokofjews Opernschaffen wird qualitativ unterschiedlich bewertet. Zu seinen Meister-werken zählen, der noch dem europäischen Expressionismus entstammende, "Feurige Engel" (1919-1927) und die späte Oper "Krieg und Frieden" (1941, überarbeitet 1952). Daneben verdient die satirische Auseinan-dersetzung mit der Oper als Theaterform in "Die Liebe zu den drei Orangen" (1921) Beach-tung.

"Maddalena", Oper in einem Akt, entstand 1911-1913. "Der Spieler" Oper in vier Akten, nach Dostojewskij, entstand 1915/16 und wurde erst in einer 2. Fassung (1928) vollendet und 1929 in Brüssel uraufgeführt. Neben sei-nen Sinfonien und mehreren Balletten, erfreut sich das Märchen für Kinder "Peter und der Wolf" (1936), für Sprecher und Orchester, größter Beliebtheit.

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