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War die Offensive im Gaza
ein Kriegsverbrechen?

Haaretz, Tageszeitung,
Tel Aviv, Israel
, 2009 04.22.

 

Report:
Olmert, Livni may face war crimes charges in Norway

By Haaretz Service, Tel Aviv Tags: Norway, Gaza, War Crimes

Former prime minister Ehud Olmert and opposition leader Tzipi Livni may face war crimes charges in Norway
over their role in Israel's offensive against Hamas in Gaza, AFP reported Tuesday.

The news agency said six Norwegian lawyers announced plans Tuesday to accuse the pair, as well as Defense Minister Ehud Barak and seven senior Israel Defense Forces officers, of the crimes.

The lawyers, who planned to file their complaint with Norway's chief prosecutor on Wednesday, were quoted as saying they would also call for the arrest and extradition of the Israeli leaders.

Under the Norwegian penal code, courts may hear cases involving war crimes and other major violations of human rights.

The lawyers released a statement quoted by AFP accusing Israel of "massive terrorist attacks" in the Gaza Strip from December 27 last year to January 25, killing civilians, illegally using weapons against civilian targets and deliberately attacking hospitals and medical staff.

"There can be no doubt that these subjects knew about, ordered or approved the actions in Gaza and that they had considered the consequences of these actions," the lawyers' statement said.

It also said the lawyers were representing a number of people living in Norway.

"It involves three people of Palestinian origin living in Norway and 20 families who lost loved ones or property during the attack," one of the lawyers, Kjell Brygfjeld, told AFP.

Israel's stated goal in the three-week offensive was the halting of the cross-border rocket attacks from Gaza.

Gaza officials have said over 1,300 Palestinians died during the campaign, a majority of whom were civilians. But the Israel Defense Forces has disputed these claims, stating that the vast majority of the dead were Hamas militants.


Amnesty International
19. Januar 2009 - BERLIN,

19.01.2009 -Ein Ermittlungsteam von Amnesty International hat die Erlaubnis erhalten, in den Gaza-Streifen zu reisen. Das Team hat bereits erste Ermittlungen durchgeführt.
Danach hat Israel in dichtbesiedelten Gebieten des Gaza-Streifens weißen Phosphor eingesetzt
(s.die Pressemitteilung unserer Londoner Zentrale: http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/news/israeli-armys-use-white-...).
Die Amnesty-Ermittler werden sich voraussichtlich bis Ende dieser Woche in Gaza aufhalten. Ein Mitglied des Teams hat zuvor im südlichen Israel Ermittlungen durchgeführt.

Das Team besteht aus:
Donatella ROVERA, Amnesty-Researcherin zu Israel, Palästinensische Autonomiegebiete, Besetzte Gebiete
Christopher COBB-SMITH, Waffen- und Rüstungsexperte von Amnesty International
Liz HODGKIN und Brian DOOLEY, Amnesty-Researcher.

Donatella Rovera und Christopher Cobb-Smith stehen für Interviews über ihre Eindrücke vor Ort und ihre ersten Ermittlungsergebnisse zur Verfügung.
Gerne stellen wir den Kontakt her, oder Sie wenden sich direkt an:
Brian Dooley (Mitglied des Teams, z.Zt. Gaza-Stadt): Mobiltelefon: 0044 7904 398 357; mail: bdooley@amnesty.org
Nicole Choueiry, Pressesprecherin Naher Osten, Amnesty International London, Mobiltelefonnr. 0044 7831 640170; mail: nchoueir@amnesty.org

Amnesty International hat zudem heute ein Hintergrundpapier zum Gaza-Konflikt aus Sicht des humanitären Völkerrechts veröffentlicht. Das 33-seitige Dokument "The conflict in Gaza: A briefing on applicable law, investigations, and accountability" können Sie als pdf bei der Pressestelle beziehen.


Amnesty International
05. Februar 2009

In einem Hintergrundbericht listet Amnesty International Hinweise auf Verstöße gegen internationales Recht während des Konflikts im Gazastreifen auf. Die Organisation fordert eine unabhängige Untersuchung dieser Vorwürfe.

Die Vorfälle betreffen die israelische Armee ebenso wie die Hamas und andere bewaffnete palästinensische Gruppen. Amnesty International fordert eine unabhängige internationale Untersuchung, welche die Art und Weise der Durchführung von Kampfhandlungen aller Parteien zum Gegenstand hat. Dazu ist eine unabhängige Ermittlungsmission im Gazastreifen und in Südisrael nötig.

Verantwortliche aller Konfliktparteien für mögliche Kriegsverbrechen und schwere Verstöße gegen Menschenrechte müssen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden.

Zerstörung von zivilen Einrichtungen durch die israelische Armee

Der Bericht kritisiert die weitreichende Zerstörung von
Wohngebäuden und zivilen Einrichtungen wie Schulen, Moscheen, Regierungsgebäuden und Medienstandorten durch die israelische Armee, ohne überzeugende Beweise dafür vorzulegen, dass diese zivilen Objekte zum Zeitpunkt des Angriffs militärisch genutzt wurden.
Amnesty dokumentiert Fälle, in denen die israelische Armee medizinischen Helfern den Zugang zu verletzten Zivilisten verwehrt hat, in denen medizinisches Personal Opfer von Angriffen wurde und in denen ein UN Hilfskonvoi trotz vorheriger Absprache mit israelischen Regierungsstellen Ziel tödlicher Angriffe wurde.
Amnesty zeigt sich zudem besorgt über den möglichen Einsatz von
weißem Phosphor in dichtbesiedeltem Gebiet
.

 

Hunderte Raketen auf israelische Städte

Auch gegenüber der Hamas und anderen bewaffneten palästinensischen Gruppen erhebt Amnesty schwere Vorwürfe. Hunderte von Raketen wurden wahllos auf israelische Städte abgefeuert und damit die Zivilbevölkerung direkt angegriffen. Angriffe auf Zivilisten und zivile Objekte stellen ein Kriegsverbrechen dar.

Nach dem Ende der israelischen Offensive hatte bereits die UNO eine unabhängige Untersuchung gefordert.

Der Amnesty-Bericht erschien bereits Ende Januar 2009 auf Englisch unter dem Titel "The conflict in Gaza: A briefing on applicable law, investigations, and accountability".
Die deutsche Übersetzung finden Sie im Anhang.



Landkarte:
Israel und die besetzten Gebiete

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Israel, Olmert, Livni
may face war crimes charges in Norway
Haaretz, Tel Aviv

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