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Abschnitt
1)
Felicia Langer
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
S E M
I T
Unabhängige
jüdische Zeitschrift
24.
Juli 2009
Bundespräsidialamt
Herrn Bundespräsidenten
Horst Köhler
Spreeweg 1
10557 Berlin
In
Sachen:
Kompliment für die Auszeichnung von Frau Langer.
Sehr geehrter
Herr Bundespräsident,
obwohl ich als
gebürtiger Deutscher seit 1939 in den Niederlanden lebe und Bürger
dieses Landes bin hege ich die Hoffnung, dass es mir zusteht, mich an Sie
zu wenden und mich in die Debatte um die Verdienstkreuzverleihung an Felicia
Langer einzumischen. Was mich ermutigt ist die Tatsache, dass ich als Jude
12 Jahre Nazi Herrschaft überlebt habe - wovon 10 Monate in Auschwitz
- und dass ich durch diese Erlebnisse, wie auch durch das Schreiben von drei
Büchern über die relevanten Probleme, von Judentum, Zionismus, Antizionismus
und Antisemitismus etwas zu wissen glaube.
Hierüber
wird ja heute in der Öffentlichkeit und ganz besonders im Fall Felicia
Langer diskutiert. Leider werden aus politischen Gründen von gewisser
Seite diese Begriffe nicht sauber getrennt, wodurch bewusst Begriffsverwirrung
geschaffen wird.
Es kann gar keinen
Zweifel geben, dass sowohl das Judentum wie auch der Zionismus ihre Wurzeln
im Alten-Testament finden. Es sind aber zwei diametral einander gegenüberstehende
Aspekte der Bibel, welche die Basis dieser beiden Begriffe herstellen. Das
Judentum, namentlich in der Form wie es sich in Deutschland nach dem Auftreten
des Aufklärungs- Philosophen Moses Mendelssohn entwickelt hat, hat die
intermenschliche Ethik ganz bewusst zu ihrem zentralen Lehrsatz gemacht. Es
ist also humanitär und universalistisch und betont - zum Beispiel über
Leviticus 19:34-
die vollständige Gleichwertigkeit
aller Menschen, unabhängig welcher Herkunft.
Demgegenüber
stehen in starkem Kontrast die Stellen der Bibel, die als Grundlage für
den Zionismus herausgegriffen worden sind. Man muss hier in erster Linie an
das Buch Josua denken, worin Bodeneroberung und Nationalismus inklusive ethnischer
Säuberungen als lobenswerte Ziele dargestellt werden. Es ist also engstirnig,
ethnozentrisch und xenophob.
Im Hinblick auf
das oben genannte Thema dieses Schreibens ist es wichtig, dass Sie sich vergegenwärtigen,
dass keineswegs alle Juden in der Welt kritiklos hinter den politischen Taten
Israels stehen. Da diese oftmals mit internationalem Recht und auch in wachsendem
Maße mit humanitärem Betragen streitig sind, wendet sich ein schnell
wachsender Teil der Juden in Deutschland und in der Welt von Israel ab.
Die universellen und humanitären Werte des Judentums möchten heutzutage
viele nicht verraten, dadurch dass sie sich durch Schweigen mitschuldig fühlen
müssten an rechtmäßig und humanitär verwerflichen politischen
Taten des sich zu Unrecht, „ jüdisch“ nennenden Staates Israel.
Die Gefühle dieser Juden, wovon Frau Langer ein Musterbeispiel ist, haben
überhaupt nichts mit Antisemitismus zu tun und auch nicht mit Selbsthass.
Ein Antisemit findet jegliche Tat und Äußerung eines Juden zutiefst
verwerflich, weil sie von einem Juden kommt. Es ist die tiefste Überzeugung
des klassischen, auf Rassenwahn begründeten Antisemitismus, dass Jude
sein eine dem Mensch anhaftende Eigenschaft ist, die per definitionem nicht
zu ändern ist. In meiner Jugend wurde dies treffend durch ein Lied ausgedrückt,
das die Straßenjungen sangen:
„ Die
Taufe mag zwar nützlich sein, doch grädt sie nicht das Nasenbein“.
In scharfem Kontrast
dazu ist ein Antizionist lediglich gegen die politischen Absichten und Taten
des Staates Israel, der die Realisation des politischen Zionismus darstellt.
Noch deutlicher wird der Fehler einer Gleichstellung von Antizionismus mit
Antisemitismus, wenn man sich bewusst wird, dass nicht alle Zionisten Juden
sind. Im Gegenteil. Die größte, mächtigste und fanatischste
Gruppe von Zionisten sind die „Christlichen Fundamentalisten“
in den USA und anderen Ländern. Nach der Jerusalem Post vom 17.3.2007
behauptet diese Gruppe 50 Millionen Anhänger zu haben. Wenn das vielleicht
auch übertrieben ist, so darf man wohl annehmen, dass die Zahl ihrer
Anhänger wenigstens so groß ist wie die Gesamtzahl der Juden in
der Welt. Auch aus diesem Grund verbietet die Logik, dass man einen Antizionisten
mit einem Antisemiten gleichsetzen könnte. Gleichsetzung mit der Gegnerschaft
eines fundamentalen Christentums läge dann schon mehr auf der Hand.
Inzwischen hat
auch der bekannte jüdische Religionswissenschaftler Micha Brumlik in
einem SPIEGEL-Interview betont, dass selbst wenn man mit der Ausdrucksweise
von Felicia Langer nicht einverstanden sein kann oder gar ist, sie in der
Sache selbst Recht hat. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Ich bin sicher, dass Sie eine richtige und noble Entscheidung getroffen haben
und es auch dabei lassen werden.
Dr. Hajo G. Meyer
Westerweg 381
1852 PR Heiloo, Niederlande
Abraham Melzer
Bermondstr. 9
6 3263 Neu-Isenburg, Deutschland
Abschnitt
2)
Felicia
Langer
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Freitag, Juli 24, 2009
"Auszeichnung für
eine Unbequeme"
Ulrike Pfeil kommentiert
im "Schwäbischen
Tagblatt"
die Debatte um Felicia Langer.
Einige Auszüge:
Es war abzusehen,
dass die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Felicia Langer Kritik
auslösen würde. Denn die israelische Jüdin polnischer Herkunft
ist eine Unbequeme und Unbeugsame. (…) Felicia Langer setzt sich
mit Leidenschaft und Integrität für die Palästinenser ein,
weil sie nur in einer radikalen Rücknahme der israelischen
Siedlungspolitik und Gebietsansprüche einen Ansatz zum Frieden in
der Region sieht – und zur Sicherheit für
Israel.(…) (Anm.Redaktion
Lankarte im Ploetz)
Während ihrer aktiven Zeit als Anwältin in Israel
verteidigte sie Palästinenser, die mit dem israelischen Besatzungsrecht
in Konflikt kamen. Sie hat diese anwaltliche Tätigkeit stets mit
persönlichem humanitärem Engagement verbunden. (...)
Sie, die nun von ihren Gegnern (Anm: den deutschen Schreibtisch
Zionisten) zu einer wüsten Furie stilisiert wird, hat keinen
Machtapparat im Rücken, sie hat in Israel selbst kaum noch Einfluss.
Ihr Mann Mieciu, einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers
Buchenwald und mehrerer anderer Lager, trägt als Zeitzeuge in Schulen
dazu bei, die Erinnerung an den Holocaust wachzuhalten. Ihr Sohn Michael
hält mit seinem Ensemble „Jontef“ die durch den Nationalsozialismus
verschüttete reiche jüdische Kultur lebendig. Sind das Beiträge,
die den Antisemitismus fördern? (...) Nicht das Bundesverdienstkreuz
für Felicia Langer schadet der Sache Israels, sondern die degutanten
Schmähungen, die jetzt über sie und jene, die sie ehrten, ausgegossen
werden.
Abschnitt
3)
Felicia Langer
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Henryk M. Broder 25.07.2009 16:46
+ Feedback
Boris Palmer, Oberbürgermeister,
Tübingen, "Is Not Amused"
sehr geehrter herr palmer,
ich arbeite an einem hintergrundbericht über den fall felicia langer
für das wall street journal europe und wäre ihnen sehr dankbar,
wenn sie mir vier fragen beantworten würden:
1. war ihnen zum zeitpunkt des antrags, frau langer das bvk
zu verleihen, bekannt, dass frau langer vor drei jahren den “menschenrechtspreis”
der “Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde
e.V.” erhalten hat, einer vereinigung ehemaliger stasi-mitarbeiter?
2. war oder ist ihnen bekannt, dass frau langer die rede
des iranischen präsidenten bei der “durban-2-konferenz” in
genf ausdrücklich als einen beitrag zum frieden gelobt hat, während
sie in den meisten medien vor allem als anti-israelische hetze aufgenommen
wurde?
(Anm. der
Redaktion: Hier wird den demokratischen Bürgern - ohne Kenntnis
der Rede, mit Redeausschnitten, dieser Rede abgewertet und später
als Tatsache (Hetze?) gegen Frau Felicia Langer, von
dem Spiegel Journalisten Herrn Broder dargestellt. Mit diesen uralten
Methoden werden anständige, gutgläubige Menschen manipuliert.
Die Rede von Herrn Dr. Mahmoud Ahmadinedschad im original Wortlaut,
zur eigeen Meinungsbildung der Kultur Fibel Leser, siehe Abschnitt 5,
unten.
3. sind ihnen die gründe
bekannt, die frau langer bewogen, 1990 von israel in die bundesrepublik
zu ziehen?
4. kennen sie einen
einheimischen deutschen kommunisten, der für seinen einsatz um die
menschenrechte mit dem bvk erster klasse ausgezeichnet wurde?
und schließlich:
5. sind ihnen die fälle
“Hans Ernst Schneider alias Hans Schwerte” und “Heinrich
Wilhelm August Bütefisch” bekannt?
ich möchte gerne versuchen, dann fall
lange zu entskandalisieren und als das darzustellen, was er vermutlich ist:
eine vermeidbare panne in der kommunikation unter behörden.
für eine rasche antwort wäre ich ihnen sehr dankbar
henryk m. broder,
berlin, 21.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
Gegenfrage: Glauben Sie, ich hätte noch nie einen Artikel von Ihnen gelesen
und würde nicht erkennen, was Sie wirklich beabsichtigen?
Ihr Ziel ist doch nicht die Entskandalisierung, ich bitte Sie.
Werden Sie auch darüber schreiben, dass
die von Hass geprägten Reaktionen einiger Langer-Kritiker so weit gehen,
sie in eine Reihe mit Adolf Hitler zu stellen?
Sind Sie nicht auch der Meinung, dass ich sofort zurückreten müsste,
wenn ich sagen würde: “Wir haben Hitler und Stalin überlebt,
wir werden auch Achmadinedschad und Henryk M Broder überleben”?
Über Felicia Langer darf man das aber sagen und dabei sein Bundesverdienstkreuz
zurückgeben und niemand stört sich daran?
Ich stehe Ihnen morgen für ein Telefonat
zur Verfügung, wenn Sie das wünschen. Einstweilen kann ich Ihnen
versichern:
Ich kenne Felicia Langer und Ihren Mann persönlich. Ich weiß, dass
ihr Motive nicht Hass, sondern Mitmenschlichkeit ist.
Es geschieht ihr Unrecht, wenn ihre Kritik an Israels Politik mit der Absicht,
Israel zu vernichten, gleichgesetzt wird.
Ich weiß um die Traumatisierung vieler Israelis und Juden durch den
Holocaust und die bis heute anhaltende Bedrohung der Existenz des israelischen
Staates.
Deshalb verstehe ich die Reaktionen, aber ich halte sie nicht für
richtig. Die Existenz Isreals wird sicherer sein, wenn Kritik nicht mehr
mit Vernichtung gleichgesetzt und Meinungsfreiheit respektiert wird, auch
wenn die Meinung einseitig oder zugespitzt formuliert wird. Frau Langer
hat das Bundesverdienstkreuz zu Recht erhalten.
Wahrscheinlich genügt Ihnen das ohnehin
völlig für den Zweck Ihres Artikels.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09
sehr geehrter herr palmer,
ein kurzer nachtrag zu meiner mail, die ich vor einer stunde an sie geschickt
habe: ist ihnen bekannt, dass frau langer ein “vorwort” zu einem
buch des düsseldorfer politikers jamal karsli geschrieben hat, der mit
seinen antisemitischen äußerungen zuerst die grünen und dann
fdp in nrw kompromittiert hat? http://www.karsli.net/?p=165
bleiben sie dennoch bei ihrer einschätzung, frau langer sei keine antisemitin?
fragt sich
hmbroder
21.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
An meiner Meinung ändert sich auch durch diesen weiteren Scheinbeleg
nichts. An meiner Meinung zu Ihrer Interviewtechnik auch nicht.
Statt Suggestivfragen könnten Sie ja doch echtes Erkenntnisinteresse
zeigen.
Wieso unterstützt ein grüner Oberbürgermeister
diese Ehrung?
Welche persönliche Geschichte hat er?
Wie gut kennt er Frau Langer?
Und nebenbei: Müssten Sie sich nicht
auch wie Frau Langer fragen lassen, was Sie mit Ihren Artikeln bewirken und
wer sich auf Ihre Seite schlägt? Aktuelle Kostprobe aus meinem Maileingang:
Boris Palmer,
du hast dieser dreckigen Langerschlampe das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Das macht dich zum schmierigen, widerlichen, übelen, kleinen Judenhetzer
in der Tradition von Streicher/Stürmer die bei Bündnis 90/die
Grünen weiterhin hochgehalten wird. .
Grünlinks
wichsende Gutmenschen so wie du sind die schlimmste Plage die dieses Land
seit Adolf Hitler heimgesucht hat.
Jetzt hau ab
und sorge dafür dass diese Schlampe das BVK wieder aberkannt bekommt.
Fuck Islam !
Können Sie sich vorstellen, was Frau
Langer alles aushalten muss?
Passt aber bestimmt nicht in die schon fertige Geschichte. Also, nur zu.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt Tübingen
21.7.09
sehr geehrter herr palmer,
ich fliege gleich nach amsterdam und morgen weiter nach boston. ich komme
deswegen nicht dazu, sie anzurufen. im übrigen würde ich sie gerne
wörtlich zitieren und wäre ihnen deswegen dankbar, wenn sie sich
doch noch dazu durchringen könnten, meine fragen zu beantworten.
alles übrige später.
mit dank und gruss
hb
22.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
Ich habe Ihre Fragen beantwortet. Fragebogen fülle ich nicht aus.
Guten Flug!
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
22.7.09
Sehr geehrter Herr Broder,
Ihr Artikel zur “Entskandalisierung” ist ja nun erschienen.
Ihre Meinung respektiere ich. Aber Ihre Form der Recherche sollten Sie
mal reflektieren. (Spiegel
- online)
Sie wollten Ihr Zitat, Sie haben am Ende das genommen, was irgendwie noch
in den Artikel passte. An meiner Position und meiner Person hat sie nie etwas
interessiert.
Ihre Meinung war vorgefasst. Gegenargumente
interessieren Sie nicht.
Mit Frage 5 stellen Sie Felicia Langer, ein Opfer des
Holocaust, in eine Reihe mit Nazi-Verbrechern.
Das alles lässt nur einen Schluss zu:
Sie gehören zu den Menschen, denen jedes Mittel Recht ist. Das ist die
Vorstufe zu totalitären Denkmustern.
Die Kampagne, deren Teil und Mitinitiator Sie sind und die sich in Beleidungsemails
übelster Sorte in meinem Posteingang abbildet, schadet Israel mehr als
jedes Wort von Felicia Langer.
Sie tragen dazu bei, dass es in Israel keine kritische Debatte über die
Politik des eigenen Staates geben darf. Das macht Israel empfänglich
für falsche Konzepte der Eskalation.
Sie sind Stichwortgeber für ein Netzwerk von Hasspredigern. Sie liefern
den wirklichen Israel-Hassern Munition.
Ich finde das beschämend und traurig. Besonders, weil es mit dieser empörten
moralischen Selbstgerechtigkeit daher kommt.
Vielen Dank für alles.
Ich habe viel gelernt in den letzten zehn Tagen.
Für möglich gehalten hätte ich das nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Palmer
Oberbürgermeister
Universitätsstadt
Tübingen
23.7.09
Abschnitt
4)
Felicia
Langer
Bundesverdienstkreur 1. Klasse
Knobloch – Kramer – Gerster – Hamburger
von Abraham Melzer, in Israel geboren.
Auszug,
voller Wortlaut im jüdischen Magazin Der
Semit zu Felicia Langer
Die Jerusalem
Post hört nicht auf, mit ihrer Hetze gegen den Bundespräsidenten,
an der sich inzwischen viele prominente Juden in Deutschland
beteiligen und auch solche, Philosemiten, wie dieser unsägliche Dr.
Johannes Gerster, der bei seiner Verbeugung vor dem Staat Israel mit der
Stirn fast den Boden berührt, wie gläubige Muslime dies nur
vor Allah (Gott) tun.
Als CDU-Abgeordneter, glücklos, will er jetzt in Sachen, "Verteidigung
israelischer Verbrechen", alles wieder gutmachen. Er ist der schlimmste
Lobbyist, den die deutsch-israelische Vereinigung jemals hatte. Er wird gestützt
durch den CDU-Abgeordneten Jochen Feilcke, der Gerster in seiner Einseitigkeit
noch übertrifft.
Charlotte Knobloch
behauptet in einem Interview mit diesem Propagandaorgan (Jerusalem
Post), dass die „Entscheidung Felicia Langer den BVK 1. Klasse
zu verleihen, nicht sorgfältig recherchiert wurde“.
Ist denn die Entscheidung ihr ein BVK zu verleihen sorgfältig recherchiert
worden? Hat die bayerische Polizei richtig recherchiert, als sie ihr ihren
Orden verliehen hat? Hätte sie jemals eine solche Ehre erfahren, wenn
sie nicht zufällig Jüdin wäre (oder geworden
ist)? Wer hätte sich für sie interessiert?
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, Frau Knobloch.
Ihr Verein ist zu einer Filiale des israelischen Propagandaministeriums
verkommen. Schämen Sie sich eigentlich nicht, ihre Mitglieder
so in die Irre zu führen?
Und dann berichtet die Jerusalem Post von einem „angry secretary-general,
Stephan J. Kramer“, den sie auf seinem Handy am Ben-Gurion-Flughafen
erreicht haben, wo er offensichtlich gerade hinflog, um bei seinen Vorgesetzten
Rapport abzulegen und zu berichten, was er alles getan hat und noch tut, um
die „Israels Feinde“ in die Waden zu beißen.
Kramer, dieser
Wiederholer und zum Zionismus Konvertierter, fordert Palmer, den Bürgermeister
von Tübingen, der zusammen mit Evelyn Hecht-Galinski (Tochter
des ersten Vorsitzenden, nach 1945, des Zentralrats der Juden) Felicia
Langer beim Bundespräsidenten vorgeschlagen hatte, er solle sich deswegen
(?) schämen.
Kramer selbst, der jede Menge Gründe hat sich zu schämen, weiß
aber gar nicht mehr, was „sich schämen“ bedeutet, denn sonst
müsste er sich ununterbrochen, tagaus, tagein, schämen für
seine dummdreisten Interviews und Presseerklärungen, in denen er Barack
Obama droht und den Europäischen Außenministern Ratschläge
erteilt.
Als Jude schäme ich mich für ihn und für uns alle.
„There is
a distinction between legitimate criticism of Israel and delegitimizing the
State of Israel“, behauptet dieser General der jüdischen Heilsarmee.
Das sagt er wie eine Mantra immer wieder und geniert sich nicht sich tausendfach
zu wiederholen. Er soll den noch, denkenden deutschen Juden einmal erklären,
was nach seiner Meinung eine berechtigte Kritik an Israel ist und wo eine
Delegitimierung beginnt. Diese Erklärung ist er uns schon seit Jahren
schuldig. Sie wird wohl auch nie kommen. Im Gegenteil, er wird weiterhin jeden,
der es wagt, Israel berechtigt oder unberechtigt zu kritisieren, in die Waden
beißen und als Antisemiten diffamieren.
Im Übrigen
erlaubt uns unser Grundgesetz alles zu kritisieren und macht keinen Unterschied
zwischen berechtigte und unberechtigte Kritik.
Wenn eine Kritik nach Kramers Meinung „unberechtigt“ ist, dann
soll er doch sachlich das Gegenteil beweisen und nicht den Kritiker diffamieren.
Sein „nichtjüdischer“ Intellekt scheint dazu nicht ausreichend
zu sein. Michel Friedman könnte ihm da in jeder Beziehung Nachhilfeunterricht
erteilen...
Und dann taucht, wie immer dieser unsägliche Vorsitzende der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft, dieser bezahlte Israel-Lobbyist von Jerusalems Gnaden, Dr. Johannes
Gerster auf.
„I cannot see what Ms. Langer has done for the state of Israel“,
oh Gott, was für eine Heuchelei und was für ein Unsinn.
Felicia Langer lebte mehr als 40 Jahre in Israel und hat dort fast
30 Jahre als Anwältin gearbeitet (siehe Anmerkung,
unten). Da wird sie doch das Recht haben, Kritik zu
üben.
Jedenfalls ist sie kompetenter über Israel zu reden, als dieser Hobby-Israeli,
der nur das gesehen hat und sieht, was ihm die Blockwarte des Außenministeriums
gezeigt haben. Hat er nicht mit deutschen Steuergeldern durch die
Adenauer-Stiftung zur Unterdrückung der Palästinenser mit beigetragen?
Hat dieser Lobbyist jemals die Gettos in Gaza und der Westbank besucht?
Wer fragt denn diesen Wichtigtuer Gerster? Seit wann kann er beurteilen wer,
was für Israel getan hat oder nicht? Wer ist er denn? Der Vorsitzende
eines Lobbyisten Klubs, dessen einzige Aufgabe es ist, als verlängerter
Arm der israelischen Propaganda, zu allem Ja und Amen zu sagen, was
aus der Hauptstadt Jerusalem kommt.
Als ich vor etlichen
Jahren einen Israel kritischen Vortrag bei einem dieser komischen und lustigen
Gruppen der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft hielt, stand plötzlich
der Vorsitzende, der von mir nichts wusste und rief unerwartet mit dunkelroten
Kopf und heiserer Stimme:
„Wer hat denn diesen Israel-Kritiker eingeladen?
Wir stehen fest hinter Israel und dulden keine Kritik.“
Damit hat er immerhin erreicht, dass drei Mitglieder den Verein verließen,
weil sie sich blinden Gehorsam verbaten. „Das hatten wir schon mal.
Das haben wir doch Gott sei Dank hinter uns,“ sagten sie der Presse.
Gerster schadet diesem irrelevanten Klub.
Und on Top, als
Höhepunkt und Abschluss des Berichts der Jerusalem Post, hat deren „Korrespondent“
in Berlin, Benjamin Weinthal, mehr Hetzer und Denunziant, als Journalist,
wieder irgend einen Juden von irgend woher ausgegraben, der damit droht, seinen
BVK aus Protest zurück zu geben. Bisher sind es nur Drohungen. Ob jetzt
dieser Arno Hamburger, oder Arno Lustiger, oder Dr. h.c. Ralph
Giordano, der verhinderte Philosoph und gescheiterte Stalinist oder
die Israellobyistin D. Berger vom American Jewish Committee den Orden
dem Bundespräsidenten vor die Füße werfen wollen oder
der naive Motke aus Israel, der gerne nach Deutschland eingeladen würde,
um hier öffentlich seinen BVK zurückzugeben, denn wenn er ihn
aus Israel mit der Post schicken würde, dann „könnte eine
Sekretärin ihn in einem Papierkorb werfen“. Und wenn dabei
eine Einladung nach Deutschland auf Kosten von Frau Knobloch herauskommt,
umso besser.
Alles leere Drohungen.
Was sie
tun, ist die versuchte Erpressung des Bundespräsidenten.
Keiner dieser Maulhelden wird seinen, ach so teuren und durch viel Mühe
erworbenen Orden zurückgeben.
Ich habe an Ralph
Giordano geschrieben und das gilt auch für alle anderen Besitzer
des BVK, die jetzt damit drohen ihn zurückzugeben:
Ich werde Sie immer wieder daran erinnern, solange sie leben.
Es sei denn,
sie entschuldigen sich bei Felicia Langer und beim Bundespräsidenten.
Ende des
Auszuges
Deutsche
Bürger erhalten "Meinungen" von den Medien und verarbeiten
sie als Wahrheit, das kann
zu einem falschen Weltbild führen. Der Leitsatz der Kultur Fibel
ist "Liebe zur Wahrheit" und die
Kultur Fibel Leser haben einen Anspruch, auf den vollen Text einer Rede,
zur eigenen Meinungsbildung.
Abschnitt
5)
Rede
des Präsidenten der Islamischen Republik Iran,
Dr. Mahmoud Ahmadinedschad,
auf der UN-Konferenz
gegen Rassismus in Genf
20.
April 2009
Im Namen Gottes, des Gnädigen
und Barmherzigen
Ich danke Gott, dem Gerechten, der seinen Dienern gegenüber freundlich
und wohlgesonnen ist.
Ich grüße die von Gott gesandten Propheten, von Adam über
Noah, Abraham, Moses und Jesus bis zum letzten Propheten Mohammad Mustafa
(Friede sei mit ihm und seiner Familie), die alle die Botschaft der Anbetung
des einen Gottes, der Brüderlichkeit und Liebe und der menschlichen Größe
und Gerechtigkeit überbracht haben.
Sehr geehrter Präsident,
sehr geehrter Herr Generalsekretär der Vereinten Nationen,
sehr geehrter Herr Kommissar für Menschenrechte,
meine Damen und Herren,
wir sind hier zusammen gekommen, um die Konferenz
zur Bekämpfung von Rassismus und Rassendiskriminierung in Durban fortzusetzen,
die jetzige Lage zu prüfen und praktische
Lösungsansätze in diesem heiligen, menschlichen Kampf zu suchen.
Bei den Ereignissen der letzten Jahrhunderte hat die Menschheit viel Unterdrückung
erfahren.
Im Mittelalter wurden Gelehrte und Denker zum Tode verurteilt, und danach
herrschten Sklaverei und Jagd auf unschuldige Menschen; Menschen wurden von
ihren Familien getrennt und millionenfach unter den schlimmsten Bedingungen
nach Europa und Amerika gebracht. (Anmerkung
der Kultur Fibel am Schluss)
Es war eine finstere Epoche, in der Land besetzt,
Ressourcen geplündert und schutzlose Menschen getötet und obdachlos
gemacht wurden. Jahre vergingen, bis Völker durch Aufstand und unter
Einsatz des Lebens von Millionen von Menschen die Unterdrücker vertrieben
und unabhängige, volksnahe Regierungen einsetzten.
Die Machthungrigen haben innerhalb kurzer Zeit Europa und einem Teil von Asien
und Afrika zwei große Kriege auferlegt – Kriege, denen ca. 100
Millionen Menschen zum Opfer fielen und die die Zerstörung großer
Landstriche zur Folge hatten. Die Sieger glaubten, sie hätten die Welt
erobert und andere Völker hätten eine Niederlage erlitten. Durch
Erlass von Gesetzen und diversen Unterdrückungsmechanismen wurden Völkerrechte
ignoriert und mit Füßen getreten.
Meine Damen und Herren,
betrachten Sie den Sicherheitsrat, der eine Folge der beiden Weltkriege ist.
Nach welcher Logik haben sie ein Vetorecht für sich beansprucht? Mit
welchen menschlichen oder göttlichen Werten ist eine solche Logik in
Einklang zu bringen? Mit Gerechtigkeit, mit Gleichheit vor dem Gesetz, mit
menschlicher Größe oder (eher) mit Diskriminierung, Ungerechtigkeit,
Verletzung von Menschenrechten und Erniedrigung der meisten Völker und
Staaten?
Dieser Rat ist die höchste Instanz,
die über Frieden und Sicherheit auf der Welt entscheidet. Wenn es gesetzliche
Diskriminierung gibt und der Ursprung des Gesetzes Gewalt und Macht anstatt
Recht und Gerechtigkeit sind, wie kann man dann Gerechtigkeit und Frieden
erwarten?
Machthunger und Egoismus sind der Ursprung von Rassismus, Diskriminierung,
Gewalt und Unterdrückung.
Wenn heute auch viele Rassisten mit Worten und Parolen den Rassismus verurteilen
– wenn einige mächtige Staaten sich erlauben dürfen, auf Grund
ihrer eigenen Erkenntnis und ihrer eigenen Interessen für die übrigen
Staaten Entscheidungen zu treffen, so können sie einfach alle menschlichen
Gesetze und Werte mit Füßen treten, so wie sie es bereits getan
haben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg haben sie unter
dem Vorwand, die Juden seien Opfer gewesen und unter dem Vorwand des unklaren,
zweifelhaften Themas „Holocaust“ ein Volk durch Einmarsch ihrer
Armee obdachlos gemacht, einige Menschengruppen aus Europa, Amerika und anderen
Ländern in das besetzte Land gebracht und ein völlig rassistisches
Regime im besetzten Palästina eingesetzt.
So haben sie tatsächlich unter dem Vorwand
der Wiedergutmachung für das in Europa durch Rassismus entstandene Leid
die gewaltsamsten Rassisten an einem anderen Punkt der Erde, d.h. in Palästina,
als Herrscher etabliert.
Der UN-Sicherheitsrat hat die zionistische Fremdherrschaft etabliert und innerhalb
von 60 Jahren ständig verteidigt. Er hat den fremden Herrschern freie
Hand gelassen, jedes Verbrechen zu begehen.
Noch schlimmer ist, dass einige westliche Staaten und die USA sich für
verpflichtet halten, die völkermordenden Rassisten zu verteidigen, und
während die Menschen mit reinem Gewissen die Verbrechen des zionistischen
Regimes – Gewalt, Bombardierung, Besetzung, Mord und die Katastrophen,
die sich in Gaza ereignet haben – verurteilen, unterstützen sie
diese Verbrecher.
Auch davor haben sie allen Schandtaten dieses
Regimes gegenüber Stillschweigen bewahrt oder sie unterstützt. Mit
großem Bedauern muss ich Ihnen mitteilen, die Ursache für diese
Probleme darin zu suchen sind, dass die kulturlosen, egoistischen Zionisten
bis in die Tiefen ihrer Regierungen, gesetzgebenden Versammlungen, Medien,
Firmen, Bank-, Finanz-, Informations- und Sicherheitssysteme vorgedrungen
sind und sie dermaßen gut beherrschen, dass sie nicht zulassen, dass
etwas unternommen wird, was ihren Wünschen zuwiderläuft. In manchen
westlichen Ländern ändert sich auch mit dem Abgang von Regierungen
und der Einsetzung neuer Regierungen die Politik der Unterstützung der
zionistischen Rassisten nicht, obwohl sie alle vollkommen mit den Verbrechen
der Zionisten vertraut sind.
Das ist sehr bedauerlich.
Solange die Herrschaft der Zionisten weiter besteht, werden viele Länder,
Regierungen und Völker sich nicht frei, unabhängig und sicher fühlen.
Solange die Zionisten an der Macht sind, wird auf der Welt keine Gerechtigkeit
herrschen und die Menschenwürde wird mit Füßen getreten.
Der Götze Zionismus, das ursprünglichste Symbol des Rassismus, muss
zerbrochen werden.
Liebe Freunde,
Meine Damen und Herren,
was waren die Ursachen der letzten Kriege – zum Beispiel des Angriffs
der USA auf den Irak oder des ausgedehnten Einmarschs in Afghanistan? War
es nicht der Egoismus der damaligen amerikanischen Regierung und der Druck
der Reichen und Mächtigen zur Ausdehnung ihres Einflusses und ihrer Herrschaft,
zur Sicherung der Interessen der Waffenproduzenten, zur Auslöschung einer
Jahrtausende alten Hochkultur, zur Beseitigung der potenziellen und praktischen
Gefahren islamischer Länder gegen das okkupante zionistische Regime und
zur Plünderung der Energiequellen des irakischen Volkes?
Warum wurden eine Million Menschen getötet
und mehrere Millionen verletzt und obdachlos?
Warum wurde dem irakischen Volk ein Schaden von mehreren hundert Milliarden
Dollar und
dem amerikanischen Volk und seinen Verbündeten Kriegskosten in Höhe
von mehreren hundert Milliarden Dollar auferlegt?
Wurde der Angriff auf den Irak nicht von den Zionisten und ihren Verbündeten
unter den
Herrschenden der USA geplant, die einerseits ihre Macht befestigen wollten
und andererseits
mit der Waffenindustrie gemeinsame Sache machten?
Kehrten durch den Einmarsch in Afghanistan wieder Frieden und Sicherheit,
Ruhe und Wohlstand in diesem Land ein?
Die USA und ihre Verbündeten waren nicht einmal in der Lage, die Produktion
von Drogen zu verhindern, und während ihrer Präsenz stieg die Produktion
von Drogen um ein Vielfaches. Die grundlegende Frage lautet, waren die damalige
amerikanische Regierung und ihre Verbündeten überhaupt dazu befugt.
Waren sie etwa Vertreter der Völker? Wurden sie von den Völkern
auserwählt? Wurden sie von den Völkern der Welt bevollmächtigt,
sich überall auf der Welt – allerdings mehr in unserer Region –
einzumischen?
Sind diese Maßnahmen nicht ein Zeichen für Egoismus, Rassismus,
Diskriminierung, nicht ein Zeichen dafür, dass die Würde und Unabhängigkeit
der Völker mit Füßen getreten werden?
Meine Damen und Herren,
wer sind die Verantwortlichen für die krisengeschüttelte Weltwirtschaft?
Wo ist die Krise entstanden? In Afrika, in Asien, oder zuerst in den USA und
danach in Europa und den Verbündeten dieser Länder?
Lange Zeit haben sie durch ihre politische Macht dem internationalen Handel
ungerechte Wirtschaftsgesetze und –Verordnungen auferlegt. Das Finanz-
und Geldsystem haben sie ohne internationale Kontrollen eingeführt und
Regierungen und Staaten auferlegt, die bei ihren Verfahren und bei ihrer Politik
überhaupt keine Rolle spielten. Sogar ihrem eigenen Volk erlaubten sie
keine Kontrollen.
Als in den Beziehungen auf Moral verzichtet
wurde, gerieten alle Gesetze und Vorschriften unter den Einfluss der Interessen
einer Gruppe von Personen, die Kapital und Macht besaßen, und mit einer
speziellen Definition der Begriffe „freier Markt“ und „Wettbewerb“
wurden andere vieler Chancen beraubt und die eigenen Probleme auf andere übertragen.
Heute hat sich der Wind gedreht und die Krise
hat sie mit mehreren zehntausend Milliarden Dollar
Schulden und mehreren tausend Milliarden Dollar Haushaltsdefizit selbst getroffen.
Heute
haben sie, um die Lage zu verbessern, mit Geldern ohne Deckung –
in Wirklichkeit aus der Tasche ihrer eigenen Bürger –
begonnen, mehrere hundert Milliarden Dollar in von Insolvenz bedrohte Banken,
Firmen und Geldmärkte zu pumpen, womit sie ihr Volk noch mehr verschulden
und das Problem noch schwieriger machen.
Sie sind auf den Erhalt ihrer Macht und ihres
Vermögens bedacht, und die Völker der Welt – sogar ihr eigenes
Volk – sind in ihren Augen wertlos.
Verehrter Herr Präsident,
sehr geehrte Damen und Herren!
Die wahre Wurzel des Rassismus liegt in der Unkenntnis über die Wahrheit
des Menschen als des auserwählten Geschöpfes Gottes, in der Abweichung
vom richtigen Lebenspfad und den Missionen des Menschen im Kontext der Schöpfung.
Die Vernachlässigung der bewussten Verehrung Gottes und des Nachdenkens
über die Lebensphilosophie und den Vollendungsprozess des Menschen, dessen
natürliche Folgen die Einhaltung göttlich menschlicher Werte ist,
hat den Horizont der menschlichen Sichtweise eingeengt, und die mageren
und kurzlebigen Profite haben die Grundlage für das Bewerten und Handeln
des Menschen bestimmt. Auf diese Art und Weise wurden satanische
Machtzentren gebildet, die anderen Menschen den gerechten Zugang zu den Möglichkeiten
verhindert und ihren eigenen Wirkungsbereich vergrößert haben.
Dies führte zur übelsten Art des zügellosen Rassismus, was
heute als gefährlichster Faktor den Weltfrieden bedroht und den Weg zur
Realisierung der globalen friedlichen Koexistenz versperrt.
Rassismus sollte zweifellos als Symbol für
Unwissenheit über die Tiefe der Geschichte und als Zeichen für eine
festgefahrene und phlegmatische Komponente gegen das allgemeine Wachstum der
Menschheit bezeichnet werden. Daher sind die Erscheinungsformen des Rassismus
dort zu suchen, wo es am meisten an Wissen und Verständnis in der Gesellschaft
mangelt. Aus diesem Grunde sind die Förderung der Allgemeinbildung und
die Vertiefung des allgemeinen Verständnisses um die Existenzphilosophie
des Menschen und die Wahrheit über die human orientierte Welt das richtige
Mittel zur Bekämpfung der Erscheinungsformen des Rassismus. Das Erreichen
einer solchen Art des Verständnisses erfordert eine Rückkehr zu
spirituellen und ethischen Werten und infolgedessen zum Monotheismus. Die
internationale Gemeinschaft sollte im Rahmen eines allgemeinen kulturellen
Prozesses zur optimalen Aufklärung in betroffenen und „zurückgebliebenen“
Gesellschaften eine kollektive Initiative ergreifen und die Geißel des
Rassismus möglichst schnell beseitigen.
Liebe Freunde!
Heute ist die Menschheit mit einer Art des Rassismus konfrontiert, dessen
Hässlichkeit dem Ansehen des Menschen und der internationalen Gemeinschaft
am Anfang des dritten Jahrtausends erheblich geschadet hat. Der internationale
Zionismus stellt das deutlichste Sinnbild des Rassismus, der durch vermeintliche
Zuhilfenahme der Religion versucht hat, durch den Missbrauch der religiösen
Gefühle von weniger gebildeten Menschen sein wahres hässliches Gesicht
zu verstecken. Was jedoch ernsthaft ins Auge gefasst werden muss, sind die
politischen Ziele mancher großen Mächte mit umfangreichen Interessen
in der Welt, die mit wirtschaftlicher Macht, politischem Einfluss und enormen
medialen Instrumenten vergeblich versuchen, durch umfassende Unterstützung
des Zionistischen Regimes dessen böses Gesicht zu verschönern. Hier
liegt das Hauptproblem nicht in der Unwissenheit, deswegen kann man sich nicht
bei der Bekämpfung dieses üblen Phänomens lediglich mit kultureller
Arbeit begnügen. Man muss versuchen, den Missbrauch von internationalen
politischen Mitteln durch Zionisten und deren Unterstützer zu beenden
und durch Respekt vor dem Willen der Völker gemeinsam mit solidarischen
Staaten zur Beseitigung dieses klaren und bestialischen Rassismus und zur
Verbesserung der internationalen Beziehungen und Regelungen beizutragen.
Verehrte Anwesende,
Sie haben bestimmt von umfangreichen Versuchen der Machtzentren und zionistischen
Kreisen erfahren, diese wichtige internationale Konferenz von ihrer wahren
Mission abzulenken. Leider beobachten wir heute überall die Unterstützung
der Zionisten als klare Beteiligung an ihren Verbrechen; dies unterstreicht
die Verantwortung der verehrten Vertreter der Völker, diese unmenschliche
Tatsache preiszugeben und die Verhältnisse und Vorgehensweisen zu korrigieren.
Man darf nicht vergessen, dass das Fernhalten dieser Konferenz - als eines
großen internationalen Potenzials - von ihren Hauptzielen die
Unterstützung und Befürwortung der Fortsetzung der übelsten
Art des Rassismus, bedeuten würde.
Die Voraussetzung für die Verteidigung der Menschenrechte sind, erstens
das Recht der Völker auf Entscheidungsfreiheit bei wichtigen internationalen
Fragen ohne Beeinflussung durch manche Mächte und zweitens die Korrektur
der internationalen Strukturen und Verhältnisse.
Daher ist diese Konferenz, der Ort einer
großen Prüfung und die Menschen von heute und morgen werden über
unser heutiges Handeln urteilen.
Herr Präsident,
meine Damen und Herren!
Der Welt in ihrem jetzigen Zustand stehen fundamentale Änderungen bevor.
Die Konstellationen der Macht sind sehr fragil geworden. Die Säulen,
auf denen die Tyrannen der Welt ihren Machtapparat aufgebaut haben, brechen
zusammen. Die politischen und wirtschaftlichen Makro-Strukturen haben keinen
Bestand mehr. Die Krisen in Politik und Sicherheit vertiefen sich und die
expandierende Weltwirtschaftskrise, für deren Beseitigung es noch keinen
Hoffnungsschimmer gibt, unterstreicht die qualitativen und quantitativen Dimensionen
der bevorstehenden Entwicklungen.
Ich habe mehrmals betont, dass die falsche
Richtung der gegenwärtigen Machthaber in der Welt revidiert werden muss,
und ich habe auch auf deren katastrophalen Folgen hingewiesen. Nun, vor dieser
ehrwürdigen Versammlung möchte ich Ihnen allen und allen Managern,
Wissenschaftlern und allen Völkern der Welt, die sich nach Frieden, Freiheit,
Fortschritt und Prosperität sehnen, mitteilen, dass die Herrschaft des
ungerechten Managements seinem Ende entgegen schreitet. Die Logik dieses Zwangsmanagements
führt unabwendbar in einer Sackgasse, weil sie auf Ungerechtigkeit aufgebaut
ist, weil die Logik der kollektiven globalen Bewegung eine erhabene, ziel-,
mensch- und gottorientierte ist.
Diese Bewegung setzt sich jeder Politik entgegen,
die das Interesse der Völker missachtet. Der Sieg des Rechts gegen Unrecht
und damit eine verheißungsvolle Zukunft der Menschheit sowie der Aufbau
eines gerechten und umfassenden Systems in der Welt sind das Gelöbnis
Gottes und Seiner Propheten und die gemeinsame historische Hoffnung aller
Gesellschaften und Generationen.
Die Verwirklichung dieser Zukunft ist ein unentbehrlicher Bestandteil und
Zweck der Schöpfung, die den hohen Stellenwert der Menschen verbürgt
und woran alle gottesfürchtigen Erdenbürger vom ganzen Herzen glauben.
Die Gestaltung der Weltgemeinschaft, die Realisierung eines gemeinsamen international
anerkannten Systems unter Beteiligung der Wissenschaftlern, Führungspersonen
und natürlich der ganzen Weltbevölkerung ist ein expliziter Weg,
der zu diesem Ziel führen muss. Die wissenschaftlichen, technischen und
technologischen Fähigkeiten in den Informations- und Kommunikationsbereichen
haben ein gemeinsames Verständnis in der Weltgemeinschaft hervorgebracht
und das notwendige Fundament für ein gemeinsames System errichtet. Nun
ist es die große Verantwortung der Wissenschaftler und Führungskräfte
in der Welt, mit dem Glauben an die Endgültigkeit dieser Richtung, ihre
historische Rolle zu spielen.
Ich möchte nun auf diese Tatsache hinweisen,
dass der westliche Liberalismus wie der Kommunismus sich deshalb seinem Ende
nähert, weil er verpasst hat, die Welt und die Menschen so wie sie sind
in Betracht zu ziehen, und versucht hat, seinen „selbst erfundenen“
Weg und Zweck der Menschheit aufzuzwingen. Somit hat er anstelle der göttlichen
Werte der Menschen - wie Gerechtigkeit, Freiheit, Liebe, Zuneigung und Brüderlichkeit
- die Rivalität für mehr individuelle und gruppenzugehörige
materielle Interessen als Grundlage des Lebens bestimmt.
Nun müssen wir von der Vergangenheit Lehren ziehen, und mit Verständnis
für die Notwendigkeit einer Korrektur in dieser Richtung - unter Berücksichtigung
der gegenwärtigen Erfordernisse - mit einer weit umfassenden Bestrebung
beginnen.
In diesem Sinne und um zu einem Schluss zu
kommen, möchte ich auf zwei wichtige Punkte
hinweisen:
- Eine Reform des gegenwärtigen Zustands der Welt ist selbstverständlich
machbar. Wir müssen aber wissen, dass dabei eine Zusammenarbeit aller
Staaten und Völker unumgänglich ist. Daher müssen die internationalen
Kapazitäten für eine solche Kooperation ausgeschöpft werden.
Meine Teilnahme an dieser Konferenz ist ein Zeichen meines Respekts vor dieser
wichtigen Angelegenheit, den Menschenrechten, sowie meines Engagements zur
Verteidigung der Rechte der Völker gegenüber dem schandvollen Phänomen
des Rassismus.
- Wegen mangelhafter Durchsetzungskraft der
Systeme und der internationalen politischen, wirtschaftlichen, sicherheitsspezifischen
und kulturellen Beziehungen ist es erforderlich, die in der Vergangenheit
begangenen Fehler einzugestehen und die vorhandenen Strukturen unter Berücksichtigung
der menschlich-göttlichen Werte und einer auf Tatsachen basierten Definition
über die Menschheit mit einer Änderung in Ansichten und Verhalten
zu reformieren. In dieser Hinsicht müssen eine sofortige Umgestaltung
in Strukturen des Sicherheitsrats und Beseitigung des diskriminierenden Privilegs
des „Vetorechts“ sowie eine Umstrukturierung des internationalen
Finanzsystems in Agenda gestellt werden.
Sollte die Dringlichkeit dieser Änderungen nicht erkannt werden, muss
man mit einem höheren Preis für jede hingenommene Zögerung
rechnen.
Liebe Freunde,
eine Vorwärtsbewegung in Richtung Gerechtigkeit und Würde der Menschen
ist eine schnelle Bewegung im Strom des Wassers. Das Elixier der Liebe und
Zuneigung dürfen wir nicht außer Acht lassen. Der Glaube an eine
prosperierende Zukunft gibt uns Erkenntnis und Zuversicht, damit wir uns für
eine Welt voller Liebe und Segen und weg von Armut und Hass vorbereiten und
die Gütigkeit Gottes und eine gerechte Führung der Menschen genießen
können. Leisten wir einen Beitrag zur Bewältigung dieser wichtigen
Herausforderung.
In der Hoffnung auf diesen schönen und
hellen Tag.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen.
Anmerkung zur Rede von Herrn Dr.
Mahmoud Ahmadinedschad
"Die Kultur-Fibel vertritt die Ansicht, dass es wünschenswert
gewesen wäre, nicht nur die menschenverachtenden Verbrechen des Abendlandes
aufzuweisen, sondern als Zeichen des guten Willens und einer anstrebenden
engeren Zusammenarbeit interkulturell, auch Fehler und Missetaten des
Morgenlandes zu erwähnen.
Beispiele hierfür
sind
-die Kreuzzüge des Osmanischen Reiches gegen das Habsburger Reich
-die oft auf osmanische Initiative basierten Krimkriege
-die Massaker der Perser gegen Babylon und das antike Griechenland.
Eine solche Selbstkritik
der eigenen Vergangenheit gegen über, würde von Voraussetzungen
zu gleichberechtigten Verhandlungen zeugen."
Die bei kultur-fibel.de
– online -und den angeschlossenen Domains der Kultur Fibel Verlag GmbH,
veröffentlichten Texte und Reden spiegeln Meinungen und Kenntnisstand
der jeweiligen Autoren.
Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber, des Verlages bzw. der
Gesamtredaktion wieder.
Briefe und Notizen
Ralph
Giordano,
in seiner gnadenlosen Selbstüberschätzung und Eitelkeit, schreibt,
dass Sie, verehrter Herr Bundespräsident, manches von dem, was er ausgeführt
hat, sicherlich nicht gewusst haben.
Ja, was führt er denn aus? Was wirft er Felicia Langer, Trägerin
des „Alternativen Nobelpreis“ und des „Bruno Kreisky Preis“,
vor?
War sie in einer „Kokain-Affäre“(Michel Friedman)
beteiligt? Hat sie den Nazis geholfen ihre antijüdischen Gesetze zu erlassen?
Nein! Giordano kann ihr nichts mehr vorwerfen, als dass sie sich als „Universalistin“
selbst ernannt hat. Im Jiddischen würde man „Nebbich“ sagen.
Von 1946 bis 1957
war Ralph Giordano Mitglied der seit 1956 illegalen KPD. Unter dem Pseudonym
Jan Rolfs ließ er beim Verlag Neues Leben/DDR 1953 ein Westdeutsches
Tagebuch erscheinen, das von Verehrung für die Weisheit Stalins
durchdrungen ist. 1955 siedelte Giordano sogar in die DDR über,
wo er zwei Jahre lang blieb, um ernüchtert wieder nach Hamburg
zu ziehen. Ist es nicht auch merkwürdig, dass so einer das BVK
erhalten hat? Hätten nicht tausende und hunderttausende Opfer des
Stalinismus Grund gehabt dagegen zu protestieren? Giordano war Stalinist
und blieb bis heute, ein Stalinist. (Quelle: Der
Semit)
Brief
an die Bundeskanzlerin:
Rassismus-Konferenz in Genf: > Rassismus in Israel
Weitere Briefe, Notizen
und Bücher zum Thrma
israelischen Unrecht,
israelische Gewalt, Unterdrückung und Vertreibung.
Taten, Menschenrechtsverletzungen,
die zum Teil mit deutschen Steuergeldern finanziert
werden
und die deutsche
Politiker öffentlich unterstützen.
Holocaust Traumatisierung oder Realitätsverlust?
"Die
herrschende Meinung in Deutschland ist, den Deutschen stehe es nicht zu, unmißverständlich
von Israel das zu fordern, was einen gerechten Frieden ausmacht. Doch aus
einer scheinbar hohen moralischen Position heraus handelt
Deutschland so unmoralisch."
Thilo Bode, ehemaliger
Präsident von Greenpeace International, heute Präsiden von "Food-watch",
Berlin.
Das
Ziel israelischer Ministerpräsidenten (viele
Generäle) ist, nach dem Revisionismus, die faschistische Variante
des Zionismus, von Jabotinsky,
Groß-Israel in ganz Palästina zu errichten, aber vorab die
Palästinenser zu vertreiben. (Landkarte
2008 im Grossen Ploetz)
Notizen von A. Ellental
"(…) es ist klar,
dass man nicht in der Erziehung des Menschen die Quelle des nationalen
Empfindens suchen muss, sondern in etwas, was der Erziehung vor ist.
In was? – Ich habe mich vertieft in diese Frage und habe mir geantwortet:
Im Blut.
Und zu diesem Standpunkt stehe ich auch jetzt noch.
Das Gefühl der nationalen Unabhängigkeit ist im „Blut“
des Menschen geprägt, in seinem rassischen und körperlichen
Typus und nur an ihm selbst (…) das seelische Befinden des Volkes
spiegelt seinen körperlichen Typus in einer noch vollkommeneren Art
und Weise, als das seelische Befinden eines Einzelnen (…) Deshalb
glauben wir nicht an einer geistigen Assimilation.
Es ist aus physischer Sicht unmöglich, dass ein Jude, der einigen
Generation von rein jüdischem Blut, frei von jeder
Vermischung, geboren wurde, sich die Lebensart eines Deutschen
oder Franzosen aneignen könnte, genauso wie es unmöglich
ist für einen Schwarzen – aufzuhören schwarz zu sein".
(479) Jabotinsky,
H.Meyer; "Ende
des Judentums"
Notizen:
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- 26
Israel,
Palästina, Judentum
Bücher:
"Das
Ende des Judentums",
die Parallelen zum Nationalsozialismus.
DER GROSSE PLOETZ
Landkarte
der israelischen Besatzer
Siedlungen in Palästina
"Ich
will nicht schweigen"
Rupert Neudeck
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der Gesamtredaktion wieder.
Felicia Langer / Israelin
/ Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
Brief an den Herrn Bundespräsidenten Horst Köhler
"... versuchte Erpressung des Bundespräsidenten?"
Von einer deutsch, jüdischen Gruppe.
Deutsche Journalisten und Israel Kritik Aufseher.
Felicia Langer ©
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Der Semit - unabhängige, humanistische, jüdische Zeitschrift / Felica
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