La Traviata, Oper, Verdi |
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La Traviata |
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Giuseppe Verdi |
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Die
überzeugende Bühnenfigur "Violetta" wuchs aus erlebten
Gefühlen. Alexandre Dumas jun. schrieb 1848, die Vorlage, den Roman
"La dame aux camélias" >Die Kameliendame<. In den
ersten Monaten 1847 starb, erst 23 jährig, die berühmte Pariser
Kurtisane Alphonsine, bekannt als Marie und Alexandre Duma jun. litt,
er zählte zu ihren Liebhabern.1852 folgte das Bühnenstück.
Giuseppe Verdi erlebte während seiner Pariser Zeit eine aufregende
freie Liebesbeziehung zu seiner Geliebten Giuseppina Strepponi, seiner
späteren Gattin. Sie lebten auf dem Lande vor Paris. Das bürgerliche Drama, die Darstellung
des Pariser Halbweltmilieus, hatte soviel Brisanz, dass zur Uraufführung
von La Traviata, in Venedig, die Theaterdirektion darauf bestand, die
Zeit der Handlung, im Programmheft, auf Anfang des 18. Jahrhunderts zu
datieren. Verdi war voller Schaffenskraft, Dank seines glücklichen
Pariser Lebens und verstand es, mit seiner Musik die Emotionen, das Lebensgefühl
von Violetta und ihren Bekanntenkreis mit dem Flair von Paris, einzubinden.
La Traviata ein Erfolg. |
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La Traviata ORT UND ZEIT:
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La Traviata Violetta, von einer leichten
Schwäche, hervorgerufen durch ihre Tbc, zieht sich in ihre privat Gemach
zurück. Alfred folgt ihr und gesteht ihr seine Liebe, die er schon
verspürte, als er sie aus der Ferne sah. (Duett
Un di felice / Eines glücklichen Tages). Violetta, von Aufrichtigkeit
seiner Worte, seiner Empfindungen tief gerührt, schlägt ihn, als
eine Art der Warnung, vor, weiterhin nur gute Freunde zu sein. Aber sie
reicht ihm eine Kamelie und erlaubt ihm sie zu besuchen, sobald die Blüte
verwelkt ist. Violetta ist ergriffen und nachdenklich über Alfreds
Erklärung (Arie: È strano!, è
strano .Follie! . Delirio vano è questo!/ Wie seltsam, wie seltsam
.. Unsinn . Unsinn! Das ist sinnlose Schwärmerei!). |
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La
Traviata Violetta erwartet ihren Notar und lässt den angemeldeten Besucher eintreten. Es ist Alfreds Vater, Giorgio Germont, mit seinem präzise zerechtgelegten Vorwurf und der Forderung, seinen Sohn von dem Verhältnis mit ihr zu trennen und damit möchte er einer gefährdeten Eheschließung, seiner Tochter, durch Rufschädigung, vorbeugen. Tief beeindruckt von der Persönlichkeit der Dame Violetta, trägt er seine Forderung als Bitte vor. (Pura siccome un angelo / Gott schenkte eine Tochter mir).Violetta kann den Vater überzeugen, dass sie nur von Ihrem Geld mit Alfred lebt, aber die Sorge des Vaters, dass die Familie in Verruf gerät, ist stärker. (Duett Un di, quando le veneri / Wenn mit der Zeit).
Die vom Tod Gezeichnete
soll dieses Opfer bringen und kein Wort zu Alfred über des Vaters Besuch.
Als Mensch, als Persönlichkeit ist Violetta zur schwersten Entsagung
bereit. Sie hat eine kaum vorstellbare Liebe erhalten und geben können
und möchte ihrem Liebsten nicht das geringste Leid antun, sie gibt dem
Vater ihr Wort. Tief beeindruckt von dem sanften, edlen Wesen geht der Vater,
bereits in Zweifel menschlich gehandelt zu haben.
Sie schreibt einen Brief an Baron Douphol und einen Zweiten an Alfred. Überraschend
kommt er ins Zimmer, sie küsst ihn leidenschaftlich und flüchtet. Auf einem Maskenball bei Flora sucht Alfred nach Violetta. Inmitten der als Zigeunerinnen und Stierkämpfer kostümierten Gäste gewinnt er am Spieltisch große Summen. Alfred sucht das Gespräch unter vier Augen mit Violetta. Sie ist gerade, am Arm des Barons Douphol, in den Ballsaal eingetreten. Violetta bittet Alfred, zu gehen. Er sagt zu, unter der Bedingung, wenn sie ihm für immer folgt. Sie hat dem Vater Giorgio Germont ihr Wort gegeben und dem bleibt sie treu, indem sie sich weigert und mit Tränen in den Augen, um ihren Geliebten zu schützen, lügt sie "ich liebe den Baron". Es kommt zum Eklat: Wütend ruft Alfred die Gäste als seine Zeugen an, dass er Violetta alles, was sie ihm gegeben habe, hiermit zurückzahle. Dann wirft er Violetta das gewonnene Geld vor die Füße. Eine Erschütterung geht durch die Gesellschaft, sie schwankt zwischen Abscheu und Teilnahme, der anwesende Vater Germont ist fassungslos, was er angerichtet hat. Alfred kommt reuevoll zur Besinnung, bittet um Verzeihung, während Violetta ihn wieder ihrer Liebe versichert (Oktett Di sprezzo degno / Verachtung trifft den). Baron Douphol aber fordert Alfred zum Duell. La Traviata |
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