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Oper; - Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Kultur Fibel Magazin
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

Kurt Weill
Text Bertolt Brecht

Oper in 3 Akten., Uraufführung am 9. März 1930 in Leipzig, Neues Theater.

ORT und ZEIT:
Gründung der imaginären Stadt Mahagonny in einer fiktiven nordamerikanischen Gegend Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schacher- >hebr., übles Geschäftemachen< US-Gesellschaft gab, in den 20er Jahren, den Anstoß zu dem Werk. Ein Aufruf gegen den zügellosen Kapitalismus, das Leben im Wahn des Geldes, das in der sozialen Entropie, im Verfall der Gesellschaft enden muss.
Brecht und Weill wollten Denkanstöße zu den zentralen Fragen menschlichen Lebens vermitteln.
» Im 21. Jahrhundert wird die menschliche, gesellschaftliche Fehlentwicklung eine bedrückende Realität «. AHE
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Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Inszenierung: Adreas Homoki, Leokadja Begbick, Christiane Oertel - Jenny, Tatjana Gazdik - Jim Mahoney, Kor-Jan Dusseljee

Begbick kommt auf die Idee, genau hier eine Stadt mit dem werbeträchtigen Namen Mahagonny zu gründen. Ein Vorteil, den dieses eintönige Terrain bietet, ist die Nähe der Goldgräberstätten. Die Gold grabenden Abenteurer sind ein Ziel des Gaunertrios, im Sinne des "New Market", das Geld der Ahnungs-losen in ihre Taschen zu transferieren.

Die Stadt, mit dem Gründungsprotokoll, der abso-luten Freiheit - hier ist alles erlaubt, wächst schnell. Nach den »Heuschrecken« siedeln sich die »Haie« an. Jenny und ihre sechs Mädchen erregen die Aufmerk-samkeit bei ihrem Stadteinzug. Sie ordern Whisky und singen den Alabama-Song
»Oh show us the way to the next whisky bar«.
Neue Einwohner für Mahagonny werben Moses und Fatty erfolgreich bei den Überschuldeten, den Desillusionierten der großen Städte an. Zu den zahlreichen Zugereisten gehören auch Jim, Joe, Jack, Bill und Holzfäller aus Alaska, mit Taschen voller Geld. Begbick setzt zum Anreiz den Neuan-kömmlingen die Preise herunter und stellt ihnen ihre Mädchen vor.

Die Begbick, Fatty und Moses klagen:
»Dieses Mahagonny ist kein Geschäft geworden«.

Es bleibt dem Gaunertrio kein Ausweg, sie müssen in Mahagonny bleiben, denn sie werden überall polizeilich gesucht. Und Jim langweilt sich ebenfalls, er plant die Stadt Mahagonny zu verlassen. Die zahlreichen Verbote reizen ihn zum Aufruhr.
Plötzlich versagt die Elektrizität, alle Lichter erlöschen in der Stadt. Ein Hurrikan ist angekündigt und wird die Stadt Mahagonny direkt treffen. Die Bewohner sehen verzweifelt den Untergang entgegen, aber Jim erfindet in der herannahenden Katastrophe
»die Gesetze der menschlichen Glückseligkeit«. Er

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Leokadja Begbick, Christiane Oertel
Jenny, Tatjana Gazdik - Jim Mahoney, Kor-Jan Dusseljee
Inszenierung: Adreas Homoki, ,Komische Oper, Berlin - Foto: Monika Rittershaus
Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Bill, Martin Winkler - Jacob Schmidt, Thomas Ebstein - Jim Mahoney, Kor-Jan Dusseljee
PERSONEN:
Leokadja Begbick Mezzosopran oder Alt
Fatty, der »Prokurist« Tenor
Dreieinigkeitsmoses, Bariton
Jenny, Sopran
Jim Mahoney / Paul Ackermann, Tenor
Jack O'Brien / Jakob Schmidt, Tenor
Bill, »der Sparbüchsenbill«/ Heinrich Merk, Bariton
Joe, »der Alaskawolf-Joe/ Josef Lettner, Baß
Tobby Higgins, Tenor
Sechs Mädchen von Mahagonny und die Männer von Mahagonny.

ORT und ZEIT:
Gründung der imaginären Stadt Mahagonny in einer fiktiven nordamerikanischen Gegend Anfang des 20. Jahrhunderts.

1. Akt.
Vor dem Polizeizugriff, auf der Flucht, haben die Gauner Leokadja Begbick, Fatty und Dreieinigkeits-Moses, in einer trostlosen Einöde, eine Autopanne.
Die

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Komische Oper, Berlin
Bill, Martin Winkler - Jacob Schmidt, Thomas Ebstein - Jim Mahoney, Kor-Jan Dusseljee
Joe, Carsten Sabrowski
Foto: Monika Rittershaus
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