
Oper Armida
von Gluck: Hans Peter Scheidegger,
Aronte - Maria Bengtsson,
Armida - Olivia Vermeulen,
Phénice
Peter Eglitis, Hidraot -
Anne Borchers, ein Dämon
in Gestalt der Melissa
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer

Oper Armida
von Gluck: - Peter Lodahl,
Rinaldo - Maria Bengtsson,
Armida
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer
und Sidonie feiern
den weiblichen Triumph, nur Armida selbst ist voller Zorn und Hass,
weil Rinaldo, der kühnste der feindlichen Helden, ein Kreuzritter,
ihren Reizen widerstanden hat. Armida wird von einem Alptraum gequält,
sich in dem Augenblick in Rinaldo zu verlieben, als er sie erstechen
will.
Ihr Onkel Hidraot wünscht
es, dass Armida heiratet, aber sie hat Angst vor der Macht der Liebe
und möchte unabhängig bleiben. – Als der schwer verwundete
Aronte berichtet, dass Rinaldo inzwischen alle Gefangenen befreit hat,
beschließt Armida, sich an ihm zu rächen und ihn eigenhändig
zu töten.

Oper Armida
von Gluck: - Olivia Vermeulen,
Phénice - Michel Podwojski,
Kreuzritter
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer
2. Akt
Der Krieger Rinaldo will ein Held sein und überall für Gerechtigkeit
kämpfen. Obwohl Artemidoro ihn vor Armidas Verführungskünsten
warnte, sieht sich Rinaldo außer Gefahr.
Armida und ihr Onkel Hidraot vollziehen ein Ritual, um sich Rinaldo
gefügig zu machen. Rinaldo erscheint und ist bezaubert vom Bild
eines Liebesparadieses. Auf Armidas Geheiß verführen ihn
Sidonie und Phénice. Als Armida ihn schließlich töten
will, bringt sie es jedoch nicht übers Herz. Aus Scham über
diese »Schwäche« wünscht sie sich zusammen mit
Rinaldo »ans Ende der Welt«.

Oper Armida
von Gluck: - Maria Bengtsson,
Armida - Karolina Andersson,
Sidonie
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer
3. Akt
Armida hat sich »in
die Wüste« zurückgezogen, ganz verwirrt darüber,
wie sich ihre Wut in Liebe verwandeln konnte. – Phénice
und Sidonie sind begeistert, dass Armida selbst den freiheitsliebenden
Rinaldo bezwingen konnte. Sie selbst jedoch hält ihre und Rinaldos
Liebe nicht für gleichwertig: Während sie überwältigt
ist, scheint ihr Rinaldo nur oberflächlich betört zu sein.
Wenngleich ihre Freundinnen Gleichmut und Selbstbeherrschung als Ideal
in Liebesdingen propagieren, kämpft Armida mit den ihr ungewohnten
Gefühlen. – Um ihren Stolz und ihre Unabhängigkeit zu
bewahren, ruft sie schließlich ›Den Hass‹ zu Hilfe.
Er soll ihr die Liebe aus dem Herzen reißen.

Oper Armida
von Gluck: Maria Bengtsson,
Armida - Maria Gortsevskaya,
der Hass
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer
Im letzten Moment erhebt
Armida jedoch Einspruch. Wütend prophezeit ihr ›Der Hass‹,
dass Rinaldo sie bald verlassen wird. Trotz ihrer Angst ist Armida nun
bereit, sich ihrer Liebe zu Rinaldo hinzugeben.

Oper Armida
von Gluck: - Karolina
Andersson,
Sidonie - Maria Bengtsson,
Armida
Peter Lodahl, Rinaldo -
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer

Oper Armida
von Gluck: -Peter Lodahl,
Rinaldo - Maria Bengtsson,
Armida -
Anna Borches,
ein
Dämon in Gestalt der Melissa
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer

Oper Armida
von Gluck: -Thomas Ebstein,
dänischer Ritter - Anna
Borchers, ein
Dämon in Gestalt der Melissa,
Maria Bengtsson,
Armida - Günter Papendell, Ubaldo
Komische
Oper, Berlin, Foto: David Baltzer
Inszenierungsfotos:
Salzburger Festspiele August 2009
Inszenierung
Christof Roy
Oper Armida
von Gluck
- Anette Dasch, Armida
Salzburger
Festspiele 2009, Foto: Monika Rittershaus

Oper Armida
von Gluck
- Anette Dasch, Armida -
Michael Schade, Rinaldo
Salzburger
Festspiele 2009, Foto: Monika Rittershaus

Oper Armida
von Gluck
- Anette Dasch, Armida
Salzburger
Festspiele 2009, Foto: Monika Rittershaus

Oper Armida
von Gluck
- Bernard Richter, Clotarco
- Mojca Erdmann, Zelmira
Salzburger
Festspiele 2009, Foto: Monika Rittershaus
Musicals
/ Operette
Übersicht
Oper
und Ballett
Führer
Komische
Oper, Berlin:
"Auf der Suche nach der heutigen Architektur
der Liebe begibt sich die Aufführung auf eine emotionale Reise
in die komplexe Psyche der Protagonistin".
(Ein Eingeständnis, der Verrohung der Liebe von heute?)
* "Die Gefühlswelt des Individuums dieser Gesellschaft
ist gekennzeichnet durch andauerndes Verlangen nach Aufregung, Oberflächlichkeit
und theatralischer Inszenierung, in der Gefühle lediglich dargestellt,
aber nicht wirklich empfunden werden."
Studie 2008, Prof.
Dr. Peter Winterhoff-Spurk
Die
Pornografisierung der Gesellschaft - zeitdiagnostisches
Stichwort, exhibitionistisch-voyeuristischer Komplex - psychoanalytisches
Stichwort. - In der jüngsten Zeit werden kulturell geschaffene
Intimitätsschranken und Schamgrenzen, die jahrhundertelang gültig
waren und zum Kernbestand jeder Kultur gehören, wieder aufgelöst.
Prof R. Reiche.
Wir haben uns an so viel gewöhnt, dass
über 80% unserer Kinder mit 12 bis 14 Jahren Hard-core-pornos
gesehen haben. (Gefühlsschädigend
in der Entwicklungsphase - mit Nebenwirkung "Gefühlsarmut"
ein Leben lang).
Die Mehrzahl des Bildungsbürgertums bedauert,
bleibt aber passiv, ohne den angerichteten Schaden an der heranwachsenden
Generation zu begreifen..
Für aktive Mitmenschen, die sich um unsere Kinder Sorgen,
empfehlen wir den kurzen Gedankenanstoß, "Ja
zum Leben. Oder Zeitgest?", bis zum letzten Absatz zu lesen.
Pressestimmen
zu
Armida,
Komische
Oper, Berlin:
"Die Darstellung, die Musik überzeugen und die Besucher,
die Damen sehen appetitlich durchtrainierte Körper
und Penisse". (??) Und die Presse rutscht
tiefer und tiefer.
Anmerkung:
Diogenes (um * 400 - †
zw. 328/323 v. Chr.) erschien mit einer angezündeten Laterne,
mittags auf dem Marktplatz, leuchtete vielen ins Gesicht und sagte
immer wieder, " ich suche Menschen, ich suche Menschen ".
An einem anderen Tag rief er: "Menschen, kommt her!" Als
sie um ihn versammelt waren schlug er mit einem Stock kräftig
auf sie ein und schimpfte: "Menschen habe ich gerufen, nicht
Unfla!t".
Cicero (* 106 - 43 v.
Chr.) Er fasste die Gedanken griechischer Philosophen, zu einem ethisch
starken Menschen, in dem lateinischen Begriff humanitas
- (Humanität, Menschlichkeit), zusammen. - Der Mensch ist dem
Guten verpflichtet.
dient der Begriff Humanität. Heute überwiegend für
Werbeparolen und Deko-Veranstaltungen verwendet?
Der Mensch der Industrienationen,
entleert in den letzten 45 Jahren verstärkt seine Hülle
. Sein Atavismus zu den Spezies der Hominiden ist eingeleitet.
Um Mensch zu sein benötigt es mehr, als nur
zu den Spezies der Hominiden zu gehören.
2/2009 A. H. Ellental
Dr.
Mahmoud Ahmadinedschad, Präsident der Islamischen
Republik Iran / Ausschnitt der Rede vom 20.04.2009 in Genf:
" . . Ich möchte nun auf die Tatsache hinweisen, dass der
westliche Liberalismus wie der Kommunismus sich deshalb seinem Ende
nähert, weil er verpasst hat, die Welt und die Menschen so wie
sie sind in Betracht zu ziehen, und versucht hat, seinen "selbst
erfundenen" Weg und Zweck der Menschheit aufzuzwingen. Somit
hat er anstelle der göttlichen (1) Werte der Menschen - wie Gerechtigkeit,
Freiheit, Liebe, Zuneigung und Brüderlichkeit - die Rivalität
für mehr individuelle und gruppenzugehörige materielle Interessen
als Grundlage des Lebens bestimmt. . ."
(1) "göttliche"
- Am Anfang seiner Rede hat Dr. Ahmadinedschad ausdrücklich auf
die Propheten von Adam, Noah, Abraham, Moses, Jesus und Mohammad Mustafa
hingewiesen.
Theater
Sextett
- Spanische
Fliege - Glücliche
Zeiten - Jude
von Malta