Das ist die Frage unserer Zeit
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Auszug: Notizen aus dem Kellerloch, Gedicht -3- Roboter

 

 

 

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Dionysos
Oper, Musik Rhim

Dionysos

Kultur Fibel Magazin


Englisch
siehe unten - below

Dionysos
Oper, Musik
Wolfgang Rihm (*1952)
Szenen und Dithyramben - Eine Opernphantasie
Worte von Friedrich Nietzsche • Text von Wolfgang Rihm

Uraufführung am 27..Juli 2010, >Haus für Mozart< Salzburger Festspiele
Koproduktion mit De Nederlandse Opera, Amsterdam,
und der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

Auf der Suche nach dem Leben - Leben ist Liebe.
Armin H. Eilenberg

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche, Elfen sitzen am Wasser - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - Julia Faylenbogen - Elin Rombo. Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Elfen - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - Julia Faylenbogen - Elin Rombo
Salzburger Festspiele
2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche. Ariadne - Mojca Erdmann - "N" Johannes Martin Kränzle  kommt im Boot
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Ariadne - Mojca Erdmann - "N" Johannes Martin Kränzle
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche. "N" Johannes Martin Kränzle - Ariadne gefesselt,  - Mojca Erdmann
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
"N" Johannes Martin Kränzle - Ariadne - Mojca Erdmann
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper,  Ariadne - Mojca Erdmann - "N" Johannes Martin Kränzle
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Ariadne - Mojca Erdmann - "N" Johannes Martin Kränzle
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

DIONYSOS

PERSONEN:

Mojca Erdmann
1. hoher Sopran /Ariadne
Elin Rombo
2. hoher Sopran
Virpi Räisänen
Mezzosopran
Julia Faylenbogen
Alt
Johannes Martin Kränzle
N.
Matthias Klink
„Ein Gast“/Apollon
Uli Kirsch
„Die Haut“

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

Dionysos

Die Handlung

1. Szene
Ein See
Wortlos verfolgt N. zwei Nymphen, die sich über ihn lustig machen. Doch es gelingt ihm nicht, sie zu erhaschen. Eine verwandelt sich in Ariadne, während die andere im Nebel
verschwindet. Ariadne steigt zu N. in ein Boot, will sich ihm
hingeben, lässt sich sogar von ihm fesseln, wenn er doch nur
etwas sagen würde … Mit größter Mühe bringt N. endlich
ein paar Worte hervor: „Ich bin dein Labyrinth.“ Drei auftauchende Delphine necken den verzweifelten Mann. Am
anderen Ufer winkt Ein Gast. Ihm fällt alles leichter. Mit den gleichen Worten wie N. weiß er Ariadne zu betören. N. bricht zusammen.

2. Szene
Im Gebirge
Ganz gleich, an welch extremen Orten man sich befindet, für N. bleibt nur die Einsamkeit. Gemeinsam mit Ein Gast versucht N. den Gipfel eines Berges zu besteigen. Immer wieder müssen sie sich vor dem drohenden Absturz retten. Raubvögel bedrohen sie.Waren sie zunächst Konkurrenten, sind sie nun abhängig
voneinander. Fast haben sie den Gipfel erreicht, doch unter ihnen gähnt der Abgrund.
Immer wieder bringt auftauchendes Unwetter sie fast zum Absturz. Je höher sie steigen, um so leichter fühlt sich N.
Die gleichzeitige Nähe von Himmel und Tod bringt ihn in den Zustand der Seligkeit.

3. Szene
Innenraum 1

Unbeholfen bewegen sich N. und Ein Gast unter vielen Menschen, beide auf der Suche nach Liebe.

Innenraum 2
In einem Bordell versuchen vier käufliche Mädchen (Anm.: Hetären?) die alle Esmeralda heißen, die beiden Männer zu verführen. Kann N. hier endlich die Wahrheit finden? Nein, er ist nur ein Dichter. Hilflos muss
er erleben, dass Ein Gast wieder sein Konkurrent ist. Während die Frauen deutlich machen, was sie von den Männern wollen,
verliert sich N. immer mehr in seiner eigenen „Wahrheit“. Von Ein Gast am Klavier begleitet, singt er das Lied vom Wanderer,
der niemals zur Ruhe kommt, bis das Lied eines Vogels ihn zum Stillstand bringt. Nur müde können die Umstehenden das Dargebotene beklatschen. Die vier Hetären (oder sind es die Nymphen?) sehen in N. ein willkommenes Opfer ihrer
Verführungskünste.

Nur mit der Erinnerung an andere Zeiten kann sich N. vor ihnen retten.Wie zuvor Ariadne wird nun er gefesselt, während Ein Gast von den Esmeraldas zerfetzt wird.

Innenraum 3
Der Künstler N. verschließt sich immer mehr in seiner eigenen Welt. Mänaden scharen sich schreiend um ihn. Drei mythische Frauen

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche., "N" Johannes Martin Kränzle und Gast Mathias Klink, tanzen um ihre Einsamkeit zu vergessen
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
"N" Johannes Martin Kränzle und Gast Mathias Klink
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche., "N" Johannes Martin Kränzle und Gast Mathias Klink, nach dem Tenz, ein Scherbenhaufen
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Gast Mathias Klink - "N" Johannes Martin Kränzle - Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz


Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
, Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - Julia Faylenbogen - Elin Rombo -Gast,
"N" Johannes Martin Kränzle - Mathias Klink
- - Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche. "N" Johannes Martin Kränzle - findet Sex anstatt Leben, ist Liebe, neben einer Figur mit großer Vulva und Brüsten, ein Sex Objekt
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
"N" Johannes Martin Kränzle - findet Sex anstatt Leben, die Liebe
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.. Gast, Mathias Klink - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - "N" Johannes Martin Kränzle wird für Sexstellungen entkleidet, Julia Faylenbogen - Elin Rombo -
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Gast, Mathias Klink - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - "N" Johannes Martin Kränzle
Julia Faylenbogen - Elin Rombo - - Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

erscheinen, Urmütter, die ihm versprechen, dass die Verheißung nicht mehr fern ist.
N. sehnt sich zurück nach dem, der ihn immer begleitet hat. Aber es erscheint Apollon, um ihm – wie einst seinem Konkurrenten Marsyas – die Haut abzuziehen. Geschunden weiß N., dass er das Opfer eines Eifersüchtigen geworden ist.
Er verlangt immer noch nach Liebe.

Während sich die gelöste Haut langsam zu bewegen beginnt, wenden sich alle entsetzt von N. ab.

4. Szene
Ein Platz

N.’s Haut wird Zeuge, wie ein Pferd von einem Mann ohne Gesicht (Ist es Ein Gast? Ist es Apollon?) geschlagen wird. Mit einem innigen Kuss will Die Haut das Pferd umfangen und sinkt in die Arme Ariadnes, die sich genähert hat.

N. hat seine Wahrheit gefunden.

Alle, die an dieser Phantasie beteiligt waren, verneigen sich.

Klaus Bertisch

English

Synopsis

Scene I
A lake

Silently, N. follows two nymphs who mock him. He is unable, however, to catch them. One is transformed into Ariadne while the other one disappears in the fog. Ariadne joins N. in a boat, is willing to succumb to him, even lets herself be tied up, if only he would say something
With the greatest effort, N. finally utters a few words: “I am thy labyrinth.” Three dolphins appear and play with the desperate man. On the other shore, A Guest waves.
Everything is easier for him. He enchants Ariadne with the same words that N. used.
N. breaks down.

Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche., Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - Julia Faylenbogen - "N" Johannes Martin Kränzle - Elin Rombo, Freude auf Sex
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - Julia Faylenbogen - "N" Johannes Martin Kränzle - Elin Rombo - - Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz

Dionysos, Oper , Elin Rombo - Julia Faylenbogen - Virpi Räisänen - Mojca Erdmann - Chorgirl -Gast, Mathias Klink - "N" Johannes Martin Kränzle
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Elin Rombo - Julia Faylenbogen - Virpi Räisänen - Mojca Erdmann - Chorgirl -Gast, Mathias Klink - "N" Johannes Martin Kränzle
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz.

Dionysos, Oper Musik Rhim,, Gast, Mathias Klink kriecht davon,  - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - "N" Johannes Martin Kränzle -Julia Faylenbogen - Elin Rombo
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Gast, Mathias Klink - Mojca Erdmann - Virpi Räisänen - "N" Johannes Martin Kränzle -Julia Faylenbogen - Elin Rombo
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz.

Scene II
In the mountains

No matter which extreme location is chosen, for N. there is only loneliness. Together with A Guest, N. tries to climb the top of a mountain. Over and over, they have to avoid falling down to death. Birds of prey threaten them. While they were rivals at

first, now they are dependent upon each other. They have almost reached the top, but below them is the abyss. Sudden storms almost cause them to fall. The higher they climb, the lighter N. feels. The simultaneous proximity of heaven and death puts him in a state of elation.

Scene III
Interior 1

N. and A Guest move through a crowd of people clumsily, both searching for love.

Interior 2
In a brothel four hetaeras, all named Esmeralda, try to seduce the two men. Can N. finally find the truth here? No, he is only a poet. Helplessly, he realizes that A Guest is his rival again. While the women make it clear what they really want from the men, N. is increasingly lost within his own “truth”. Accompanied by
A Guest on the piano, N. sings the song of the wanderer who can never rest until the song of a bird makes him stop in his tracks. Those present

Dionysos, Oper, Musik Rhim, Auf der Suche nach Leben, der Liebe.
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Auf der Suche nach dem Leben, der Liebe, mehrt sich die Langeweile (horsebee) und Einsamkeit, in
schönster Dekoration - Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz.

Dionysos, Oper, Musik Rhim, Gelangweilt, auf der Suche nach Leben, der Liebe.
Dionysos, Oper Musik Rhim, Worte, Friedrich Nietzsche.
Auf der Suche nach dem Leben, der Liebe, mehrt sich die Langeweile (horsebee) und Einsamkeit.
Salzburger Festspiele 2010, Foto: Ruth Walz.

only have tepid applause for the performance.The hetaeras (or are they the nymphs?) see in N. a welcome victim of their seductive arts. He is only able to save himself by remembering other times. Like Ariadne before, now he is tied up, while A Guest is torn to pieces by the Esmeraldas.

Interior 3
The artist N. increasingly burrows within his own world. Maenads
gather around him, screaming. Three mythical women appear,
earth mothers who assure him that the Promised Land is not far.
N. longs for the one who has always accompanied him. Instead,
however, Apollo appears to skin him – as he once did to his rival Marsyas. Maltreated, N. knows that he has fallen victim to a

jealous rage. He still longs for love. As the torn-off skin begins to move slowly, everybody turns away from N. in horror.

Scene IV
A square

N.’s skin witnesses how a horse is beaten by a man without face
(Is it A Guest? Is it Apollo?).With a passionate kiss, The Skin
wants to embrace the horse, and it sinks into the arms of Ariadne,
who has approached. N. has found his truth.

All those involved in this fantasy take a bow.

Klaus Bertisch
Translated by Alexa Nieschlag


Übersicht / Zusammenfassung
Oper
Ballett

Musical
Operette


DIONYSOS


Dionysos, Oper
Oper, Musik Wolfgang Rihm (*1952)
Szenen und Dithyramben
Eine Opernphantasie
Worte von Friedrich Nietzsche
Text von Wolfgang Rihm


Inszenierungsfotos
Salzburger Festspiele

Koproduktion mit De Nederlandse Opera, Amsterdam,
und der Staatsoper Unter den Linden, Berlin


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