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Norma
Oper,Bellini

Kultur Fibel Magazin
Gesellschaftsmagazin

NORMA

Oper, Musik Vincenzo Belline *1801 - † 1835
Melodramma (Tragedia lirica) in 2 Akten. Text: Felice Romani.
Uraufführung am 26. Dezember 1831, Teatro alla Scala, in Mailand.
Dramatische Inszenierung, 27.02. 2011 mit Lichtspiele: Robert Wilson


NORMA, Oper Bellini, Elena Mosul - Norma - Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

PERSONEN:

Pollione, römischer Prokonsul (Tenor)
Oroveso, Oberhaupt der Druiden (Baß)
Norma, Orovesos Tochter, Oberpriesterin der Druiden (Sopran)
Adalgisa, Novizin im Irminsul-Heiligtum (Sopran)
Clotilde, Vertraute Normas (Mezzosopran) Flavio, römischer Befehlshaber, (Tenor)
Die beiden Kinder Normas und Polliones (stumme Rollen).

ORT UND ZEIT:
Gallien, zur Zeit der römischen Besetzung, ca. 60 v. Chr

 

 

 

 

Die Druidenpriesterin Norma zögert, den Galliern das Zeichen zum Kampf gegen die Römer zu geben, denn sie ist, entgegen ihrer Keuschheitspflicht, Polliones heimliche Geliebte und Mutter seiner beiden Kinder. Als sie erschrocken entdeckt, dass Pollione mit Adalgisa es treibt, gibt sie dieses Signal.
An dem gefangen genommenen, treu zu Adalgisa stehenden Pollione vollzieht sie
die Rache nicht.

NORMA, Oper Bellini, Roberto Aronica - Pallione - Michelle Breedt - Adalgisa - Elena Mosul - Norma -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

1. Akt.
Oroveso verkündet im heiligen Irminsul-Hain den Druiden, dass Norma bei Erscheinen des Mondes den göttlichen Willen offenbaren werde. Alle hoffen auf ein Zeichen zum Kampf gegen die Römer. In Dunkelheit der Stunde überrascht Pollione seinen Freund Flavio mit dem Geständnis, dass er Norma, die heimliche Mutter seiner beiden Kinder, nicht mehr liebe, sondern Adalgisa. Er fürchtet Normas Rache und erzählt ihm von einem Traum, in dem sie ihm als Mörderin ihrer Kinder erschienen. Beide werden vertrieben von Druiden, die den Mondaufgang verkünden. Norma kommt (Chor Norma viene). Noch sei nicht die Zeit zum Kampf, erklärt sie den Galliern. Dann vollzieht sie die heilige Handlung des Mistelbrechens und fleht die Mondgöttin um inneren Frieden an, einen Frieden, den sie sich selbst, zerrissen zwischen der Liebe zum Römer Pollione und ihrer Pflicht, ersehnt (Casta diva / Keusche Göttin).

NORMA, Oper Bellini, Elena Mosul - Norma - mit Florian u. Soraya Escobar - Kinder - Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, - Giorgio Giuseppini - Oroveso -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz


NORMA, Oper Bellini, Michelle Breedt - Adalgisa - Elena Mosul - Norma - Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

Die Gallier haben den Ort verlassen, erscheint Adalgisa (Sgombra e la sacra selva / Einsam ist der heilige Hain). Pollione versucht sie zu überreden, mit ihm nach Rom zu gehen, was sie nach langem innerem Kampf ihm auch verspricht, als Liebesopfer. — Norma quält sich mit der Vorahnung, daß Pollione ohne sie nach Rom zurückkehren werde. Voll Verständnis nimmt sie Adalgisas Geständnis auf, einen jungen Römer zu lieben, und gewährt ihr die Lösung vom Keuschheitsgelübde (Duett Oh! rimembranza! / O'Erinnerung). Für beide ist es eine tragische jähe Erkenntnis, dass der hinzutretende Pollione für die eine der Vater ihrer Kinder, für die andere der Geliebte ist. Adalgisa wendet sich von ihm ab, Norma droht ihm mit ihrer Rache (Terzett Oh! di qual sei tu vittima — Vanne, si / Du bist sein Opfer — Geh, ja geh).

 

NORMA, Oper Bellini, Elena Mosul - Norma - Chor der Oper Zürich - Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, Roberto Aronica - Pallione - Elena Mosul - Norma - Giorgio Giuseppini - Oroveso
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

2. Akt.
Norma beabsichtigt ihre Kinder zu töten, doch ihre Mutterliebe ist stärker. Sie bittet Adalgisa, die Hochzeit mit Pollione zu vollziehen, die beiden Kinder mit nach Rom zu nehmen und ihnen eine gute Mutter zu sein. Die tief bewegte Adalgisa, die für Pollione keine Liebe mehr empfindet, möchte stattdessen Pollione dazu bewegen, zu Norma zurückzukehren. Die beiden Frauen versichern sich ihrer treuen Freundschaft (Duett Mira, o Norma / Sieh, o Norma).
Die auf ein Zeichen Normas zum Kampf gegen die Römer wartenden Gallier bittet Oroveso um weitere Geduld. In weiter Ferne sieht Norma ihre Hoffnungen schwinden, Pollione werde wirklich zu ihr zurückkehren, dieses Zeichen, als sie hört, er habe geschworen, Adalgisa notfalls mit Gewalt nach Rom zu führen.
Gleich danach wird ihr Pollione als Gefangener vorgeführt. Stolz reicht er ihr sein Schwert, damit sie ihn töte. Sie zögert, gibt ihm eine letzte Gelegenheit, Adalgisa zu entsagen (In mia man alfin tu sei / Nun bist du in meiner Hand) er tut es nicht.
Norma droht, ihre Rache mit dem Tod der Kinder, dann Adalgisas zu erfüllen, umsonst. So lässt sie den Scheiterhaufen für eine Priesterin, die das Keuschheitsgebot gebrochen habe, richten. Als die Gallier nach dem Namen fragen, nennt sie nicht den Adalgisas, sondern ihren eigenen (Qual cor tradisti /Welch Herz du verraten).
Ihre Kinder dem Schutz Orovesos anvertrauend, geht sie gefasst ihrem Tod entgegen.
Überwältigt, von neuer Liebe erfasst, folgt ihr Pollione.

N0RMA, Oper Bellini, Roberto Aronica - Pallione -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, Roberto Aronica - Pallione - Michelle Breedt - Adalgisa -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, Elena Mosul - Norma - Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, - Giorgio Giuseppini - Oroveso - und der Chor der Oper Zürich
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, - Giorgio Giuseppini - Oroveso - und der Chor der Oper Zürich
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, Elena Mosul - Norma - Roberto Aronica - Pallione -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz

NORMA, Oper Bellini, Roberto Aronica - Pallione - Michelle Breedt - Adalgisa -
Opernhaus Zürich - Foto: Suzanne Schwiertz


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