Fidelio, Oper, Ludwig van Beethoven |
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Fidelio |
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Oper
in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven (1770-1827) |
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FIDELIO,
Oper - Don Pizzaro, Lucio Gallo, - Rocco, Alfred
Muff - Marzelline, Sandra Tratting - Fidelio
(Leonore), Melanie Diener, - Opernchor - im Gefängnis - Opernhaus Zürich -Foto:© Suzanne Schwiertz |
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Ort und Zeit Personen: |
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| Den Namen «Fidelio» trägt eine als Mann verkleidete Frau und stammt aus Shakespeares Drama «Cymbeline». Frankreich, den realgeschichtlichen Schauplatz hatte schon Bouilly in seinem Libretto verlegt, und auch Sonnleithner übernimmt ihn für seine deutsche Übersetzung: «Die Handlung geht in einem spanischen Staatsgefängnis, einige Meilen von Sevilla vor.» Im Juni 1804 ist die erste Werkskizze fertig. Die Oper entsteht zwischen der 3. und der 4. Sinfonie und lässt Beethoven schwer um die für ihn ungewohnte theatergerechte Form ringen. 1805 ist das Werk fertiggestellt, doch da inzwischen Paers «Leonore»-Oper in Dresden uraufgeführt worden ist, muss der Titel, um Verwechslungen zu vermeiden, zu Beethovens Bedauern in «Fidelio oder Die eheliche Liebe» abgeändert werden. Was ursprünglich eine Oper der Gattenliebe gewesen ist, entwickelt sich durch die Umarbeitungen letztlich zum grossen musikalischen Humanitätsbekenntnis. Formal ist «Fidelio» | ![]() |
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Fidelio,
Oper - Fidelio (Leonore), Melanie
Diener, Opernhaus Zürich -Foto:© Suzanne Schwiertz |
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eine Nummernoper mit gesprochenen Dialogen geblieben. Wie
sehr Beethoven mit seinem einzigen Bühnenwerk gerungen hat, zeigt schon
die verzweigte Entstehungsgeschichte: Emanuel Schikaneder, der sich mit seinem
Theater an der Wien in ewiger Konkurrenz mit dem von Baron von Braun geleiteten
Kärtnertor-Theater befindet, verpflichtet Beethoven 1803 zur Komposition
einer Oper und liefert dem Komponisten ein Libretto namens «Vestas Feuer».
Beethoven ist davon nicht recht begeistert und belässt es bei der Komposition
einer Szene. 1804 erwirbt von Braun das Theater an der Wien und damit den Opernvertrag
Beethovens. Nun erhält der Komponist ein Libretto, das ihm weit mehr zusagt. Der Text geht auf Jean-Nicolas Bouilly zurück, er war in der Französischen Revolution als Staatsanwalt und Richter tätig. Was er an heldenhaftem Einsatz von Frauen für ihre verurteilten Männer |
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Fidelio, Oper ; Marzelline,
Sandra Tratting
- Jaquino, Christph Strehl,
Opernhaus Zürich -Foto:© Suzanne Schwiertz |
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Fidelio,
Oper: Florestan, Roberto Saccà Opernhaus Zürich -Foto:© Suzanne Schwiertz |
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erlebt hat, legte er in zwei Dramen nieder. : das eine ist «Les deux journes», das zu Cherubinis «Wasserträger» geworden ist, das andere «Leonore ou l'amour conjugal», das schon 1798 von Pierre Gaveaux vertont worden ist und 1804, von Ferdinando Par komponiert wird. Bouillys Libretto liegt ein authentischer, von ihm selbst erlebter Fall zugrunde: Eine Madame de Tourraine als Mann verkleidet, befreite ihren Gatten aus der Gefangenschaft der Jakobiner in Tours. Hier fand Beethoven das «Sittliche, Erhebende», das er sich von einem Operntext erhoffte. Der Hoftheatersekretär Ferdinand Sonnleithner übersetzt und bearbeitet Bouillys Stück, das drei Akte enthält und unter dem Titel «Leonore» in Angriff angenommen wird. Fidelio,- Leonore - , Oper Musik, Ludwig van Beethoven Fidelio - Florestan © - Copyright Sämtliche Fotos, Texte, Layout und Design Kultur Fibel Verlag GmbH, Berlin und JBM-marketing, PF 140315, D-40073 Düsseldorf |
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Fidelio, Oper -
Fidelio (Leonore)
Melanie Diener Marzelline, Sandra Tratting - Statist Opernhaus Zürich -Foto:© Suzanne Schwiertz |
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